
Hjemmeværnets Historiske Center Holstebro
Ehrenamtlich betreute Ausstellung zur Geschichte des dänischen Hjemmeværn in Holstebro, mit Zeugnissen aus Besatzungszeit, Widerstand und Kaltem Krieg.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Den Grundstock legte der Landwirt Carl Fonager aus Sørvad, der gleich nach dem Zweiten Weltkrieg auf seinem Hof Waffen und andere Zeugnisse des Krieges zu sammeln begann. Nach der Gründung des Hjemmeværn 1949, dem er selbst beitrat, nahm er auch Material der Heimwehr in die Sammlung auf. Ende der 1960er-Jahre war der Bestand so groß geworden, dass er der Gemeinde Holstebro angeboten wurde. 1974 übernahm die Heimwehrregion II die Sammlung, und am 28. Februar 1975 öffnete im Keller des damals neuen Hafniahus in Holstebro das Hjemmeværnsmuseum – nach eigener Darstellung das erste Museum innerhalb des Hjemmeværn – mit Fonager als Leiter.
Die eigentliche Waffensammlung ging 1979 an das Holstebro Museum über, wurde nach dem „Rockerkrieg“ von 1996 wegen verschärfter Sicherheitsauflagen eingelagert und ist seit 2003 im Holstebro Museum zu sehen; im Zentrum selbst sind nur noch einzelne unbrauchbar gemachte Waffen ausgestellt. Weil das Hjemmeværn keine Museen betreiben darf, trägt das Haus seit 2015 den Namen Hjemmeværnets Historiske Center Holstebro. Es zählt zu den historischen Ausstellungen des Hjemmeværn, untersteht dem Heimwehrdistrikt Midt- og Vestjylland und wird von ehrenamtlichen Heimwehrleuten betreut.
Die Ausstellung im Untergeschoss erzählt, wie die Heimwehr aus der Widerstandsbewegung des Zweiten Weltkriegs hervorging, und zeigt die Entwicklung der militärischen Ausrüstung von damals bis heute, dazu Gegenstände aus der deutschen Besatzungszeit und dem Widerstand in der Region. Die Ehrenamtlichen führen auf Wunsch durch die Räume und erzählen die Geschichten hinter den Stücken. Außerdem zeigt das Zentrum Vereinen und Gruppen nach Absprache die 1968 eingeweihte kommunale Kommandozentrale Holstebro an der Døesvej, einen rund 200 Quadratmeter großen Bunker aus dem Kalten Krieg mit weitgehend erhaltener Originaleinrichtung.
Highlights
- Entstehung des Hjemmeværn aus der Widerstandsbewegung
- Militärische Ausrüstung vom Zweiten Weltkrieg bis heute
- Zeugnisse der Besatzungszeit und des Widerstands in der Region
- Führungen durch ehrenamtliche Heimwehrleute
- Kommandozentrale Holstebro von 1968 mit Originaleinrichtung (für Gruppen nach Vereinbarung)
- Gegründet
- 1975
- Träger
- Hjemmeværnet – Hærhjemmeværnsdistrikt Midt- og Vestjylland (ehrenamtlich betrieben)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellung liegt im Untergeschoss und wird über eine Treppe erreicht. Auch der Abstieg in die Kommandozentrale erfolgt über eine Treppe, die für gehbehinderte Menschen beschwerlich ist; Rollstühle und Kinderwagen können dort nicht mitgenommen werden.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parken ist auf der Teaterpladsen gegenüber dem Musikteatret Holstebro erlaubt; alternativ auf dem Parkplatz des Kvickly in kurzer Gehentfernung.
Mit dem Auto auf den inneren Ring fahren und der Beschilderung zum Musikteatret Holstebro folgen. Eingang durch die Glastür mit der Aufschrift „Hjemmeværnsmuseum“, dann über die Treppe ins Untergeschoss und den Schildern nach.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
Speisen und Getränke werden nicht verkauft; mitgebrachte Verpflegung darf an den Tischen im großen Besprechungsraum verzehrt werden.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren ist in allen Räumen erlaubt. |
| Hinweise | Während der Öffnungszeiten sind immer Ehrenamtliche da, die durch die Ausstellung führen. Rundgänge für Gruppen dauern etwa eine Stunde und sollten frühzeitig beim Vorsitzenden angemeldet werden; dabei lassen sich Schwerpunkte absprechen. Schulangebot für Kinder und Jugendliche von etwa 8 bis 18 Jahren mit Rundgang, Geschichtsstunde, Erzählungen für Jüngere und Verkleiden in Soldatenkleidung. Die Kommandozentrale wird nur Vereinen und größeren Gruppen (mindestens 8–10, höchstens 25 Personen) nach Absprache gezeigt. |





