Burg Falkenberg
Wiederbelebte Burg in der nördlichen Oberpfalz mit Museum zum Diplomaten Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg und zur Burggeschichte.
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Über das Museum
Die Burg Falkenberg thront auf einem Felssporn über der Waldnaab und dem gleichnamigen Markt in der nördlichen Oberpfalz. Die ältesten Mauerreste weisen ins 11. Jahrhundert, 1154 wird erstmals ein Geschlecht von Falkenberg urkundlich greifbar. Ab 1294 gehörte die Anlage dem Zisterzienserkloster Waldsassen, das sie wegen der Hussitengefahr ausbaute; aus dieser Zeit stammen Torbau und Bergfried. Später kamen Pfalzgrafen und Bayern als Herren, 1648 besetzten schwedische Truppen die Festung, und nach dem Befehl zur Aufgabe verfiel sie zur Ruine.
In den 1930er-Jahren baute der preußische Diplomat Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg die Ruine wieder auf, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Als Mitverschwörer des 20. Juli 1944 wurde er von den Nationalsozialisten ermordet.
2009 erwarb der Markt Falkenberg die Burg von der Familie Schulenburg. Nach einer aufwendigen Sanierung, die 2011 begann, wurde sie am 13. November 2015 als Kulturburg eröffnet. Heute vereint sie das MuseumBurg, Veranstaltungsräume wie Rittersaal und Kapitelsaal, ein kleines Hotel und ein Tagungszentrum am Burgfuß. Der Rundgang führt durch mehrere Geschosse und stellt neben dem Leben des Grafen auch mittelalterliche Bautechnik, Verteidigung und Wasserversorgung der Burg vor.
Highlights
- MuseumBurg mit Ausstellung zu Graf Schulenburg und seinem Weg in den Widerstand
- Rundgang über vier Geschosse mit rund 20 Stationen
- Informationsfilm von rund 15 Minuten und sechs Medienstationen
- Einblicke in mittelalterliche Bautechnik, Verteidigung und Wasserversorgung
- Rittersaal, Burgkapelle und Treppenschacht im Fels mit Aufzug
Dauerausstellung
- MuseumBurg – Graf Schulenburg und die Geschichte der Burg – Rundgang über mehrere Geschosse zu Leben und Widerstand des Diplomaten Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg sowie zur tausendjährigen Burggeschichte, mit Film und Medienstationen.
- Gegründet
- 2015
- Träger
- Forum Falkenberg – Freunde der Burg e. V. (Eigentümer: Markt Falkenberg)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt zu den Burgführungen ist frei; die Führungen finden auf Spendenbasis statt, erbeten werden etwa 5 Euro pro Person.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Rundgang endet am Burgfuß über einen Felsenschacht mit Stahltreppe (über 180 Stufen) und Aufzug. Rollstuhlfahrende, Gäste mit Gehbehinderung und Kinderwagen erreichen den Aufzug über den Hoteleingang „In der Schwaige“. Hunde sind in der gesamten Burg nicht gestattet.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz Burgwiese oberhalb der Burg (Graf-Schulenburg-Weg); Hotelparkplätze am Tagungszentrum „In der Schwaige“.
Über die A93 bis zur Ausfahrt Falkenberg, von dort rund 4 km bis zur Ortsmitte.
Route planenService & Gastronomie
- Café
Biergarten im Burghof von Mai bis September sonntags 13–18 Uhr; Burgcafé im Rittersaal (bei schlechtem Wetter und im Herbst sonntags geöffnet). Sanitärräume im Untergeschoss.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
- Hochzeiten / Trauungen
Bis zu 140 Personen.
Rittersaal (bis 70 Personen) und Kapitelsaal (bis 80 Personen) in der Burg, Brauhaussaal im Tagungszentrum am Burgfuß (bis 140 Personen). Standesamtliche Trauungen in Burgkapelle (bis 30 Personen) und Rittersaal.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Eine Besichtigung ohne Führung ist nicht möglich. Mehrsprachig synchronisierter Informationsfilm von rund 15 Minuten, Medienstationen mit Touchscreens. |




