
Museum voor Dierkunde
Kostenloses zoologisches Museum der KU Leuven im Koningscollege mit rund 5.000 präparierten Tieren und Skeletten, darunter ein Grönlandwal.
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Über das Museum
Das Museum für Tierkunde ist die zoologische Sammlung der KU Leuven und befindet sich im Koningscollege, das Philipp II. 1579 als Unterkunft für Studierende errichten ließ, die sich auf das Priesteramt vorbereiteten. Als die Universität 1817 als staatliche Universität wieder eröffnet wurde, entstand im Kabinett für Naturgeschichte eine erste Tiersammlung mit Ankäufen aus England, Frankreich und Deutschland.
Eine große Erweiterung kam unter Professor Pierre-Joseph Van Beneden, der ab 1851 im Kolleg wohnte und vor allem Meeressäuger sammelte. Später ergänzten unter anderem Gustave Gilson und Henri Koch die Sammlung mit Material unter anderem aus Roscoff, Neapel, den Fidschi-Inseln und Skandinavien. Schon vor dem Ersten Weltkrieg war ein neuer Museumssaal nötig.
Bei einem Luftangriff am 11. und 12. Mai 1944 ging ein großer Teil der Sammlung verloren, und das Gebäude wurde beschädigt. Nach der Teilung der Universität 1970 wurde der Rest zwischen der KU Leuven und der französischsprachigen Schwesteruniversität in Louvain-la-Neuve aufgeteilt; etwa 5.000 Stücke blieben in Löwen. Seitdem wuchs die Sammlung durch Studienreisen und Schenkungen wieder, unter anderem mit afrikanischen Tierarten und einer großen Schenkung europäischer Vögel der Familie Pas aus Rijkevorsel.
Heute zeigt das Museum erhaltene Tiere und Skelette von Schwämmen bis zu Säugetieren. Der Besuch ist für alle kostenlos.
Highlights
- Skelett eines Grönlandwals, 1867 von Van Beneden angekauft und beim Bombenangriff von 1944 verschont
- Quastenflosser (Coelacanth), ein lebendes Fossil, das bis 1938 für ausgestorben gehalten wurde
- Ausgestopfte Wandertaube und andere kürzlich ausgestorbene Vögel, etwa der Karolinasittich
- Lebensgroße Dinosauriermodelle von 1853-1855 nach dem Entwurf von Richard Owen (Iguanodon und Megalosaurus)
- Systematische Aufstellung des Tierreichs von Schwämmen bis zu Säugetieren, mit einer umfangreichen Muschelsammlung
Dauerausstellungen
- Het dierenrijk van sponzen tot zoogdieren – Eine systematische Aufstellung zeigt die Vielfalt des Tierreichs mit ausgestopften Tieren, Skeletten, einer großen Muschelsammlung und Highlights wie dem Walskelett und dem Quastenflosser.
- Dinosauriërmodellen uit de 19de eeuw – Die lebensgroßen Modelle von Iguanodon und Megalosaurus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen, wie Wissenschaftler diese Tiere damals sahen.
- Gegründet
- 1817
- Träger
- KU Leuven, Departement Biologie
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Führung für Gruppen mit mehr als 15 Personen (1 Stunde) | 2 €pro Person |
|---|---|
| Führung für Gruppen mit weniger als 15 Personen (1 Stunde) | 30 €pro Gruppe |
Das Museum ist für alle kostenlos. Nur eine begleitete Führung für Gruppen kostet etwas.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist für Rollstuhlnutzer zugänglich, und im Gebäude gibt es einen Aufzug. Die Toiletten befinden sich im zweiten und dritten Stock.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Station Leuven
Der nächstgelegene Bahnhof ist der Bahnhof Löwen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Hinweise | Gruppen können das Museum während der Öffnungszeiten kostenlos selbstständig besuchen und melden sich vorab über das Reservierungsformular an. Eine Führung beantragen Sie mindestens einen Monat im Voraus; darin behandelt der Guide die Museumsgeschichte und die verschiedenen Tiergruppen, wobei die Evolution als roter Faden dient. Der Eingang ist die weiße Tür neben dem Fahrradständer. |


