Deutsches Telefon-Museum
Funktionsfähige Sammlung zur Geschichte von Telegrafie und Fernsprechen mit über 2.000 Exponaten und Vermittlungstechnik zum Ausprobieren.
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Über das Museum
Das Museum in Morbach im Hunsrück entstand aus der Sammelleidenschaft eines Telefon-Vereins, der bereits 1996 gegründet wurde und Sammler, Förderer sowie andere Museen zusammenbringt. Nach rund zwei Jahren Aufbauzeit wurde das Haus am 16. März 2001 offiziell eröffnet; zur Einweihung kam unter anderem der frühere Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling.
Auf zwei Ebenen und in neun Räumen wird die Entwicklung von Telegrafie und Fernsprechwesen in Deutschland gezeigt, von den ersten Apparaten der 1880er-Jahre bis in die Gegenwart. Die Sammlung umfasst heute mehr als 2.000 Stücke und wurde bereits 1994 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Besonderen Wert legt das Haus darauf, die Telefone zusammen mit den passenden Vermittlungseinrichtungen zu präsentieren; viele Geräte sind betriebsbereit angeschlossen und können von Besuchern selbst ausprobiert werden.
Zu den Glanzstücken gehört eine Vermittlungsanlage aus dem thüringischen Königsee, die nach der Wende zunächst in Koblenz aufgebaut wurde, nach der Schließung des dortigen Postmuseums eingelagert war und im Jahr 2000 beinahe verschrottet worden wäre. Ergänzt wird die Ausstellung durch Bildtelefone, Fernschreiber, Faxgeräte, Postkutschenmodelle, einen Filmraum und eine umfangreiche Fachbibliothek.
Highlights
- Älteste Wandstationen mit Ortsbatterie-Betrieb aus den 1880er-Jahren
- Wählscheibentelefone ab 1908 an einem Siemens-Stangenwähleramt in Betrieb
- Vermittlungsanlage aus Königsee (Thüringen)
- Bildtelefone, Fernschreiber und Siemens-Hell-Faxgeräte
- Original-Postkutsche von 1910 in der Außenvitrine
- Fachbibliothek zur Fernmeldetechnik
Dauerausstellung
- Dauerausstellung zur Geschichte von Telegrafie und Fernsprechwesen – Neun Räume auf zwei Ebenen mit Telefonen, Vermittlungsanlagen, Bildtelefonen und Fernschreibern, von den Anfängen der Fernsprechtechnik bis zur Gegenwart.
- Gegründet
- 2001
- Träger
- Deutsches Telefon-Museum e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 3 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2 € |
| Kinder & Jugendliche | 1,50 €Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 2 € p. P.pro Erwachsenem |
| Familien | 6 €Familienkarte |
| Führung (bis 20 Personen, pauschal) | 20 € |
| Schulklassen (pro Person) | 1 € |
Mitglieder des Fördervereins haben zu den Öffnungszeiten freien Eintritt.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 6 € · Familienkarte |
|---|
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
Viele Telefone sind angeschlossen und lassen sich ausprobieren. Es gibt eine Familienkarte; Schulklassen erhalten auf Wunsch ein Kreuzworträtsel als Museumsrallye.
Anreise & Parken
Anfahrt über die Hunsrückhöhenstraße (B 327) nach Morbach; Navi-Adresse Jugendherbergstraße 25, 54497 Morbach. Das Museum ist das letzte Gebäude auf der linken Straßenseite. Die Tourist-Information Morbach (Bahnhofstraße 19) hilft bei Fragen zum Ort.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen ganzjährig nach Vereinbarung per Telefon oder E-Mail. Für Schulklassen gibt es eine etwa einstündige Führung, nach der die Schüler selbst Verbindungen zwischen den angeschlossenen Telefonen herstellen können. |

