
Drongengoedhoeve
Abteihof von 1746 im Drongengoedbos mit Dauerausstellungen, einer Herberge, einem Tor des Geoparks Schelde-Delta sowie Wander- und Radrouten.
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Über das Museum
Die Ursprünge der Drongengoedhoeve reichen bis ins Jahr 1242 zurück, als Graf Thomas von Savoyen und Gräfin Johanna von Konstantinopel unbebaute Ländereien in der Region Maldegem an drei Abteien verkauften. Die Norbertiner der Abtei Drongen erhielten dabei das Land, auf dem der Hof entstand, rund 97 Hektar. 1746 ließ Abt de Stoop den heutigen Hof errichten, mit Schwerpunkt auf der Forstwirtschaft; die Pachtfelder wurden in einem schachbrettartigen Muster aus Alleen angelegt.
Nach der Französischen Revolution wurde die Abtei 1797 aufgehoben und der Hof 1798 an Privatleute verkauft. 1936 kaufte die Familie Van Damme aus Eeklo den Hof, ließ die Gebäude renovieren und fügte 1948 einen Taubenturm und zwei Tore mit Zinnen hinzu. Die umliegende Landschaft wurde 1956 unter Schutz gestellt, und der gesamte Hof mit Nebengebäuden erhielt 2003 den Status eines Denkmals.
Heute ist der Hof ein stark besuchtes Ausflugsziel im Meetjesland. Es gibt eine Herberge mit Terrasse, eine touristische Informationsstelle, ein Tor des Geoparks Schelde-Delta im Taubenturm, eine Töpferwerkstatt und drei Dauerausstellungen über die Landschaft, die Geologie und die Geschichte des Abteihofs. Rundherum liegt das Drongengoedbos, wo Tafeln erklären, wie der Wald entstanden ist.
Highlights
- Dauerausstellung „Het geheim van de Cuesta“ über Geologie, Archäologie und Naturpflege
- Abteihof von 1746 der Norbertiner von Drongen
- Tor des Geoparks Schelde-Delta im Taubenturm
- Herberge mit Terrasse und Kräutergarten
- Kinderparcours und Spielwald im Drongengoedbos
Dauerausstellungen
- Het geheim van de Cuesta – Die Ausstellung erzählt von der Geologie, Archäologie und Naturpflege der Cuesta Zomergem-Oedelem, eines Höhenrückens in der Landschaft, und beginnt vor rund 40 Millionen Jahren.
- Merkwaardige dames – Über Gräfin Johanna von Konstantinopel, die gemeinschaftliche Ländereien an drei Abteien schenkte, und ihre Schwester Margarete, die 1251 den Bau eines Kanals zwischen Gent und dem Zwin erlaubte.
- 900 jaar norbertijnen - Abt de Stoop achterna – Die Geschichte der Drongengoedhoeve und der Norbertinerabtei von Drongen sowie die Frage, wie das Gelände unter Abt de Stoop zum größten Forstzentrum Ostflanderns wurde.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Spielplatz / Spielecke
Es gibt einen Kinderparcours, einen Spielwald und eine Lernspielzone.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
- Café
- Restaurant
Die Herberge mit Terrasse serviert Speisen und Getränke. Am zweiten und vierten Sonntag im Monat gibt es ein Frühstücksbuffet ab 8:30; eine vorherige Anmeldung ist Pflicht. Es werden regionale Produkte wie Honig verkauft.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Die Scheune und das Backhaus können für ruhige Aktivitäten gebucht werden; Reservierung über die Kontaktadresse der vzw Vrienden van het Drongengoed (info.vriendenvanhetdrongengoed@gmail.com).
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Es gibt Führungen und Aktivitäten (kostenlos oder kostenpflichtig, mit angegebenem Preis). Die Herberge organisiert außerdem Gruppenbesuche. |
