
Feuerwehrmuseum Winnenden
Feuerwehrmuseum im denkmalgeschützten Güterschuppen am Bahnhof Winnenden mit rund 2000 m² Ausstellung und historischen Löschfahrzeugen.
Über das Museum
Die Anfänge des Museums reichen bis 1958 zurück: Damals zeigte die Winnender Feuerwehr im Schulungsraum ihres neuen Gerätehauses erstmals alte Bilder, Urkunden und Geräte. In den Folgejahren bewahrten die Aktiven immer mehr ausgemusterte Löschgeräte und Wagen vor der Verschrottung. Eine gut besuchte Ausstellung beim Tag der offenen Tür 1963 führte dazu, dass die Stadt Räume im früheren Spritzenhaus, der Kastenschule, zur Verfügung stellte; noch im Herbst 1963 öffnete dort ein erstes Museum auf 250 Quadratmetern.
Weil nur ein Bruchteil der Bestände gezeigt werden konnte, erwarb die Stadt 1983 den Güterschuppen am Bahnhof, den die Königlich Württembergische Staatseisenbahn 1875 errichtet hatte und der heute unter Denkmalschutz steht. Nach dem Umbau eröffnete am 1. Juni 2002 das neue, deutlich größere Feuerwehrmuseum in der Holzkonstruktion des Schuppens.
Ab 2007 plante der Museumsverein einen Erweiterungsbau, der 2011 begonnen und am 1. Februar 2013 eingeweiht wurde. Heute umfasst die Ausstellung rund 2000 Quadratmeter: von Ledereimern und Handdruckspritzen über Atemschutz und Alarmierungstechnik bis zu einer großen Sammlung in- und ausländischer Feuerwehrhelme. Im Anbau stehen 13 Oldtimerfahrzeuge, darunter ein Benz Gaggenau von 1924 und eine Magirus-Drehleiter von 1938. Betrieben wird das Museum ehrenamtlich vom Verein Feuerwehrmuseum Winnenden.
Highlights
- Benz-Gaggenau-Löschfahrzeug von 1924
- Magirus-Drehleiter von 1938
- Große Sammlung in- und ausländischer Feuerwehrhelme
- Original eingerichteter Luftschutzkeller
- Denkmalgeschützter Güterschuppen von 1875
Dauerausstellungen
- Feuerwehrgeschichte im Güterschuppen – Von Ledereimern und Handdruckspritzen bis zu Tragkraftspritzen, Atemschutz und Alarmierungstechnik zeigt die Ausstellung die Entwicklung des Brandschutzes.
- Oldtimerhalle im Erweiterungsbau – Dreizehn historische Feuerwehrfahrzeuge, darunter ein Benz Gaggenau von 1924, sowie eine Sammlung ausländischer Helme und Mützen.
- Gegründet
- 1963
- Träger
- Feuerwehrmuseum Winnenden e.V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 2,50 € |
| Menschen mit Behinderung | –10 % Ermäßigung für Schwerbehinderte |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | –10 % Ermäßigung für Gruppen ab 15 Personen |
| Familien | 11,50 € |
| Führung (pauschal) | 30 € |
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum hat einen Aufzug und ist laut Museum barrierefrei.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Winnenden
S-Bahn S3 und Regionalzüge bis Bahnhof Winnenden; das Museum liegt direkt am Bahnhof.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos · 100 m zum Eingang
Parkhaus an der Zufahrtsstraße, am Wochenende kostenlos; das Museum liegt rund 100 m dahinter. Laut Flyer auch Parkplätze für Pkw und Busse.
Mit dem Auto über die B14, Anschlussstelle Winnenden West.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
Cafeteria mit Blick auf die Fahrzeughalle; Gruppen können eine Kaffee- oder Vesperpause vorbestellen. Museumsshop.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen für Gruppen ab 15 Personen nach Voranmeldung, auch außerhalb der Öffnungszeiten. |





