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GeoMuseum der Universität zu Köln
Foto: Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

GeoMuseum der Universität zu Köln

Mineralien, Meteorite und Fossilien der Universität zu Köln – mit Fischsaurier, Meereskrokodil und einem Rundgang durch 4,56 Milliarden Jahre Erdgeschichte.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Das GeoMuseum in seiner heutigen Form gibt es seit dem Jahr 2000. Zuvor bestanden an der Universität zu Köln zwei getrennte Museen in den 1967 bezogenen Institutsneubauten der Mineralogie und der Geologie-Paläontologie. Als das geologische Museum der neuen GeoBibliothek weichen musste, wurden seine wichtigsten erdgeschichtlichen Stücke mit den Mineralen und Kristallen vereint und in den Räumen des früheren Mineralogischen Museums unter neuem Namen gezeigt.

Die Wurzeln reichen weiter zurück: Eine in den 1920er Jahren angelegte mineralogisch-geologische Sammlung war ab 1938 im sogenannten Rundbau am Südbahnhof ausgestellt. Daneben besaß die Stadt Köln ein Museum für Naturkunde, das erst in der Severinstorburg und ab 1902 im Stapelhaus untergebracht war. Beide Bestände gingen im Zweiten Weltkrieg größtenteils verloren.

In den 1950er und 1960er Jahren bauten die Institutsdirektoren durch Ankäufe, Tausch und Exkursionsfunde neue Sammlungen auf. 1962 kamen die geretteten Minerale und Gesteine des städtischen Naturkundemuseums als Leihgabe hinzu. Darunter befindet sich ein mit Kalksinter überzogenes Vogelnest, das sehr wahrscheinlich aus der Lehrsammlung von Ferdinand Franz Wallraf stammt und damit das am weitesten zurückverfolgbare Stück des Hauses ist.

Heute zeigt das Museum eine mineralogische Schausammlung mit Themen wie Meteoriten, Siegerländer Erzmineralen, Quarzvarietäten, Edelsteinen und synthetischen Kristallen sowie eine erdgeschichtliche Ausstellung mit großen Fossilien.

Highlights

  • Ichthyosaurier und Meereskrokodil aus Holzmaden, je über 2,5 m lang
  • Seltenes Amphibienskelett (Eryops) aus dem Perm von Texas
  • Meteorite und Tektite
  • Minerale des Siegerländer Bergbaus und Achate
  • Scheibe eines 1.400 Jahre alten Mammutbaums

Dauerausstellungen

  • 4,56 Milliarden Jahre Erdgeschichte – Erdgeschichtlicher Rundgang von der Entstehung des Sonnensystems bis heute, mit Großfossilien wie Fischsaurier und Meereskrokodil aus Holzmaden.
  • Mineralogische Schausammlung – Mineralstufen aus aller Welt mit Schwerpunkten wie Meteoriten, Siegerländer Erzmineralen, Zeolithen, Edelsteinen und synthetischen Kristallen.
Gegründet
2000
Träger
Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops

Kinder-Gruppenführungen für Kitas und Schulen. Beim Kölner Museumsfest am Internationalen Museumstag im Mai gibt es Mitmachaktionen wie Goldwaschen, Edelsteinschürfen und Fossiliengießen.

Anreise & Parken

Das Museum liegt im Hörsaaltrakt der Geowissenschaftlichen Institute; der Eingang befindet sich am Paula-Kleinmann-Weg auf der Seite des Grüngürtels.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen außerhalb der Öffnungszeiten für Gruppen von 5 bis 20 Personen nach Terminvereinbarung; Gruppenführungen zur Geologie und Paläontologie für Kitas und Schulklassen.

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