28. August 2026 – 16. Januar 2027
RAUM. Architekturen des Wissens
Baupläne, Karten, Drucke, Fotografien, Musik und Gegenwartskunst erzählen von den Gebäuden der SLUB und ihrer Vorgänger und davon, wie Räume geplant und wahrgenommen werden.

Ausstellungsbereich der Sächsischen Landesbibliothek mit Schatzkammer, in der dauerhaft die Dresdner Maya-Handschrift zu sehen ist – Eintritt frei.
28. August 2026 – 16. Januar 2027
Baupläne, Karten, Drucke, Fotografien, Musik und Gegenwartskunst erzählen von den Gebäuden der SLUB und ihrer Vorgänger und davon, wie Räume geplant und wahrgenommen werden.
16. September 2026 – 31. März 2027
Kinder- und Jugendbücher aus über 150 Jahren zeigen in der Galerie am Lesesaal, wie sich Lesestoff für junge Menschen und seine Illustrationen gewandelt haben.
30. Juni 2026 – 24. Januar 2027
Fotografien der Deutschen Fotothek zeigen Leipzig in den letzten DDR-Jahren; zu sehen in der Cafeteria Bib-Lounge (Mo–Fr 10–18 Uhr).
Die Keimzelle des Buchmuseums ist ein Raum für besonders kostbare Bücher, den der Bibliothekar Konstantin Karl Falkenstein 1835 im Japanischen Palais einrichtete: Häufig gezeigte Stücke lagen dort geschützt unter Glas. Genau hundert Jahre später baute Erhart Kästner unter dem Direktor Martin Bollert diesen Raum zu einem eigenen Buchmuseum aus.
Die Bombardierung Dresdens 1945 zerstörte das Japanische Palais; zahlreiche Bestände wurden beschädigt oder gingen verloren. Nach dem Krieg fand die Bibliothek ein Ausweichquartier in einer früheren Kaserne an der Marienallee in der Albertstadt, wo das Buchmuseum 1952 wieder öffnete und rund fünf Jahrzehnte blieb.
Mit dem Umzug in den Neubau der SLUB am Zelleschen Weg auf dem Campus der TU Dresden erhielt das Buchmuseum 2003 neue Räume. In der Schatzkammer im zweiten Obergeschoss ist dauerhaft die Dresdner Maya-Handschrift ausgestellt, eine der ganz wenigen erhaltenen Bilderhandschriften der vorspanischen Maya. Wechselnde Ausstellungen zeigen Handschriften, frühe Drucke, Karten, Musikalien, Fotografien der Deutschen Fotothek und Filmdokumente aus den Sammlungen der Bibliothek; eine zweite Ausstellungsfläche bietet die Galerie am Lesesaal.
Der Eintritt ist frei.
Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen frei.
Stufenloser Zugang mit automatischer Tür rechts neben dem Haupteingang, drei Behindertenparkplätze vor der Schranke. Aufzüge mit Etagenansage, barrierefreie WCs auf allen Etagen, Induktionsschleifen, taktile Lagepläne beim Wachdienst und Orientierungs-App blindFind. Führungen in Gebärdensprache und Telefonführungen („Bei Anruf Kultur“) zur Maya-Handschrift.
Die Zentralbibliothek hat einen Eltern-Kind-Raum.
Staats- und Universitätsbibliothek
Straßenbahnlinie 11 bis Zellescher Weg; Buslinie 61 bis Staats- und Universitätsbibliothek, Buslinie 66 bis Technische Universität/Fritz-Foerster-Platz.
Parkplatz gebührenpflichtig
Parkplatz neben der Zentralbibliothek (30 Minuten frei, dann 0,50 € für die erste und 1 € je weitere Stunde, max. 5 € pro Tag; Bezahlung am Automaten im Foyer) sowie Tiefgarage der Bibliothek DrePunct/Makerspace. Behindertenparkplätze links vor der Schranke zum SLUB-Parkplatz.
nextbike-Station 4441 vor dem Haupteingang am Zelleschen Weg.
Route planenCafeteria Bib-Lounge in der 1. Etage (Mo–Fr 10–18 Uhr) mit wechselnden Fotoausstellungen der Deutschen Fotothek; WLAN in der Bibliothek.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Film- und Videoaufnahmen nur mit Drehgenehmigung der SLUB |
| Hinweise | Öffentliche Führungen durch Schatzkammer und Buchmuseum in der Regel samstags 14 Uhr (Anmeldung erforderlich), dazu Kurator:innenführungen zu den Sonderausstellungen; Gruppenführungen nach Vereinbarung. Telefonführung zur Maya-Handschrift im Programm „Bei Anruf Kultur“. |
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