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Deutsches Damast- und Frottiermuseum in Großschönau
Foto: RoesslerP · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Deutsches Damast- und Frottiermuseum

Textilmuseum im Großschönauer Kupferhaus zur Damast- und Frottierweberei der Oberlausitz, mit historischen Webstühlen und Schauwerkstatt.

ÖffnungszeitenEintritt ab 7 €

Aktuelle Ausstellungen

19. April 2026 – 25. Oktober 2026

Helga Pilz. Löbauer Kollektion

Musterentwürfe und bedruckte Stoffe der Textilgestalterin Helga Pilz, die das Stoffdesign der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren mitprägte.

Über das Museum

Die Wurzeln des Museums reichen bis in das Jahr 1905 zurück: Am 15. Januar eröffnete in zwei Räumen eines Schulgebäudes in Großschönau ein nach dem einheimischen Musterzeichner Karl Gotthelf Krumbholz benanntes Museum. Der Ort war seit 1666 ein Zentrum der Damastweberei, 1856 kam die Frottierweberei hinzu – beide Gewerbe werden hier bis heute betrieben.

1937 überließ Theodor Haebler der Gemeinde das sogenannte Kupferhaus, das Wohn- und Geschäftshaus des Damastfabrikanten Christian David Waentig aus den Jahren 1807 bis 1809, mit der Auflage, darin ein Museum einzurichten. Umbau und Kriegsjahre verzögerten den Umzug; erst im Mai 1947 öffnete dort das Damast- und Heimatmuseum.

Nach der Wende gründete sich 1991 ein Förderverein. Aus stillgelegten Textilbetrieben wurden Webmaschinen geborgen, 1995 kam eine Schauwerkstatt hinzu, und seit 1996 trägt das Haus seinen heutigen Namen. 2016 wurde die Schatzkammer der Damaste neu gestaltet, 2022 folgte die Erneuerung des Erdgeschosses mit Filmen und Mitmachstationen.

Zur Sammlung gehören Damaste aus vier Jahrhunderten, rund 6.000 Musterzeichnungen und Gewebeproben, ein Damasthandwebstuhl mit Zugvorrichtung, der wohl letzte Frottierhandwebstuhl Deutschlands sowie Werke des aus Großschönau stammenden Malers Johann Eleazar Zeißig, genannt Schenau. Träger ist die Gemeinde Großschönau.

Highlights

  • Schatzkammer der Damaste mit Geweben aus vier Jahrhunderten
  • Damasthandwebstuhl mit Zugvorrichtung
  • Wohl letzter Frottierhandwebstuhl Deutschlands
  • Schauwerkstatt mit Webvorführungen an historischen Maschinen (Di–Fr vormittags)
  • Raum zum Maler Johann Eleazar Zeißig „Schenau“
  • Kupferhaus von 1807–1809 inmitten von Umgebindehäusern

Dauerausstellungen

  • Schatzkammer der Damaste – 2016 neu gestalteter Raum mit Damastgeweben aus vier Jahrhunderten und interaktiven Stationen.
  • Damast- und Frottierweberei – Das 2022 erneuerte Erdgeschoss erklärt mit Kurzfilmen, Mitmachstationen und funktionsfähigen Webstühlen, wie Damast und Frottier hergestellt werden.
  • Johann Eleazar Zeißig, genannt Schenau – Eigener Raum zum Großschönauer Webersohn, der als Maler bis an die Spitze der Dresdner Kunstakademie aufstieg.
Gegründet
1905
Träger
Gemeinde Großschönau
Leitung
Evelyn Schweynoch

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene7 €
Ermäßigt5 €Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende, Schülerinnen und Schüler
Kinder & Jugendlichefreibis 18 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung5 €Ermäßigter Eintritt für Schwerbehinderte.
Studierende & Azubis5 €
Gruppen (ab 10 Pers.)5 € p. P.Pauschal 5 € pro Person ab 10 Personen.
Familien–Kein Familienticket ausgewiesen.
Jahreskarte12 €Personengebunden, gilt 12 Monate ab Aktivierung für alle Dauer- und Sonderausstellungen.

Preise gültig seit 1. Februar 2023; Sonder- und Doppelrabatte sind ausgeschlossen. Führungen nach Voranmeldung (10–20 Personen) zuzüglich Eintritt: während der Öffnungszeiten 50 € (1 Stunde) bzw. 80 € (2 Stunden), außerhalb 100 € bzw. 150 €. Ein gemeinsames Kombiticket mit dem Motorrad- und Technikmuseum im selben Ort wird auf den offiziellen Seiten nicht angeboten.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Behindertenparkplätze unmittelbar neben dem Museumsgelände.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz kostenlos · 250 m zum Eingang

Großer öffentlicher, kostenloser Parkplatz neben der evangelisch-lutherischen Kirche (ca. 250 m), auch für Reisebusse; Behindertenparkplätze direkt neben dem Museumsgelände.

  • Behindertenparkplatz
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Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop

Museumsshop mit in der Schauwerkstatt gewebten Textilien, Postkarten und Literatur. Keine eigene Gastronomie; in etwa 200 m Umkreis Konditorei & Café Liebe und die Gaststätte am Heimatmuseum.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
HinweiseIn der Schauwerkstatt weben Mitglieder des Fördervereins dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr an historischen Maschinen. Führungen nur nach Voranmeldung, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

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