
Felsendome Rabenstein
Besucherbergwerk in einem alten Kalkbergwerk mit Domsälen, Bergseen und Marmorsaal; dazu Restaurant, Biergarten und Höhlentauchen.
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Über das Museum
Der Kalkabbau am Rabenstein ist seit mindestens 1365 belegt und endete erst 1906. In mehr als 600 Jahren trieben die Bergleute überwiegend in Handarbeit vier Sohlen in den Berg; die beiden unteren sind heute geflutet und werden von Höhlentauchern genutzt, die beiden oberen bilden das Besucherbergwerk mit rund 23.000 Kubikmetern Hohlraum. Der Kalk ging bis nach Halle und Leipzig, und ab 1865 diente die konstante Temperatur von etwa 7 Grad der Bierlagerung.
Schon 1863 war die Anlage erstmals für Besucher geöffnet worden. 1926 richtete der damalige Eigentümer im Eingangsbereich ein Naturtheater ein, und 1936 wurde das Bergwerk wieder zur Besichtigung freigegeben. Im Zweiten Weltkrieg sollte der Berg als Munitionslager dienen; Kalkanstriche im Domsaal und im Labyrinth erinnern daran, genutzt wurde er so aber nicht mehr.
Nach Jahren im Dornröschenschlaf erwarb 2000 der Chemnitzer Joachim Grasselt Teile des denkmalgeschützten Areals und übernahm das übrige Grundstück per Erbbaurecht. Seither wurden der Berg gesichert, die Außenanlagen erneuert und die historischen Gebäude wiederhergestellt; heute gehören Führungen, Gastronomie, Pension und Veranstaltungsangebote zum Betrieb.
Highlights
- Marmorsaal mit Wasserspiegelung am Bergsee
- Domsaal (ca. 35 × 32 m) mit besonderer Akustik
- Blaue und Grüne Grotte sowie Labyrinth
- Tropfsteinhöhlen und Fledermaus-Winterquartier
- Höhlentauchen in den gefluteten Sohlen
Dauerausstellung
- Besucherbergwerk Felsendome – Rundgang durch die ersten beiden Sohlen des ehemaligen Kalkbergwerks mit großen Hallen, Bergseen, Tropfsteinen und dem Marmorsaal.
- Träger
- Felsendome Rabenstein GmbH
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Schüler von 6 bis 18 Jahren (5 €); Menschen mit Behinderung zahlen 7 € |
| Kinder & Jugendliche | 5 €Schüler von 6 bis 18 Jahren; das Mindestalter für Besucher beträgt 6 Jahre. |
| Menschen mit Behinderung | 7 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 7 € p. P.Gruppen ab 10 Personen: Erwachsene 7 €, Menschen mit Behinderung 6 €, Schüler 4,50 €. |
Die Preise gelten auch für Begleit- und Aufsichtspersonen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Besucherbergwerk ist laut Betreiber behinderten- und rollstuhlgerecht.
Kinder & Familie
Empfohlen ab 6 Jahren
Zutritt zum Besucherbergwerk ab 6 Jahren; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen den Schülerpreis.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
- Restaurant
- Museumsshop
Bergwerksrestaurant mit erzgebirgischer Küche (120 Sitzplätze, täglich ab 11 Uhr), Biergarten mit 120 Plätzen und mehrere Grillplätze; Souvenirladen mit Gesteinen. Kleine Pension mit drei Doppelzimmern.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
- Hochzeiten / Trauungen
Bis zu 150 Personen.
Scheune im ehemaligen Kalkbrennofen (bis 150 Personen, beheizt, ganzjährig nutzbar), Steigerstube als Séparée für 24 bis 50 Personen, Trauungen in den Felsendomen.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 45 Min. |
|---|---|
| Hinweise | Der Besucherweg ist etwa 700 Meter lang. Aus Sicherheitsgründen sind mindestens zwei erwachsene Besucher nötig, das Mindestalter beträgt 6 Jahre. Reisegruppen und größere Gesellschaften sollten sich anmelden. |




