
Stahlbergmuseum Müsen
Bergbaumuseum im ehemaligen Bethaus der Grube Stahlberg mit dem Besucherbergwerk Stahlberger Erbstollen im Siegerland, ehrenamtlich betreut.
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Über das Museum
Der Bergbau am Stahlberg in Müsen ist seit einer Zollvereinbarung von 1313 schriftlich belegt, seine Anfänge dürften aber deutlich älter sein. 1611 schlossen sich mehrere kleine Gruben zur Gewerkschaft Stahlberg zusammen, um 1860 erlebte das Revier seine Blüte. Die Grube förderte hochwertiges Eisenerz und blieb bis 1931 in Betrieb. Der Stahlberger Erbstollen entstand zwischen 1740 und 1780 zunächst zur Wasserlösung und diente ab 1832 auch der Erzförderung.
Schon 1924 richtete der letzte Grubendirektor Hermann Fuhr im früheren Bethaus ein Bergbaumuseum ein. Das Gebäude wurde 1729/30 erbaut, 1845 an die Stollenhalde versetzt und diente den Bergleuten vor und nach der Schicht als Versammlungsort. Heute zeigt es auf zwei Etagen Grubenrisse, Siegerländer Mineralien, Werkzeuge und Geräte aus Bergbau, Markscheide- und Hüttenwesen sowie im Untergeschoss Funde von der Ausgrabung der mittelalterlichen Bergbausiedlung Altenberg.
Getragen wird das Museum vom Verein Altenberg & Stahlberg e. V., der 1973 als Altenberg e. V. entstand und seit 1984 mit der Arbeitsgruppe Stahlberger Erbstollen zusammenarbeitet. Die Vereinsmitglieder machten den Stollen zwischen 1974 und 1979 auf 380 Metern befahrbar. Ein funktionsfähiger Nachbau einer Wasserkunst aus Eichenholz bildet den Abschluss der Führungen.
Highlights
- Besucherbergwerk Stahlberger Erbstollen mit 380 Metern befahrbarer Strecke
- Funktionsfähiger Nachbau einer Wasserkunst aus Eichenholz
- Museum im Bethaus von 1729/30 mit Grubenrissen und Siegerländer Mineralien
- Funde der mittelalterlichen Bergbausiedlung Altenberg
- Führungen durch ehrenamtliche Vereinsmitglieder
Dauerausstellungen
- Stahlbergmuseum im ehemaligen Bethaus – Grubenrisse, Siegerländer Mineralien, Werkzeuge und Geräte aus Bergbau, Markscheide- und Hüttenwesen auf zwei Etagen.
- Besucherbergwerk Stahlberger Erbstollen – Geführter Gang durch 380 Meter Stollen mit Abbauszenen im Gestellsteinbruch und einer funktionsfähigen Wasserkunst als Abschluss.
- Funde der Bergbausiedlung Altenberg – Diorama mit Töpferwaren, Lederresten und weiteren Funden der mittelalterlichen Bergbausiedlung im Untergeschoss.
- Gegründet
- 1924
- Träger
- Altenberg & Stahlberg e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 4,50 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3,50 €Kinder von 5 bis 15 Jahren |
| Kinder & Jugendliche | 3,50 €Kinder von 5 bis 15 Jahren zahlen 3,50 €; Erwachsene ab 16 Jahren zahlen 4,50 €. |
Preise pro Person einschließlich Führung durch Museum und Besucherbergwerk; Änderungen vorbehalten.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
Führungen sind für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gedacht, Schulklassen werden gesondert betreut. Einmal jährlich lockt die Sonderveranstaltung „Tatort Technik“ unter anderem mit einer Schatzsuche für Kinder und Jugendliche.
Anreise & Parken
Navi-Adresse: Auf der Stollenhalde 4, 57271 Hilchenbach (Ortsteil Müsen). Das Ausgrabungsgelände Bergbausiedlung Altenberg liegt etwa 2 Kilometer entfernt Richtung Littfeld.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Die Führung dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden und umfasst Museum und Besucherbergwerk. Im Stollen sind es ganzjährig nur etwa 10 °C; feste Schuhe und derbe Kleidung werden empfohlen, da mineralische Ablagerungen an den Wänden helle Kleidung dauerhaft verfärben können. Führungen über das Gelände der Bergbausiedlung Altenberg gibt es auf frühzeitige Anfrage. Schulklassen melden sich bei Andreas Jüngst (02732 25589), Sonderführungen bei Rolf Golze (0170 4114260). |


