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Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte in Salzgitter
Foto: Tim Schredder · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte in Salzgitter – Bild 1 von 1
Foto: Tim Schredder · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Gedenkstätte im historischen Unterkunftsraum unter der Hochstraße auf dem Werksgelände der Salzgitter AG; Besuch in der Regel mit Führung.

ÖffnungszeitenEintritt 3 €

Über das Museum

Das KZ Drütte war eines der ersten Außenlager des KZ Neuengamme. Ab Oktober 1942 wurden Häftlinge in einem Lager unter einer Hochstraße auf dem Gelände der Reichswerke „Hermann Göring“ untergebracht, bis zu rund 3.000 Männer mussten in der Rüstungsproduktion arbeiten, vor allem bei der Herstellung von Granaten. Mehrere hundert starben. Am 7. April 1945 räumte die SS das Lager.

Bis in die 1980er Jahre war diese Geschichte weitgehend verdrängt. Nach einer Veranstaltungsreihe zum Stadtjubiläum 1982 gründeten engagierte Bürger 1983 den Arbeitskreis Stadtgeschichte, der gemeinsam mit IG Metall und Betriebsrat für eine Gedenkstätte kämpfte. Seit 1985 findet auf dem ehemaligen Appellplatz jährlich eine Gedenkfeier statt. 1992 einigten sich Konzernvorstand und Betriebsrat darauf, einen der vier früheren Unterkunftsräume zur Verfügung zu stellen; am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte eröffnet.

Der denkmalgeschützte Raum zeigt die Dauerausstellung in sechs Stahlkuben und dient auch als Veranstaltungsort. Später kamen Hinweistafeln im Gelände, ein Geländemodell in einem umgebauten Buswartehaus mit Blick über den Appellplatz sowie Seminarräume für die Bildungsarbeit hinzu. Weil die Stätte mitten in einem laufenden Industriebetrieb liegt, wird auch der schwierige Umgang mit der NS-Geschichte an diesem Ort sichtbar.

Schwerpunkte

  • Historischer Unterkunftsraum des KZ-Außenlagers unter der Hochstraße
  • Dauerausstellung in sechs Stahlkuben
  • Geländemodell des Lagers im früheren Buswartehaus
  • Blick auf den ehemaligen Appellplatz
  • Führungen und Workshops zu Zwangsarbeit und Erinnerungskultur

Dauerausstellung

  • Dauerausstellung in den Stahlkuben – Im denkmalgeschützten Unterkunftsraum des früheren KZ-Außenlagers erzählt die Ausstellung in sechs Stahlkuben von Zwangsarbeit und Lagergeschichte; ein Geländemodell im früheren Buswartehaus zeigt die Anlage.
Gegründet
1994
Träger
Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.
Leitung
Maike Weth

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene3 €
Studierende & Azubis1 €Lernende, bei Führungen

Die Preise gelten für Führungen: Erwachsene 3 €, Lernende 1 €. Barzahlung, möglichst abgezählt.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Die Führungen finden teilweise oder vollständig im Freien statt (wetterfeste Kleidung). Bei eingeschränkter Gehfähigkeit bitte vorab Rücksprache halten.

Kinder & Familie

Nur bedingt für Kinder geeignetEmpfohlen ab 12 Jahren

    Besucher sollten mindestens 12 Jahre alt sein.

    Anreise & Parken

    Mit Bus & Bahn

    Tor 1 der Salzgitter AG (Linie 603)

    Die Buslinie 603 der KVG hält direkt am Tor 1 der Salzgitter AG.

    Mit dem Auto

    Parkplatz vorhanden · 500 m zum Eingang

    Große Parkfläche vor Tor 1 (am Besucherzentrum). Die Einfahrt mit dem Fahrzeug auf das Werksgelände ist nicht möglich; Anmeldung beim Pförtner, von dort etwa 500 m zu Fuß zur Gedenkstätte.

    Anfahrt über die A39 bis zur Abfahrt Salzgitter-Watenstedt oder Salzgitter-Thiede, dann der Beschilderung zu Tor 1 in der Eisenhüttenstraße folgen.

    Route planen

    Service & Gastronomie

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Besuch planen

    Führungenja · Dauer ca. 1,5 Std.
    Angebote für Schulenja
    FotografierenFoto- und Filmaufnahmen sind auf dem Werksgelände der Salzgitter AG grundsätzlich nicht gestattet.
    HinweiseFührung „KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion“ mindestens 1,5 Stunden, mit Workshop mindestens 3 Stunden; „Der Kampf um die Gedenkstätte“ mindestens 2 Stunden; kürzere Führungen ab 1 Stunde nach Absprache. Für den Zutritt zum Werksgelände wird eine Teilnehmerliste mit Vor- und Nachnamen benötigt. Gruppen bis maximal 30 Personen.

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    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ DrütteÖffnungszeitenEintritt 3 €
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