5. September 2026 – 25. Oktober 2026
Christine Keruth – Geisterschiffe auf der Havel
Zeichnungen der Künstlerin im Pomonatempel, die sich mit Wahrnehmung und rätselhaften Schiffen auf der Havel beschäftigen.

Aussichtsschloss Friedrich Wilhelms IV. auf dem Pfingstberg in Potsdam mit Doppeltürmen, Panoramablick, Ausstellungen und Schinkels Pomonatempel.
5. September 2026 – 25. Oktober 2026
Zeichnungen der Künstlerin im Pomonatempel, die sich mit Wahrnehmung und rätselhaften Schiffen auf der Havel beschäftigen.
Der Pfingstberg im Norden Potsdams war schon im 18. Jahrhundert ein beliebter Aussichtspunkt. Hier entstand 1801 nach einem Entwurf des erst 19-jährigen Karl Friedrich Schinkel der kleine Pomonatempel, sein erstes ausgeführtes Bauwerk. Friedrich Wilhelm IV. ließ ab 1847 auf der Kuppe ein Belvedere im Stil italienischer Renaissancevillen errichten, das nach Skizzen des Königs von Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse ausgeführt wurde. Die ursprünglich viel größer geplante Anlage wurde nur teilweise verwirklicht und erst 1863, zwei Jahre nach dem Tod des Königs, vollendet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet der Pfingstberg in ein militärisches Sperrgebiet nahe sowjetischer Einrichtungen, das Belvedere verfiel ab den 1960er-Jahren zusehends. 1987 fanden sich junge Potsdamerinnen und Potsdamer zusammen, um das Ensemble zu retten, und organisierten 1989 unter Beobachtung der Staatssicherheit ein erstes Pfingstbergfest. Im September 1990 gründete sich daraus der Förderverein Pfingstberg.
Mit Spenden der Hermann-Reemtsma-Stiftung wurde zunächst der Pomonatempel wiederaufgebaut und 1993 eröffnet; nach dem Abzug der sowjetischen Truppen begann die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mit der Wiederherstellung des Lenné-Parks. Ab 1998 folgte, maßgeblich unterstützt von der Reemtsma-Stiftung und Werner Otto, die Sanierung des Belvedere. Zur Bundesgartenschau 2001 konnte der Westturm wieder bestiegen werden, 2003 war die Restaurierung im Wesentlichen abgeschlossen.
Heute betreibt der Förderverein das Belvedere, das der SPSG gehört. Zwei Dauerausstellungen erzählen die wechselvolle Geschichte des Berges, der Pomonatempel zeigt in der Saison wechselnde Kunstausstellungen.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 €Schüler:innen, Studierende unter 30, Auszubildende, Menschen mit Behinderung ab GdB 50, Arbeitsuchende u. a. (mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 6 Jahre frei · Kinder unter 7 Jahren frei (laut SPSG-Seite unter 6 Jahren). |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | 6 €Ermäßigt ab GdB 50, freier Eintritt ab GdB 70. |
| Studierende & Azubis | 6 €Ermäßigt für Studierende unter 30 Jahren und Auszubildende. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 6,50 € p. P.Pro Person ohne Führung; geführte Gruppentouren je nach Größe 150–240 €. Schulgruppen 4 € ohne bzw. 6 € mit Führung pro Person. |
| Familien | 17 €2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern; 1 Erwachsener mit bis zu 3 Kindern 10 €. |
| Familienticket klein (1 Erwachsener, bis 3 Kinder) | 10 € |
| Jahreskarte | 40 € |
| Kombiticket Belvedere + Marmorpalais | 12 €ermäßigt 10 € |
| Kombiticket Belvedere + Museum Alexandrowka | 10,50 €ermäßigt 7,50 € |
Geflüchtete mit Aufenthaltsnachweis frei. Inhaber:innen des SPSG-Tickets sanssouci+ erhalten laut SPSG ermäßigten Eintritt. Fotoshootings externer Hochzeitspaare kosten 270 € zzgl. Eintritt pro Person.
Ein Rollstuhllift erschließt Innenhof und Erdgeschoss mit der Ausstellung; die Türme sind nur über Treppen erreichbar. Barrierefreie Toiletten vorhanden. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung kann eine Anfahrt bis zum Belvedere telefonisch abgesprochen werden (0331 200 68 41).
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 6 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 17 € · 2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern; 1 Erwachsener mit bis zu 3 Kindern 10 €. |
Kostenlose Hörführung per QR-Code mit eigener Kinderroute; buchbare Kinderführungen (ca. 1,5 Stunden) für Gruppen ab 15 Kindern. Kinderwagen dürfen aus konservatorischen Gründen nicht in die Ausstellungsräume; die Aussichtstürme sind nur über Treppen erreichbar. Eintritt für Kinder unter 7 frei.
Tram 92 und 96 bis „Puschkinallee“ oder „Am Schragen“, Bus 603 bis „Höhenstraße“, jeweils mit anschließendem Fußweg den Pfingstberg hinauf.
Parkplatz vorhanden · 14 Min. zu Fuß zum Eingang
Am Belvedere selbst gibt es keine Parkmöglichkeiten, empfohlen wird die Anreise mit Bus und Bahn. Parkplätze am Volkspark Potsdam oder gebührenpflichtig an Schloss Cecilienhof, jeweils ca. 14 Min. Fußweg (SPSG nennt für den Volkspark ca. 15 Min.). Mit Behinderung nach Absprache mit der Kasse direkt am Belvedere.
Vermietet werden Belvedere, Pomonatempel und Pfingstberghaus. Standesamtliche Trauungen in Kooperation mit dem Standesamt Potsdam von Mai bis Oktober, außerdem freie Trauungen, Firmen- und Privatfeiern. Preise nur auf individuelle Anfrage.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Private Fotos erlaubt; Hochzeitsfotoshootings externer Paare kostenpflichtig (270 € zzgl. Eintritt). |
| Hinweise | Kostenloser Audioguide per QR-Code. Führungen, auch Sonnenaufgangsführungen, sind buchbar. Die Dauerausstellungen sind auf Deutsch und Englisch. |
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