
Foltermuseum Burghausen
Privates Museum im mittelalterlichen Schergenturm der Burg Burghausen mit Folterkammer, Verlies und Todeszelle sowie nachgebauten Folterinstrumenten.
Über das Museum
Das Foltermuseum befindet sich im sogenannten Schergen- oder Folterturm, einem Teil der weitläufigen Burganlage von Burghausen. Der Turm diente über Jahrhunderte der Gerichtsbarkeit: Hier wurden Gefangene verhört und festgehalten, und auf der Burg fand 1831 die letzte Hinrichtung statt.
Das privat betriebene Museum nutzt die historischen Räume des Turms. Im Erdgeschoss liegt die frühere Folterkammer, unter der sich das Verlies befand, das nur durch ein Gitter von der Kammer getrennt war. Über das erste Stockwerk gelangt man zum benachbarten Hexenturm, im zweiten Stock ist die Todeszelle mit hölzerner Pritsche und einem von außen beheizbaren Ofen erhalten.
Da sich von der Burghauser Burg kaum originale Folterwerkzeuge erhalten haben, zeigt das Museum überwiegend Nachbauten. Sie veranschaulichen die Praxis der peinlichen Befragung und der Strafjustiz in früheren Jahrhunderten und machen den kleinen Turm zu einem Abstecher für Besucher der Burg, die sich für die dunklen Seiten der Rechtsgeschichte interessieren.
Highlights
- Historischer Schergenturm der Burg Burghausen
- Ehemalige Folterkammer mit darunterliegendem Verlies
- Todeszelle mit Holzpritsche und von außen beheiztem Ofen
- Durchgang zum Hexenturm
- Nachbauten historischer Folterinstrumente
Dauerausstellungen
- Folterkammer, Verlies und Todeszelle – Rundgang durch die drei Ebenen des Schergenturms mit Nachbauten von Folterwerkzeugen und Einblicken in die frühere Strafjustiz.
- Gegründet
- 1986
- Träger
- Privat (Peter Fischer)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
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Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
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Anreise & Parken
Der Turm liegt auf der Burganlage Burghausen; die Burg ist für Autos gesperrt.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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