
Glas/Werke/Langen
Städtische Sammlung zeitgenössischer Glasmalerei in der Neuen Stadthalle Langen mit Glasbildern und Fenstern von Johannes Schreiter – zu sehen bei Führungen und nach Vereinbarung.
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Über das Museum
Seit über 25 Jahren baut die Stadt Langen eine Sammlung zeitgenössischer Glasmalerei auf, die durch Schenkungen und Ankäufe auf rund 100 Fenster, freie Glasbilder und Entwürfe angewachsen ist. Im Mittelpunkt steht das Werk von Johannes Schreiter, geboren 1930 in Buchholz im Erzgebirge, der sich in den 1960er-Jahren in Langen niederließ, ab 1963 als Professor an der Frankfurter Städelschule lehrte und Ehrenbürger der Stadt ist. Mit seinen Fenstern für Kirchen, Synagogen und öffentliche Bauten, unter anderem für das Ulmer Münster und die Dome in Mainz und Augsburg, gilt er als einer der wichtigsten Glasbildner seiner Generation.
2000 gründeten Schreiter und seine Frau Edith Schreiter-Diedrichs mit einem großen Teil ihres Privatvermögens eine gemeinnützige Stiftung, die von der Stadt Langen treuhänderisch verwaltet wird und sich der Pflege und Vermittlung seines Werks sowie der Erforschung der Glasmalerei nach 1945 widmet. Sie unterstützte auch die neue Präsentation der Sammlung.
Nach der Sanierung der Neuen Stadthalle Langen, die im November 2009 wiedereröffnet wurde, zeigt die Stadt seit 2010 im Untergeschoss einen eigenen Ausstellungsbereich. Zu sehen sind freie Glasbilder und Kabinettscheiben aus allen Schaffensphasen Schreiters, Fensteralternativen für den Frankfurter und den Limburger Dom sowie Entwürfe, Zeichnungen und Collagen. Weitere Glasarbeiten, darunter das sogenannte Biologiefenster aus Schreiters Zyklus für die Heidelberger Heiliggeistkirche und Werke von Brian Clarke, Lukas Derow und Klaus Zimmer, sind in die gläserne Architektur der Stadthalle einbezogen.
Highlights
- Rund 100 Werke zeitgenössischer Glasmalerei im Besitz der Stadt Langen
- Glasbilder aus allen Schaffensperioden von Johannes Schreiter
- Biologiefenster aus dem Heidelberger Fensterzyklus
- Fensteralternativen für den Frankfurter und den Limburger Dom
- Glasarbeiten von Brian Clarke, Lukas Derow und Klaus Zimmer in den Foyers
- Fachkundige Führungen durch die Sammlung
Dauerausstellungen
- Glas/Werke Johannes Schreiter – Freie Glasbilder, Kabinettscheiben und architekturbezogene Fenster aus allen Schaffensphasen, darunter Fensteralternativen für die Wahlkapelle des Frankfurter Doms und den Limburger Dom, ergänzt durch Entwürfe, Zeichnungen und Collagen.
- Glasmalerei in der Neuen Stadthalle – In die gläserne Architektur des Hauses einbezogene Arbeiten, darunter Schreiters Biologiefenster aus dem Heidelberger Zyklus sowie Werke von Brian Clarke, Lukas Derow und Klaus Zimmer in den Foyers.
- Gegründet
- 2010
- Träger
- Stadt Langen (Hessen)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei laut Faltblatt der Stadt Langen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museumsportal des Museumsverbands Hessen für Rollstuhlfahrende und Gehbehinderte geeignet; nähere Angaben nicht veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze an der Neuen Stadthalle.
Der Ausstellungsbereich liegt im Untergeschoss der Neuen Stadthalle Langen.
Route planenService & Gastronomie
- Restaurant
In der Neuen Stadthalle befinden sich außerdem Gastronomie, Stadtbücherei und Hallenbad.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Hochzeiten / Trauungen
Das Standesamt Langen bietet an ausgewählten Terminen Trauungen im Museum an; zusätzlich zu den Gebühren für die Eheschließung fällt eine Raummiete von 100 € an.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen unter der Leitung von Gunther Sehring; die Termine veröffentlicht die Stadt Langen auf ihrer Website. |





