Zum Jubiläum des Fahnenfestivals zeigt die Künstlerin großformatige, in Holz geschnittene und eingefärbte Bilder im Museum und als Künstlerfahnen in der Altstadtstraße.
Wechselausstellung mit Arbeiten der Künstlerin Estela Barilaitė im Kultursaal des Museums.
Über das Museum
Das Eckhaus an Altstadtstraße und Fleischgasse zählt zu den ältesten Fachwerkbauten Eppingens. Sein steinerner Sockel stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts; die Hölzer des Fachwerkaufbaus wurden nach dendrochronologischer Untersuchung 1494/95 geschlagen. Im Erdgeschoss tragen Eichenpfeiler eine dreischiffige Halle, die Fassade zeigt gotische Spitzbogenfenster.
Den Namen verdankt das Haus der Universität Heidelberg: Als dort 1564 die Pest wütete, wich die Hochschule im Oktober nach Eppingen aus und bezog Räume in den Obergeschossen. Im Frühjahr 1565 erreichte die Seuche auch Eppingen, und die Studenten kehrten nach Heidelberg zurück.
Ab 1955 stellte der damalige Eigentümer Räume für ein Heimatmuseum zur Verfügung, das 1959 mehr Platz erhielt. Nachdem die Stadt bis 1973 das ganze Gebäude erworben hatte, dehnte sich das Museum über alle Stockwerke aus. Heute zeigt das Stadt- und Fachwerkmuseum auf über 800 Quadratmetern Vor- und Frühgeschichte, die Entwicklung der Stadt, den Weg vom frühen Holzbau zum Fachwerk mit den Eppinger Linien, vorindustrielles Wohnen und Arbeiten sowie Flucht und Vertreibung und das örtliche Handwerk. Eine gestiftete Sammlung von Fachwerkmodellen gab den Anstoß zur Neugestaltung der Fachwerkabteilung.
Etwa vier Wechselausstellungen im Jahr widmen sich Gegenwartskunst und Regionalgeschichte, darunter das sommerliche Künstlerfahnenfestival in der Altstadtstraße. Zum Museum gehören mehrere Außenstellen in Eppingen und seinen Stadtteilen, etwa das Bauernmuseum Richen.
Highlights
Gotischer Fachwerkbau von 1495 mit dreischiffiger Eichenhalle
Entwicklung des Fachwerkbaus mit Modellen
Ausweichquartier der Universität Heidelberg 1564/65
Rund vier Wechselausstellungen pro Jahr
Künstlerfahnenfestival in der Altstadt
Dauerausstellungen
Vom frühen Holzbau zum Fachwerk – Modelle, Werkzeuge und Bauteile erklären, wie sich der Fachwerkbau entwickelt hat und was die Eppinger Linien ausmacht.
Stadtgeschichte und vorindustrielles Leben – Von der Vor- und Frühgeschichte über die Entwicklung Eppingens bis zu Wohnen und Arbeiten vor der Industrialisierung, Handwerk sowie Flucht und Vertreibung.
Gegründet
1955
Träger
Stadt Eppingen
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Kinder & Jugendliche
–Eintritt für alle frei.
Der Eintritt ist frei; Führungen nach Vereinbarung über die Tourist-Information Eppingen.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Mitmach- & Anfassstationen
In der Fachwerkabteilung lernen Kinder das Thema über Rätsel, den Bau eines Spielhauses und eine Reise in eine mittelalterliche Stadt kennen. Eintritt frei.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Eppingen mit den Stadtbahnlinien S4 (Karlsruhe–Heilbronn–Öhringen) und S5 (Eppingen–Sinsheim–Heidelberg).
Mit dem Auto
City-Parkhaus Eppingen (P14, Heilbronner Straße).
Mit dem Auto über die B 293 (Heilbronn–Karlsruhe); Eingang Altstadtstraße 17 / Fleischgasse 2.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Stadt- und Museumsführungen nach Vereinbarung über die Tourist-Information Eppingen (Tel. 07262 920-1500, tourismus@eppingen.de) oder das Online-Anfrageformular. Für Schulklassen (Klassen 3–7) gibt es Kreativworkshops, die eine Skulpturenführung im Freien mit Arbeit im Museum verbinden.