
Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Gedenkstätte der Stiftung Sächsische Gedenkstätten für die Opfer des Kriegsgefangenenlagers Zeithain 1941–1945, mit Dauerausstellung.
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Über das Museum
Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Kriegsgefangenenlagers der Wehrmacht bei Zeithain, das 1941 noch vor dem Überfall auf die Sowjetunion eingerichtet wurde. Rund 25.000 bis 30.000 sowjetische sowie mehr als 900 Kriegsgefangene anderer Nationen starben dort, vor allem an Hunger und katastrophalen hygienischen Zuständen. Die Toten liegen auf vier Friedhöfen rund um das frühere Lagergelände.
Der Ehrenhain, mit 180 mal 180 Metern der größte dieser Friedhöfe, entstand 1948/49 mit einem 15 Meter hohen Obelisken und einem Portal aus rotem Granit. Das Dokumentenhaus, ursprünglich das Wohnhaus der Gärtnerfamilie, beherbergt seit 1985 die Gedenkstätte.
Seit Juni 2003 zeigt eine Dauerausstellung im Erdgeschoss des Dokumentenhauses und in einer ehemaligen Lagerbaracke die Geschichte des Lagers. Sie ist nicht chronologisch, sondern thematisch aufgebaut und setzt auf entdeckendes Lernen. Die Gedenkstätte versteht sich als Informations- und Bildungsstätte und als Anlaufstelle für Angehörige der ehemaligen Kriegsgefangenen. Träger ist die Stiftung Sächsische Gedenkstätten.
Schwerpunkte
- Dauerausstellung im Dokumentenhaus und in einer Lagerbaracke
- Ehrenhain mit Obelisk und Granitportal (1948/49)
- Historische Inschriften von Kriegsgefangenen in der Baracke
- Führungen und Projekttage für Gruppen
Dauerausstellung
- Dauerausstellung zum Kriegsgefangenenlager Zeithain – Im Dokumentenhaus werden in fünf Themenmodulen unter anderem das Lager, die italienischen Militärinternierten und die polnischen Gefangenen vorgestellt; die Baracke widmet sich den sowjetischen Kriegsgefangenen.
- Gegründet
- 1985
- Träger
- Stiftung Sächsische Gedenkstätten
- Leitung
- Jens Nagel
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppenführung (pro Gruppe) | 60 €Aufwandsentschädigung; für Schulklassen, Studierende, FSJ-Gruppen, Auszubildende, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung und Angehörige von Opfern kostenlos |
|---|
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Ehrenhain, Zeithain · 700 m
Buslinie 439 zwischen Bahnhof/Busbahnhof Riesa und Busbahnhof Gröditz bis Haltestelle „Ehrenhain, Zeithain“ an der B 169, von dort etwa 700 Meter zu Fuß. Mit der Bahn ab Riesa oder Elsterwerda bis Bahnhof Zeithain, von dort rund 2 Kilometer Fußweg.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenfreie Parkplätze direkt am Eingang des Geländes.
Aus Richtung Riesa auf der B 169 etwa 10 Kilometer Richtung Gröditz fahren und 100 Meter nach einer Tankstelle am Obelisken mit der Aufschrift „Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain“ rechts abbiegen. Zu den weiteren Friedhöfen geben die Mitarbeitenden vor Ort Wegbeschreibungen.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen und Projekttage nach schriftlicher Anmeldung, mindestens 10 Tage im Voraus (Formular, E-Mail, Fax oder Telefon). Schüler- und Projektangebote werden vom Museum für verschiedene Zielgruppen angepasst; Schulen in Sachsen können Fahrtkosten für Gedenkstättenbesuche erstattet bekommen. |





