
Bismarck-Museum Friedrichsruh
Museum im Alten Landhaus von Friedrichsruh mit Hunderten Originalobjekten aus dem Besitz Otto von Bismarcks und seinem nachgestellten Arbeitszimmer.
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums liegen in Schönhausen an der Elbe, wo bereits 1891 ein Bismarck-Museum eröffnet worden war. 1927 brachte die Familie von Bismarck einen Teil dieser Sammlung in den Sachsenwald nach Aumühle; ab 1933 war sie im Marstall von Friedrichsruh zu sehen, bis die Familie die Räume gegen Kriegsende nach der Zerstörung ihres Wohnhauses selbst beziehen musste.
Im Dezember 1950 öffnete das Museum im Alten Landhaus neu, einem Fachwerkbau und früheren Gasthaus an der Straße nach Grande. Seit 2009 betreut die Otto-von-Bismarck-Stiftung das Haus, 2021 erwarb sie Gebäude und Sammlung von der Familie. Eine Sanierung und eine neue Dauerausstellung sind geplant.
In zehn Räumen sind mehrere hundert Objekte zu sehen: Urkunden aus Bismarcks Laufbahn, seine Orden und Uniform, die Pistolen der beiden Attentate, der Stuhl der Begegnung mit Napoleon III. nach Sedan und das ihm 1885 geschenkte Gemälde der Kaiserproklamation von Anton von Werner. Ein Raum zeigt das Arbeitszimmer mit Originalmöbeln. Im nahen Historischen Bahnhof, dem Sitz der Stiftung, ergänzt die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ das Angebot.
Highlights
- Anton von Werners Kaiserproklamation in der Fassung von 1885
- Nachgestelltes Arbeitszimmer mit Originalmobiliar
- Stuhl der Begegnung mit Napoleon III. nach Sedan
- Pistolen der Attentate und zahlreiche Orden
- Eintritt frei
Dauerausstellungen
- Bismarck-Museum im Alten Landhaus – Originale Geschenke, Urkunden und Gebrauchsgegenstände Otto von Bismarcks in zehn Räumen, dazu sein nachgestelltes Arbeitszimmer.
- Otto von Bismarck und seine Zeit – Ausstellung im Historischen Bahnhof, die Leben und Politik des Reichskanzlers mit Leistungen und Fehlentwicklungen im Kontext des 19. Jahrhunderts einordnet.
- Gegründet
- 1927
- Träger
- Otto-von-Bismarck-Stiftung
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei, auch in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof. Eintritt zum Mausoleum wird dort separat erhoben.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Bismarck-Museum ist bis zum geplanten Umbau nicht barrierefrei. Der Historische Bahnhof mit der Dauerausstellung der Stiftung ist dagegen stufenlos vom Parkplatz aus erreichbar.
Kinder & Familie
Für Schulklassen gibt es Rallye- und Quizhefte ab Klassenstufe 8; eigene Familienangebote nennt die Stiftung nicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bismarck-Museum
S-Bahn S21 bis Aumühle, weiter mit Bus 433 (Richtung Trittau) bis „Bismarck-Museum“ oder rund 25 Minuten zu Fuß durch den Sachsenwald
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenlose Parkplätze am Museum und am Historischen Bahnhof Friedrichsruh; Busparkplatz am Museum.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Überblicks- und Themenführungen (ca. 1 Std., auch auf Englisch) sowie der „Friedrichsruher Parcours“ zu Museum, Mausoleum und Hirschgruppe nach Anmeldung, möglichst 7 Tage vorher. Öffentliche Themenführungen jeweils am 18. Januar, 1. April, 23. Mai und 3. Oktober. Für Schulklassen Rallye, Quiz, Transkriptionsübungen und Quellenarbeit. Virtueller Rundgang auf der Website. |




