Musée de la Pierre
Museum des blauen Steins im ehemaligen Haus des Steinbruchmeisters in Maffle: Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbedingungen der Steinbrucharbeiter; wegen Bauarbeiten geschlossen.
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Über das Museum
Das Musée de la Pierre befindet sich in Maffle im ehemaligen Haus des Steinbruchmeisters Jean-Baptiste Durieux, das 1841 mitten in den früheren Steinbrüchen errichtet wurde. Seit dem Mittelalter wurde in Maffle blauer Stein (Kleingranit) gewonnen und bearbeitet, ein Sedimentgestein, das sich für Bau und Bildhauerei eignet und auch in Kalköfen gebrannt wurde. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts arbeiteten 170 bis 225 Arbeiter im Steinbruch Broquet et Cie; die Gewinnung endete in den 1960er-Jahren, und die Natur eroberte das Gelände rund um die Wasserflächen zurück.
Das Museum zeigt die lokale Industrie und weitet den Blick auf die gesamte Steinbearbeitung in Belgien und Europa aus: Gewinnung, Zerteilung und Behauen, mit Maschinen, Werkzeugen und Bilddokumenten, die Entwicklung der Transportmittel seit dem Mittelalter (Dampfkräne, Laufkrane, Industriebahnen) und die soziale Lage der Steinbrucharbeiter und Steinbruchmeister. Es wird vom Verein der Freunde des Musée de la Pierre getragen.
Zu den Glanzstücken gehören eine 1897 von dreißig Lehrlingen gefertigte Wahrheitskanzel (chaire de vérité), ein Triptychon der Steinbrüche der Dendre, ein Flachrelief aus blauem Stein von 1954 und die Statue „Le Tailleur de pierre“ von Constantin Meunier aus dem Jahr 1898. Wege führen an den früheren Wasserflächen entlang bis zum Kalkofen des Steinbruchs Rivière, der um 1885 gebaut wurde.
Highlights
- Ehemaliges Haus des Steinbruchmeisters von 1841 mitten im Steinbruchgelände
- Maschinen, Werkzeuge und Dokumente zu Gewinnung, Zerteilung und Behauen des blauen Steins
- Wahrheitskanzel von 1897, von dreißig Lehrlingen gefertigt
- Statue „Le Tailleur de pierre“ von Constantin Meunier (1898)
- Wege durch die früheren Steinbrüche bis zum Kalkofen
Dauerausstellungen
- Collections du Musée de la Pierre – Werkzeuge, Maschinen und Dokumente zur Gewinnung und Bearbeitung des Steins sowie zur sozialen Lage der Steinbrucharbeiter und Steinbruchmeister.
- Les incontournables – Auswahl der Glanzstücke: Wahrheitskanzel von 1897, Triptychon der Steinbrüche der Dendre, Flachrelief aus blauem Stein und Statue von Constantin Meunier.
- Träger
- Association des Amis du Musée de la Pierre
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3 €Kinder und Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 3 € |
| Studierende & Azubis | 3 € |
| Gruppen | –Schulbesuche: Eintritt 3 € pro Schüler, animierte Führung 1 € pro Stunde und Schüler, Werkstatt 3 € pro Stunde und Schüler. |
Eintrittspreise für Einzelbesuche während der regulären Öffnungszeiten. Geburtstagsfeier: 10 € pro Kind (mindestens 10 Kinder, darunter Pauschale von 100 €), mit Animation, Werkstatt und Getränken.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Kindergeburtstage
Familienbesuch mit dem Reisebuch „Pierre et le secret des carrières“ (Sammlungen des Museums und anschließend Spaziergang in der Umgebung), zum Herunterladen verfügbar; Geburtstagsfeiern für Kinder.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Gare de Maffle · 5 Min. zu Fuß
Der Bahnhof Maffle liegt 5 Minuten zu Fuß vom Museum entfernt.
5 Minuten mit dem Auto vom Zentrum von Ath entfernt; zu Fuß über den Treidelweg (chemin de halage) etwa 30 Minuten ab Ath.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Shop; Dokumentationszentrum nach Vereinbarung zugänglich.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Der Besuch kann durch Filme über die Steinbearbeitung ergänzt werden. Programme „école du dehors“ (Schule im Freien) für Kindergarten- und Grundschulklassen, Gruppenbesuche und virtuelle Rundgänge online. Die Veranstaltungen, die während der Schließung geplant waren, werden verschoben. |


