Landesmuseum für in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute – Malerei, Grafik, Fotografie und Architektur in einem früheren Glaslager in Kreuzberg.
ÖffnungszeitenEintritt ab 12 € Rollstuhlgerecht Café
Erste Werkschau zum DDR-Architekten Josef Kaiser, der u. a. das Kino International an der Karl-Marx-Allee entwarf – mit Zeichnungen, Modellen, Fotos und Filmen sowie zeitgenössischen Positionen.
Die Preisträgerin zeigt ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Berlin; im Zentrum stehen Spuren von Zeit und Vergänglichkeit in unscheinbaren Materialien wie Sand.
Rund 160 Fotografien aus dem Nachlass Rolf von Bergmanns zur queeren Subkultur sowie Kunst-, Mode- und Clubszene zwischen West-Berlin und New York in den 1970er- und 1980er-Jahren.
Erste umfassende Präsentation der norwegischen Malerin in Deutschland mit rund 40 Gemälden und Grafiken von 1930 bis 1970 – von frühen Illustrationen bis zu abstrakten Landschaften mit Blattmetall.
Über das Museum
Die Berlinische Galerie wurde 1975 von kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürgern als Verein gegründet. Gründungsdirektor war der Kunsthistoriker Eberhard Roters. Die junge Sammlung zog mehrfach um: Nach Stationen in Charlottenburg war sie ab 1986 im Martin-Gropius-Bau zu sehen; mit dessen Sanierung 1998 begannen Jahre ohne feste Ausstellungsräume.
Seit November 1994 ist das Museum eine Stiftung öffentlichen Rechts und damit Landesmuseum Berlins für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Sein Auftrag ist ungewöhnlich eng gefasst und zugleich weit: Gesammelt, erforscht und gezeigt wird Kunst, die in Berlin entstanden ist – von etwa 1870 bis in die Gegenwart und quer durch Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Architektur und Künstlerarchive.
2004 bezog die Berlinische Galerie ein ehemaliges Glaslager in Kreuzberg. Die rund elf Meter hohe Halle aus den 1960er-Jahren hatte der West-Berliner Senat nahe der Mauer als Vorratslager für Fensterglas errichten lassen. Der Architekt Jörg Fricke baute sie zu einem Museum mit etwa 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche um; eine gekreuzte Treppe führt ins Obergeschoss mit der Sammlungspräsentation, das Erdgeschoss dient Wechselausstellungen.
Vor dem Eingang liegt ein leuchtend gelber Platz mit den Namen von 160 Künstlerinnen und Künstlern der Sammlung, gestaltet vom Büro Kühn Malvezzi. Zu den Beständen zählen Tausende Gemälde, Skulpturen und Grafiken, zehntausende Fotografien und Hunderttausende Architekturpläne; Schwerpunkte sind etwa Dada Berlin mit dem Archiv Hannah Höchs und die osteuropäische Avantgarde. Seit 2010 leitet Thomas Köhler das Haus.
Highlights
Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“ von Secession und Dada bis zur Nachkriegszeit
Umfangreiche Bestände zu Dada Berlin, u. a. Werke und Archiv von Hannah Höch
Fotografische und architektonische Sammlung mit Nachlässen
Gelber Vorplatz mit 160 Künstlernamen von Kühn Malvezzi
Stahlskulptur „Dreiheit“ von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff
Dauerausstellungen
Kunst in Berlin 1880–1980 – Die Sammlungspräsentation im Obergeschoss führt durch ein Jahrhundert Berliner Kunst – von der Secession über Dada und Neue Sachlichkeit bis in die geteilte Stadt.
Gegründet
1975
Träger
Stiftung Berlinische Galerie (Stiftung öffentlichen Rechts, Land Berlin)
Leitung
Thomas Köhler
Besucher pro Jahr
ca. 256.993 (2019)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
12 €
Ermäßigt
7 €Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Ehrenamtskarte, Schwerbehinderte, Beziehende von Transferleistungen, Gruppen ab 10 Personen, Berlin Welcome Card, Berlin City Tour Card, Familien-Pass (Eltern), Ticket des Jüdischen Museums Berlin sowie Mitglieder verschiedener Künstler- und Fachverbände
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Freier Eintritt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung
7 €Begleitperson frei · Ermäßigt mit Schwerbehindertenausweis; eine anerkannte Begleitperson frei.
