
FeliX Art & Eco Museum
Museum für abstrakte Kunst und Avantgarde auf dem Anwesen von Felix De Boeck in Drogenbos, mit denkmalgeschütztem Bauernhof und 5 ha Grün; vorübergehend geschlossen.
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Über das Museum
Das FeliXart Museum wurde 1996 in Drogenbos eröffnet, im Zentrum einer kleinen, stark verstädterten Gemeinde bei Brüssel. Es liegt auf dem früheren Anwesen von Felix De Boeck, einem Maler und Bauern sowie einem der Pioniere der belgischen abstrakten Kunst, in einer Oase von rund fünf Hektar Grün. Das Museum widmet sich historischer und zeitgenössischer Avantgardekunst und hat sich zu einem Kompetenzzentrum für die Zwischenkriegszeit und die abstrakte Moderne entwickelt.
Das moderne Museumsgebäude mit viel Tageslicht wurde vom Architekten Rob Geys entworfen, ganz im Geist des geometrischen Werks von De Boeck. Die Sammlung umfasst rund 750 Werke; das Schaffen von De Boeck zieht sich als roter Faden durch drei Ausstellungsplattformen: Aspecten, Reflecties und Talenten. Aspecten zeigt jeweils eine eigenwillige Auswahl aus der Sammlung von De Boeck, Reflecties rückt seine Zeitgenossen und Nachfolger in den Mittelpunkt, und Talenten gibt jungen Künstlern die Möglichkeit, in einem musealen Umfeld zu zeigen, was sie schaffen.
Neben dem Museumsgebäude steht der denkmalgeschützte, restaurierte Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert, in dem Felix De Boeck wohnte und malte, mit seinem Atelier. Auch der Hochstamm-Obstgarten rund um den Hof ist geschützt. Unter dem Namen FeliXeco läuft auf dem Gelände ein ökologisches Projekt mit Gemüse- und Kräutergärten und einem Biodiversitätsprojekt. Das Museum ist derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und möchte ab dem Herbst 2026 wieder Besucher empfangen.
Highlights
- Modernistisches Museumsgebäude des Architekten Rob Geys mit viel Tageslicht
- Sammlung von rund 750 Werken mit dem Schaffen von Felix De Boeck, einem Pionier der belgischen abstrakten Kunst
- Drei Ausstellungsplattformen: Aspecten, Reflecties und Talenten
- Denkmalgeschützter Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert mit dem Atelier von Felix De Boeck (nur in Begleitung)
- Hochstamm-Obstgarten und Biodiversitätsgarten auf fünf Hektar Grün
Dauerausstellung
- Hoeve en erf van Felix De Boeck – Der denkmalgeschützte, restaurierte Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert mit dem Atelier, dem Hochstamm-Obstgarten und den Gärten des Biodiversitätsprojekts; Besichtigung nur in Begleitung eines ehrenamtlichen Gastgebers.
- Gegründet
- 1996
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 10 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 8 €Senioren ab 65, Lehrkräfte, Mitglieder des Gezinsbond, Arbeitsuchende, Menschen mit Behinderung sowie Mitglieder von OKV, Pasar, Willemsfonds, Open Monumentenkaart und Markant |
| Kinder & Jugendliche | 2 €bis 11 Jahre frei · Jugendliche von 12 bis 26 Jahren zahlen 2 €. |
| Seniorinnen & Senioren | 8 €Vorzugstarif für Senioren ab 65 Jahren. |
| Menschen mit Behinderung | 8 €Vorzugstarif für Menschen mit Behinderung. |
Tarife nach der Wiedereröffnung. Freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren, Inhaber der museumPASSmusées (auch vor Ort erhältlich), ICOM-Mitglieder, Presse, Freunde von FeliX, Gästeführer und Einwohner von Drogenbos. Schulgruppen: Führung 6 € pro Schüler, ein ganzer Tag bei FeliX 9 € pro Schüler.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das gesamte Museumsgebäude ist für Rollstuhlfahrer sowie Besucher mit Kinderwagen oder Rollator zugänglich. An der Information stehen tragbare Sitzhocker und zwei Rollstühle zur Verfügung. Der Weg durch den Museumsgarten zum denkmalgeschützten Hof verläuft kurvig und hat an einer Stelle ein etwas steileres Gefälle; den Hof besucht man immer nur in Begleitung eines ehrenamtlichen Gastgebers.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 11 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Kinderwagenfreundlich
- Spielplatz / Spielecke
Das Museum richtet sich ausdrücklich an Kinder, Familien und Schulklassen und arbeitet nach dem Motto „kijken naar kunst, de kunst van het kijken“ („Kunst betrachten, die Kunst des Sehens“). Im grünen Gelände gibt es Spielflächen; bei Schulbesuchen dürfen Kinder auch im Garten essen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Parking Stalle (tram 4) · 10 Min. zu Fuß · 750 m
Nehmen Sie ab Brüssel-Süd die Straßenbahn 4 bis zur Endstation Parking Stalle und gehen Sie von dort etwa 10 Minuten zum Museum. Mit dem Zug können Sie bis Ukkel-Kalevoet fahren; von dort sind es etwa 25 Minuten (1,6 km) zu Fuß.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Für Museumsbesucher gibt es einen kleinen Privatparkplatz. Ist dieser voll, können Sie in der Kuikenstraat parken; dort gilt die blaue Zone.
Mit dem Auto: über den inneren Ring von Brüssel zur Ausfahrt 18 (Ruisbroek–Drogenbos) fahren.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Schulgruppen können ihr Pausenbrot in der Cafeteria oder im Garten essen. Im Museumsshop liegen die Kataloge der Ausstellungen aus.
Veranstaltungen & Vermietung
Das Museum ist wegen Renovierungsarbeiten bis zum Herbst 2026 geschlossen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Schulen wählen unter anderem eine interaktive Führung, ein kreatives Atelier, Bogenschießen auf einer stehenden Wippe, eine Naturwanderung oder eine Führung im Hof von Felix De Boeck (Klassen mit 15 bis 22 Schülern; Reservierung über reservatie@felixart.org oder 02 377 57 22). Auf der Website gibt es außerdem digitale Angebote: die Audioguides „Onze gids vertelt“ und eine 360°-Tour. |



