Die Künstler Mersud Selman und Taha Bader nähern sich unabhängig voneinander dem Thema Maria: Selman greift Michelangelos Pietà auf, Bader zeigt den Zyklus „Muttersprache“ über die Freude der Mutterschaft.
Altäre, Skulpturen, Gewänder und Bildzeugnisse aus dem Domschatz zeigen die vielfältigen Rollen Marias in Kultur- und Frömmigkeitsgeschichte und ihre Bedeutung für den Brandenburger Dom.
Über das Museum
Das Domstift Brandenburg geht auf die Gründung des Bistums im 10. Jahrhundert zurück und ist mit dem Dom St. Peter und Paul auf der Dominsel verbunden, dessen 850-jähriges Bestehen 2015 gefeiert wurde. Über die Jahrhunderte sammelte sich hier ein Schatz an Kunstwerken, Urkunden, Büchern und liturgischen Gewändern an, der heute den Kern des Dommuseums bildet.
Das Museum nutzt die historische Domklausur, vor allem die Nordklausur mit dem Kreuzgang. Teils sind auch noch unsanierte Räume in die Präsentation einbezogen. Gezeigt werden gotische Altarbilder und Skulpturen, die an die einst reiche Ausstattung der Kathedrale erinnern.
Besonders bedeutend ist der Textilschatz: Etwa 120 Gewänder aus dem 11. bis 19. Jahrhundert, die meisten aus dem 15. Jahrhundert, wurden im Dom bei Gottesdiensten getragen. Das älteste Stück ist das um 1290 gestickte Brandenburger Hungertuch, das auf rund zwei mal vier Metern das Leben Christi erzählt. Das Domstift kümmert sich zudem um Konservierung und Restaurierung der Textilien und zeigt sie in wechselnden Ausstellungen. Das Museum ist in der Regel von Mai bis Oktober geöffnet.
Highlights
Brandenburger Hungertuch, um 1290 gestickt, etwa 2 × 4 Meter groß
Textilschatz mit rund 120 liturgischen Gewändern des 11. bis 19. Jahrhunderts
Gotische Altarbilder und Skulpturen
Ausstellung in Domklausur und Kreuzgang
Jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt mit kostenloser Führung
Dauerausstellung
Der Domschatz – Textilschatz und Kunstwerke – Gotische Altarbilder und Skulpturen, mittelalterliche liturgische Gewänder und das Brandenburger Hungertuch aus der Zeit um 1290.
Träger
Domstift Brandenburg
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
5 €
Ermäßigt
3 €
Kinder & Jugendliche
freibis 9 Jahre frei · Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt.
Gruppen (ab 10 Pers.)
3 € p. P.Schulklassen zahlen 2 € pro Person; pro 10 Schüler:innen ist eine Begleitperson frei.
Familien
15 €2 Erwachsene und maximal 4 Kinder
Freier Eintritt:Jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt
Der Eintritt in den Dom ist frei, um Spenden wird gebeten. Gruppenführung im Dommuseum (bis 25 Personen) 110 € zuzüglich Eintritt; Gruppenführung im Dom bis 15 Personen 75 €, bis 25 Personen 110 €.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Dom und Dommuseum sind eingeschränkt barrierefrei. Wer mit dem Rollstuhl kommt, meldet den Besuch am besten vorab per E-Mail an info@dom-brandenburg.de.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Ein Parkplatz befindet sich am Grillendamm; von dort führt eine Fuß- und Radfahrbrücke direkt zum Burghof.
Das Museum hat seinen Eingang im Dom auf dem Burghof.
Domladen im Dom (April–Oktober Mo–Sa 10–17 Uhr, So 11.30–17 Uhr); Restaurant Remise und Hotel Brandenburger Dom auf dem Burghof.
Veranstaltungen & Vermietung
Catering und Tagungsräume vermittelt die Hotel Brandenburger Dom GmbH (domevents.de).
Besuch planen
Führungen
ja
Hinweise
Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es um 14 Uhr eine kostenlose Führung. Gruppenführungen im Museum auf Anfrage unter museum@dom-brandenburg.de mit vollständigen Kontaktdaten und Rückrufnummer.