Studierende & Azubis
7 €Ermäßigt gegen Nachweis (auch Schüler*innen und Auszubildende).
Gruppen (ab 10 Pers.)
7 € p. P.Gruppen ab 10 Personen zahlen den ermäßigten Preis; Zeitfenster-Ticket vorab online buchen (max. 35 Personen je Zeitfenster). Schulklassen frei. Gruppenführungen über den Museumsdienst Berlin: 60/85/110 € für 60/90/120 Min. zzgl. ermäßigtem Eintritt, max. 20 Personen.
Familien
–Kein Familienticket; Kinder unter 18 frei, Eltern mit Familien-Pass ermäßigt.
Happy Wednesday (jeder 1. Mittwoch im Monat)
7 €Ermäßigter Eintritt für alle.
Museumspass Berlin (3 Tage)
32 €Ermäßigt 16 €; seit 1.1.2026 nur online im Ticketshop der Staatlichen Museen zu Berlin.
Ticketkooperation Jüdisches Museum Berlin
7 €Ermäßigter Eintritt gegen Vorlage eines JMB-Tickets; gilt umgekehrt für die JMB-Sonderausstellungen.
Freier Eintritt außerdem für Geflüchtete, Mitglieder des Freundeskreises, Presse, ICOM/Museumsbund und weitere im FAQ genannte Gruppen (Freiticket vorab buchen). Öffentliche Führungen sind im Eintritt enthalten.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription
Ebenerdiger Eingang mit kraftverstärkter Tür, rollstuhlgeeigneter Aufzug ins 1. OG, barrierefreies WC im Foyer, unterfahrbare Vitrinen. Rollstühle und Klapphocker kostenlos an der Garderobe. Taktiles Bodenleitsystem, Tastmodelle zu sieben Hauptwerken, Mediaguide mit induktiven Halsringschleifen. Regelmäßige Führungen mit DGS sowie Hör- und Tastführungen. Sieben Behindertenparkplätze hinter dem Museum. Zertifiziert „Reisen für Alle“.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Kinderwagenfreundlich
Kindergeburtstage
Familienführungen („Family Tour“, „Kunstsonntag“), Wochenend- und Ferienkurse sowie mittwochs das „Offene Atelier“ für 6- bis 13-Jährige im Atelier Bunter Jakob; Kindergeburtstage mit Museumsrundgang und Atelierteil. Online-Material mit Aufgaben für Kinder ab 6 Jahren, auch beim Museumsbesuch nutzbar. Kinderwagen dürfen nur zum Schieben eines Kleinkinds in die Ausstellungsräume.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
U1/U6 Hallesches Tor, U6 Kochstraße, U8 Moritzplatz; Bus M29 (Waldeckpark) und 248 (Jüdisches Museum), jeweils ca. 400 m Fußweg.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden · 100 m zum Eingang
Besucherparkplatz hinter dem Museum mit sieben reservierten Plätzen für Schwerbehinderte (ca. 100 m zum Eingang). Die Stellplätze gegenüber dem Haupteingang sind privat und dürfen nicht genutzt werden.
Café Dix by BARK Berlin mit Terrasse (Mi–Mo; die Website nennt einmal 10–18, einmal 11–18 Uhr). Museumsshop mit Katalogen und Kunstliteratur. Garderobe und Schließfächer kostenlos.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Private Feiern
Die Räume des Café Dix (ca. 150 m², mit Terrasse) können über den Betreiber BARK Berlin für Veranstaltungen und Feiern gemietet werden; eine Vermietung von Museumsräumen ist auf der Website nicht ausgewiesen.
Für private Zwecke ohne Blitz und Stativ erlaubt; Ausnahmen bei Sonderausstellungen möglich. Kommerzielle und Presseaufnahmen nur mit schriftlicher Genehmigung.
Hinweise
Kostenloser Mediaguide zu 17 Werken der Dauerausstellung (Leihgerät oder Browser). Öffentliche Führungen im Eintritt enthalten, Anmeldung vor Ort; Treffpunkt im Foyer an der Infokasse. Taschen über 30 × 30 × 30 cm und Jacken an Garderobe/Schließfach abgeben. Gruppenführungen dauern wahlweise 60, 90 oder 120 Minuten.