
Gerichtsmuseum Bad Fredeburg
Justizgeschichte auf rund 300 m² im Dachgeschoss des Amtsgerichts Bad Fredeburg: Gerichtsstätten, Gefängniszelle und Amtsstuben; nur mit Führung.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Museum zeigt auf gut 300 Quadratmetern im Dachgeschoss des Amtsgerichtsgebäudes in Bad Fredeburg, was Rechtsprechung und Justizalltag früher ausmachte. Das Haus wurde 1846 als Rat- und Schulhaus erbaut; seit 1889 sitzt dort das Amtsgericht. Die örtliche Gerichtsbarkeit reicht noch viel weiter zurück: Schon 1301 wird in einer Urkunde ein Markenrichter erwähnt.
Träger ist der Verein Gerichtsmuseum Bad Fredeburg e. V., der im April 2002 gegründet wurde und sich um Aufbau und Betrieb der Schau kümmert. Die Räume sind in mehrere Bereiche gegliedert: nachgestellte historische Gerichtsstätten vom Femegericht des Spätmittelalters bis zum preußischen Gericht um 1800, eine Gefängniszelle mit originalem Inventar, Büros und Kanzleien aus Amtsgerichten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie eine historische Gerichtsbibliothek.
Ein weiterer Bereich widmet sich Sonderfällen der Justizgeschichte, namentlich den Hexenverfolgungen im Herzogtum Westfalen und der Justiz im Nationalsozialismus. Das Museum arbeitet auch mit Schulen zusammen und bietet Führungen für Gruppen an.
Highlights
- Nachgestellte Gerichtsstätten, vom Femegericht bis zum preußischen Richterplatz
- Gefängniszelle mit originalem Inventar
- Amtsstuben, Kanzlei und Grundbuchamt aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert
- Historische Gerichtsbibliothek
- Hexenverfolgung im Herzogtum Westfalen und Justiz im Nationalsozialismus
Dauerausstellungen
- Historische Strafjustiz – Eine Gefängniszelle mit originalem Inventar zeigt, wie Haft und Strafvollzug früher aussahen.
- Arbeitswelt der Justiz – Amtsstube, Gerichtsschreiberei, Grundbuchamt und Justizwachtmeisterei geben Einblick in den Gerichtsalltag des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
- Sonderfälle der Justizgeschichte – Der Bereich behandelt die Hexenverfolgungen im Herzogtum Westfalen und die Justiz im Nationalsozialismus.
- Träger
- Gerichtsmuseum Bad Fredeburg e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Die Führung ist kostenlos; der Verein freut sich über Spenden nach dem Besuch.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Museumsräume liegen im Dachgeschoss des Amtsgerichts und sind nur über eine Treppe erreichbar; es gibt keinen Aufzug.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze gibt es vor und hinter dem Amtsgerichtsgebäude; die Einfahrt zum hinteren Parkplatz liegt an der rechten Seite (unterhalb).
Treffpunkt für Führungen ist immer vor dem Gebäude Im Ohle 6.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Anmeldung über das Kontaktformular der Website, per E-Mail oder telefonisch. Eine Führung ist auf 13 Personen beschränkt, bei größeren Gruppen sind zwei zeitversetzte Führungen möglich. Hunde sind nicht erlaubt. |





