Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche im Juni 1933
Gedenkstätte im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis Köpenick zur SA-Gewaltaktion der „Köpenicker Blutwoche“ im Juni 1933.
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Über das Museum
Die Gedenkstätte befindet sich im ehemaligen Köpenicker Amtsgerichtsgefängnis, das im Juni 1933 als zentrale Haftstätte der SA diente. Zwischen dem 21. und 26. Juni 1933 verschleppten und folterten SA-Männer in Köpenick bis zu 500 politische Gegner sowie Jüdinnen und Juden; mindestens 23 Menschen starben. Die Ereignisse gelten als frühe Eskalation nationalsozialistischer Gewalt nach der Machtübernahme.
Die Erinnerung begann schon kurz nach Kriegsende mit Gedenktagen, Straßenumbenennungen und Erinnerungstafeln. 1980 entstand auf Initiative des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer ein „Traditionskabinett“, aus dem die Gedenkstätte hervorging. 2013 wurde sie mit einer neu konzipierten Dauerausstellung wiedereröffnet.
Die Ausstellung ordnet die Blutwoche in den überregionalen Zusammenhang der nationalsozialistischen Machteroberung 1933 ein und zeigt, wie Partei- und Staatsstellen zusammenwirkten. Getragen wird die Gedenkstätte von den Museen Treptow-Köpenick des Bezirksamts. Zum Angebot gehören Projekttage für Schulklassen, ein Archiv mit Zeitzeugenberichten und Prozessakten sowie ein Audiowalk durch die umliegenden Stadtteile.
Schwerpunkte
- Dauerausstellung im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis
- Einordnung der Blutwoche in die NS-Machteroberung 1933
- Archiv mit Zeitzeugenberichten und Prozessakten
- Audiowalk „(Ton-)Spuren der Gewalt“ mit 16 Hörstationen
- Eintritt frei
Dauerausstellung
- Dauerausstellung „Köpenicker Blutwoche Juni 1933“ – Die 2013 neu konzipierte Ausstellung behandelt die SA-Gewalt vom 21. bis 26. Juni 1933 und ordnet sie in den überregionalen Zusammenhang der NS-Machteroberung ein.
- Gegründet
- 1980
- Träger
- Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin – Museen Treptow-Köpenick
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt und Teilnahme an Führungen sind kostenfrei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Gebäude ist laut Gedenkstättenportal rollstuhlgerecht und hat einen Aufzug.
Kinder & Familie
Nur bedingt für Kinder geeignet
- Familienführungen & Workshops
Das Angebot richtet sich vor allem an Jugendliche und Erwachsene; für Schulklassen ab Sekundarstufe I und Jugendgruppen gibt es eigene Projekttage.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhofstr./Seelenbinderstr. · 200 m
S-Bahn S3 bis S Köpenick (ca. 0,4 km); Bus 27, 164, 269, N62, N64 und X69 sowie Tram 27, 60, 61 und 62 (Haltestelle Bahnhofstr./Seelenbinderstr.).
Die Gedenkstätte liegt in der Puchanstraße im Ortsteil Köpenick.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch die Dauerausstellung für angemeldete Gruppen dauern etwa 60 bis 90 Minuten; öffentliche Führungen finden derzeit nicht statt. Anmeldung unter Tel. 030 90297-3351 oder per E-Mail. Für Schulklassen (Sekundarstufe I und II) und Jugendgruppen gibt es Projekttage. Ein Audiowalk „(Ton-)Spuren der Gewalt“ führt mit 16 Hörstationen durch die Siedlung Elsengrund und die Dammvorstadt. |




