
Sorø Kunstmuseum
Kunstmuseum im Zentrum von Sorø mit dänischer Kunst aus über 350 Jahren sowie herausragenden Sammlungen russischer Kunst und Ikonen.
Über das Museum
Das Sorø Kunstmuseum wurde am 29. Mai 1943 auf Anregung der Vereinigung Soransk Samfund gegründet und zeigte seine Bestände anfangs in einer Vierzimmerwohnung in der Priorgade. Seit 1963 hat das Museum seinen Sitz in der Storgade 9: einem denkmalgeschützten Gebäude von 1832, das ursprünglich als Wohnhaus für den Gutsverwalter der Sorø Akademi errichtet worden war.
2011 kam ein preisgekrönter Erweiterungsbau des Büros Lundgaard & Tranberg hinzu, der sich mit hohen, hellen Sälen behutsam an das historische Ensemble anfügt. In den intimen klassizistischen Räumen des Altbaus hängt die ältere Kunst, während der Neubau die moderne und zeitgenössische Kunst sowie die Sonderausstellungen aufnimmt.
Die Sammlung umfasst rund 2.500 Werke und spannt einen Bogen von mittelalterlicher Kunst über das dänische Goldene Zeitalter bis zur Gegenwart – mit Namen wie Abildgaard, Jens Juel, Eckersberg, L.A. Ring, Anna Ancher, Albert Mertz, Poul Gernes und Per Kirkeby. Hinzu kommen zwei Spezialsammlungen: russische Kunst der Jahre 1870 bis 1930 aus der Schenkung von Hermod Lannung sowie die größte Sammlung russischer Ikonen in Dänemark mit Werken aus der Zeit von etwa 1500 bis 1900.
Heute ist das Museum eine selbstständige, staatlich anerkannte Institution, die von der Kommune Sorø und dem Staat getragen wird. Café und Museumsladen sind auch ohne Eintrittskarte zugänglich.
Highlights
- Dänische Malerei vom 18. Jahrhundert bis heute, u. a. Eckersberg, Jens Juel, L.A. Ring und Anna Ancher
- Größte Sammlung russischer Ikonen in Dänemark (ca. 1500–1900)
- Russische Kunst und Moderne von 1870 bis 1930
- Klassizistisches Verwalterhaus von 1832 und preisgekrönter Anbau von Lundgaard & Tranberg (2011)
- Café mit Gartenhof am Stadtplatz Den Grønne Scene
Dauerausstellungen
- Kunst fra mange tider – Wechselnde Präsentation der eigenen Sammlung: ältere Kunst bis etwa 1930 in den klassizistischen Sälen, Moderne und Gegenwartskunst im Anbau.
- Russische Kunst und Ikonen – Die Spezialsammlungen des Hauses vereinen russische Malerei der Jahre 1870 bis 1930 und Ikonen aus rund vier Jahrhunderten.
- Gegründet
- 1943
- Träger
- Sorø Kunstmuseum (selbstständige, staatlich anerkannte Institution)
- Leitung
- Marie Louise Helveg Bøgh
- Besucher pro Jahr
- ca. 27.029 (2025)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 110 DKK |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | freibis 25 Jahre frei · Kinder und junge Menschen unter 26 Jahren haben freien Eintritt. |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitperson frei · Begleitpersonen mit Ledsagerkort haben freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | –Unter 26 Jahren frei. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 95 DKK p. P.Preis pro Person für Gruppen ab 10 Personen. |
| Jahreskarte (Kunstklubben), Einzelmitglied | 275 DKKFreier Eintritt das ganze Jahr |
| Jahreskarte (Kunstklubben), Haushalt mit zwei Karten | 375 DKK |
| Jahreskarte (Kunstklubben) 1+1 | 425 DKKEine Karte, mit der jeweils ein Gast mitkommen kann |
Mitglieder der Kunstklubben haben freien Eintritt. Café und Museumsladen sind ohne Eintrittskarte zugänglich.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das gesamte Museum ist für Rollstuhlnutzer zugänglich. Behindertenparkplätze gibt es in der Storgade.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 25 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
Kinder erhalten im Laden ein kostenloses Kinderpaket mit Bildersuche und Aufgaben zu den aktuellen Ausstellungen. Neben dem Café gibt es eine Kreativwerkstatt, im Museum eine kleine Bastelecke. Regelmäßig Familiensonntage, Ferienaktivitäten, Familienkonzerte und Führungen für Eltern mit Baby; mittwochs 15–18 Uhr offene Werkstatt für 15- bis 25-Jährige (Unges Kunstrum).
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Holberg Arkaden · 3 Min. zu Fuß
Intercity-Züge aus Richtung København und Fyn/Jylland bis Sorø Station, von dort Bus 421 oder 422 bis Holberg Arkaden; alternativ rund 2 km zu Fuß vom Bahnhof am See entlang.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kein eigener Museumsparkplatz. Kostenlose Parkplätze in der Innenstadt, z. B. Langzeitparkplätze an den Holberg Arkaden oder am Dalsgaards Allé; vor dem Museum in der Storgade Kurzzeitparken (30 Min.) und Behindertenparkplätze.
- Behindertenparkplatz
Mit dem Auto über die E20, Ausfahrt 37, dann der Beschilderung ins Zentrum folgen; das Museum liegt an der Hauptstraße, Eingang durch das Tor der Storgade 9.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
- Garderobe
- Schließfächer
- WLAN
Café mit Kaffee, Kuchen, Smørrebrød, Tapas und Kinderteller, Plätze drinnen und im Gartenhof; Tischreservierung empfohlen. Museumsladen mit Büchern und Kunsthandwerk sowie Webshop. Große Taschen und Schirme kommen in Münz-Schließfächer im Laden. Kostenloses WLAN im Museum und im Café.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Bis zu 70 Personen.
Private und geschäftliche Veranstaltungen in den Räumen des Museums; Gesellschaften bis 70 Gäste über booking@sorokunstmuseum.dk, kleinere Runden im Café.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren für private Zwecke ohne Blitz und Stativ erlaubt; für kommerzielle Aufnahmen ist eine Genehmigung nötig. |
| Hinweise | Private Führungen durch Sammlung und Sonderausstellung auf Anfrage (booking@sorokunstmuseum.dk): werktags 750 DKK, am Wochenende und an Feiertagen 1.000 DKK, außerhalb der Öffnungszeiten ab 1.600 DKK pro Stunde, jeweils zuzüglich Eintritt. Gruppen mit eigenem Guide bitte vorher anmelden. Zu vielen Werken gibt es Informationen per Smartphone über die App Vizgu; Gesprächskarten liegen im Treppenhaus aus. |


