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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn – Bild 1 von 6
Foto: Bybbisch94 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn – Bild 2 von 6
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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn – Bild 3 von 6
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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn – Bild 4 von 6
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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn – Bild 5 von 6
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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn – Bild 6 von 6
Foto: Bybbisch94 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Gedenkstätte am ehemaligen DDR-Grenzübergang an der A2 mit Dauerausstellung, Außengelände und Grenzdenkmal Hötensleben, Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei Teilweise barrierefrei

Aktuelle Ausstellungen

26. September 2026 – 1. November 2026

Das Verschwinden der Mauer

Fotografien von Robert Conrad aus den Wochen und Monaten nach dem Mauerfall 1989 zeigen, wie Berlin den ehemaligen Todesstreifen in den Alltag integrierte.

Über das Museum

Die Grenzübergangsstelle Marienborn war die größte Kontrollstelle der DDR an der Grenze zur Bundesrepublik und lag an der Transitautobahn zwischen Berlin und Hannover. Seit Juli 1990 steht das Areal unter Denkmalschutz. Nach Jahren des Verfalls beschloss das Land Sachsen-Anhalt 1994, auf einem Teil des rund 30 Hektar großen Geländes eine Gedenkstätte einzurichten. Die Anlagen des Ausreiseverkehrs und das Servicegebäude wurden abgerissen, um einer Tank- und Rastanlage Platz zu machen, die wesentlichen Gebäude und Freiflächen der Einreiseseite blieben erhalten und wurden denkmalgerecht saniert.

Am 13. August 1996 wurde die Gedenkstätte eröffnet. Zu besichtigen sind die Abfertigungsbereiche für Pkw und Lkw, der Zollbereich, die frühere Wechselstube der DDR-Staatsbank und der Kommandantenturm der Grenztruppen. Seit 2004 gehört das Grenzdenkmal Hötensleben mit erhaltenen Grenzsperranlagen zur Gedenkstätte.

Seit Juli 2020 zeigt eine neue Dauerausstellung die Geschichte der Grenzübergangsstelle und des Grenzgebiets. Träger ist die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt; 2011 wurde der Ort im Verbund des Netzwerks Eiserner Vorhang mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.

Schwerpunkte

  • Original erhaltene Abfertigungsbereiche für Pkw und Lkw
  • Kommandantenturm der Grenztruppen (nur mit Führung)
  • Dauerausstellung in neun Kapiteln
  • Grenzdenkmal Hötensleben mit Grenzsperranlagen
  • Eintritt frei

Dauerausstellungen

  • Die DDR-Grenzübergangsstelle Marienborn. Schauplatz des Ost-West-Konflikts im geteilten Deutschland – Die Ausstellung erzählt in neun Kapiteln von der Geschichte der Grenzübergangsstelle und des Grenzgebiets, vom Leben im Sperrgebiet bis zum Alltag der Passkontrolleure. Ein kurzer Multimedia-Film führt in den Ort ein.
  • Außengelände der ehemaligen Grenzübergangsstelle – Ein Leitsystem mit Tafeln und QR-Codes führt über das 7,5 Hektar große Areal; Wechselstube und eine Baracke der Passkontrolle sind für Gäste geöffnet, im früheren Zollbereich informiert eine Ausstellung über Kontrollen und Fluchten.
Gegründet
1996
Träger
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Leitung
Dr. Annemarie Susan Frisch

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Besuch ist kostenfrei, Spenden sind willkommen. Rundgänge für angemeldete Gruppen und Schulklassen sind ab 8 Personen kostenlos.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Eine mobile Rampe führt ins Besucherzentrum mit der Dauerausstellung; das Außengelände ist zugänglich, aber mit 7,5 Hektar weitläufig, Gehhilfen werden auf Wunsch gestellt. Die kleinen Ausstellungen in den historischen Einzelgebäuden sind nicht zugänglich, dort informieren Tafeln mit Fotos und QR-Codes zu Kurzfilmen. Ein Bronzemodell mit Brailleschrift steht am Eingang West. Broschüren in Leichter Sprache sind kostenlos zum Ausleihen oder für 4 Euro erhältlich. Das Grenzdenkmal Hötensleben ist nicht barrierefrei. Anmeldung vor dem Besuch wird empfohlen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide

Für die Spurensuche mit der Familie gibt es kostenloses Begleitmaterial für Kinder von 9 bis 14 Jahren mit einer Tour von etwa 90 Minuten über das Gelände. An besonderen Terminen werden Familienrundgänge angeboten.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Bahnhof Marienborn · 4 km

Der Bahnhof Marienborn liegt etwa 4 Kilometer entfernt; zur Gedenkstätte verkehrt in unregelmäßigen Abständen der Bus 658.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parken ist am Eingang Süd (ausgeschildert) oder an der Raststätte Marienborn (Eingang West) möglich, von dort geht es zu Fuß zur Gedenkstätte. Besucher mit eingeschränkter Mobilität können bis vor die Tür fahren.

  • Behindertenparkplatz

Aus Richtung Magdeburg über die A2-Ausfahrt Alleringersleben, aus Richtung Hannover über die Ausfahrt Raststätte Marienborn; auf Landstraßen über die B1 aus Helmstedt oder die B245 über Sommersdorf. Wegen Baustellen auf der A2 kann es zu Staus kommen. Schulklassen wird die Anreise mit dem Zug nicht empfohlen, da kein Transport vom Bahnhof angeboten wird.

Route planen

Service & Gastronomie

    Toiletten und Sitzgelegenheiten befinden sich im Ausstellungsgebäude.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Besuch planen

    Führungenja · Dauer ca. 1,5 Std.
    Angebote für Schulenja
    HinweiseÖffentliche Rundgänge ohne Anmeldung finden jeden Sonntag um 14:30 Uhr statt (Treffpunkt Infothek im Besucherzentrum). Gruppen und Schulklassen melden sich unter +49 39406 92090 oder per E-Mail an; der Rundgang dauert 90 Minuten, am Grenzdenkmal Hötensleben 60 Minuten. Der Kommandantenturm kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Auf dem Außengelände erklären Tafeln und QR-Codes die historischen Abfertigungsbereiche.

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    Gedenkstätte Deutsche Teilung MarienbornÖffnungszeitenEintritt frei
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