
Archäologisches Museum Oldendorf (Luhe)
Archäologisches Museum in einem Haus von 1750: Funde und Modelle zur Jungsteinzeit und zur nahen Oldendorfer Totenstatt mit ihren Großsteingräbern.
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Über das Museum
Das Museum zog 2005 in das „Schemmes Hus“ ein, das der Lehrer Johann Christoph Schmidt 1750 als Schul- und Wohnhaus hatte bauen lassen. Die ehemalige Dorfschule war zuvor stark heruntergekommen. Eine Initiative des damaligen Bürgermeisters Günter Rund, getragen von vielen Förderern und der Samtgemeinde, machte daraus ein Museum, das am 11. September 2005, dem Tag des offenen Denkmals, eröffnet wurde. Wenige Wochen zuvor gründete sich der Förderverein, der bis heute den Kassendienst mit Ehrenamtlichen besetzt.
Das Museum ist der Oldendorfer Totenstatt gewidmet, einem Gräberfeld mit Großsteingräbern aus der Jungsteinzeit im Luhetal. Die Ausstellung auf rund 100 Quadratmetern erzählt von der Einwanderung der ersten Ackerbauern um 3700 v. Chr. und von ihrem Glauben an ein Leben nach dem Tod. Zu sehen sind Grabbeigaben aus der Totenstatt, Rekonstruktionen von Alltagsgegenständen und zwei Modelle: ein Ständerhaus und ein Hünengrab.
Im ausgebauten Obergeschoss gibt es einen Filmraum, Platz für wechselnde Ausstellungen, die „Kulturellen Abende“ und eine kleine Schau mit Funden aus der Umgebung von Oldendorf und Amelinghausen.
Highlights
- Grabbeigaben aus der Oldendorfer Totenstatt (Trichterbecherkultur, ab ca. 3700 v. Chr.)
- Modelle eines Ständerhauses und eines rekonstruierten Hünengrabs mit Audioerklärung
- Film über die Totenstatt und das Leben in der Frühgeschichte
- Haus von 1750 als ehemaliges Schul- und Wohnhaus
- Führungen durch die Großsteingräber im Gelände und Audioguide für die Totenstatt
Dauerausstellungen
- Wohnungen für die Ewigkeit – 5700 Jahre Oldendorfer Totenstatt – Die Dauerausstellung zeigt Grabfunde, Alltagsrekonstruktionen und Modelle zur Einwanderung der ersten Ackerbauern und zu ihren Megalithgräbern im Luhetal.
- Funde aus Oldendorf und Amelinghausen – Eine kleine Ausstellung mit Fossilien und Funden, die über die Jahre auf den Feldern der Umgebung gesammelt wurden.
- Gegründet
- 2005
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3 €Studierende, Schüler, Menschen mit Behinderung, FSJ/FÖJ |
| Kinder & Jugendliche | 3 €bis 9 Jahre frei · Kinder bis 9 Jahre frei, Jugendliche 10–17 Jahre 3 €. |
| Menschen mit Behinderung | 3 € |
| Studierende & Azubis | 3 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 3,50 € p. P. |
| Familien | 9 €Familienkarte |
| Schulklassen (pro Schüler) | 2 € |
Kosten für Führungen richten sich nach der Gruppengröße.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Barrierefreier Zugang zum Gebäude und barrierefreie Ausstellung (laut Museumsverband). An der Oldendorfer Totenstatt gibt es einen taktilen Plan und einen Audioguide, der sich besonders an blinde und sehbehinderte Menschen richtet.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 9 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 9 € · Familienkarte |
- Familienführungen & Workshops
Kinder bis 9 Jahre haben freien Eintritt; es gibt Angebote für Kindergärten und Grundschulen sowie eine Familienkarte.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Treffpunkt für Führungen ist der Parkplatz der Oldendorfer Totenstatt.
Adresse für das Navigationsgerät: Amelinghausener Str. 16b, 21385 Oldendorf/Luhe.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 2 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch die Oldendorfer Totenstatt (Mai bis September, ca. 2 Stunden, Treffpunkt Parkplatz der Totenstatt) und durch das Museum auf Anfrage per Telefon oder Kontaktformular. Der Audioguide für die Totenstatt kann vorab als Audiodatei heruntergeladen werden. Zusätzlich „Kulturelle Abende“ mit Vorträgen im Obergeschoss, meist im Winterhalbjahr. |





