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Glasmuseum Steina in Bad Sachsa
Foto: Migebert · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Glasmuseum Steina

Ehrenamtlich geführtes Spezialmuseum in Steina zur Waldglasherstellung im Südharz des 16. und 17. Jahrhunderts, bei freiem Eintritt.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht

Über das Museum

Das Glasmuseum Steina geht auf eine 1993 gezeigte Ausstellung zur Glasherstellung und zur Geschichte der Glasmacher im Ort zurück. Weil sie großen Anklang fand, wurde sie ab 1994 dauerhaft eingerichtet; getragen wird das Haus seither vom ehrenamtlich arbeitenden Förderverein Glasmuseum Steina. Untergebracht ist es im früheren Gemeindehaus von Steina, einem Ortsteil von Bad Sachsa am Südrand des Harzes.

Im Lauf der Jahre wurde die Ausstellung mehrfach umgebaut und erweitert: 2003 erstmals größer neu gestaltet, 2007 auf die heutige Fläche vergrößert und 2015 modernisiert, wobei ein barrierearmes Konzept umgesetzt wurde. 2024 kamen weitere Anpassungen und ein Raum für Tagungen und Veranstaltungen hinzu.

Inhaltlich steht die Zeit der Waldglashütten im Mittelpunkt. Im 16. und 17. Jahrhundert boten die Wälder, Gewässer und Rohstoffe des Südharzes gute Bedingungen für Glashütten, in denen Flaschen, Trinkgläser und andere Gebrauchswaren entstanden. Die Ausstellung „Die Gläserne Spur“ zeigt Originalfunde, erklärt den Weg vom Rohstoff zum fertigen Glas und erzählt vom Leben der Glasmacher; sie spannt zudem einen Bogen zur langen Geschichte des Werkstoffs Glas bis in die Antike. Glasbläserei-Vorführungen gibt es nicht – das Museum versteht sich als regionalgeschichtliches Haus mit Fokus auf die Waldglaszeit.

Highlights

  • Ausstellung „Die Gläserne Spur“ zur Waldglaszeit im Südharz
  • Originalfunde aus historischen Glashütten der Region
  • Freier Eintritt, Führungen durch ehrenamtliche Museumsbetreuer
  • Entdeckertour mit der Figur „Kunkel“ für Kinder
  • QR-Codes mit Videos und Audiobeiträgen zu einzelnen Objekten

Dauerausstellungen

  • Die Gläserne Spur – Die Ausstellung widmet sich den Waldglashütten des Südharzes im 16. und 17. Jahrhundert und zeigt Originalfunde, Rohstoffe und Arbeitsweisen der Glasmacher. Ergänzend wird die lange Geschichte des Glases als Werkstoff erzählt.
Gegründet
1993
Träger
Förderverein Glasmuseum Steina e. V.

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Gruppen–Auch reguläre Gruppenführungen sind kostenfrei; Spenden sind willkommen.

Eintritt für alle Altersgruppen frei; das Museum finanziert sich über freiwillige Spenden.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Ebenerdiger Zugang über den Hintereingang (Haupteingang vorne nur über Stufen); Parkplätze für gehbeeinträchtigte Besucher auf der Rückseite. Die Ausstellung liegt komplett im Erdgeschoss und ist großzügig angelegt, mit Sitzgelegenheiten. Barrierefreie Toilette mit Haltegriffen. Videos und Audiobeiträge per QR-Code unterstützen Besucher mit Seh- oder Höreinschränkung.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Besuchsdauerca. 45 Min.
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide

Das Museum ist für alle Altersgruppen geeignet. Kinder können mit der Figur „Kunkel“ und einem Quizbogen auf Entdeckertour gehen; QR-Codes führen zu Videos und kleinen digitalen Spielen. Weitere Angebote für Kinder sind im Aufbau.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Steina Kirche

Mit der Bahn bis Bad Sachsa oder Barbis/Bad Lauterberg, weiter mit Buslinie 471 bis Haltestelle „Steina Kirche“ direkt gegenüber dem Museum.

Mit dem Auto

Parkplatz kostenlos

Kostenlose Parkplätze vor und hinter dem Museum, auch für Wohnmobile geeignet; weitere Parkmöglichkeiten fußläufig an Kirche und Friedhof.

  • Behindertenparkplatz

Mit dem Auto über die B243, dann der Beschilderung nach Steina bis zum Kirchplatz im Ortskern folgen. Zu Fuß erreichbar, etwa über den Karstwanderweg.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden

Speisen und Getränke dürfen an einem ausgewiesenen Tisch in der Ausstellung verzehrt werden. Hunde sind willkommen, eine Hundetränke steht bereit.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar

Bis zu 30 Personen.

Veranstaltungs- und Konferenzraum mit bis zu 30 Sitzplätzen und Kaffeeküche für Treffen, Besprechungen und kleine Veranstaltungen von Gruppen und Vereinen, außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache; Anfrage online.

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 1,5 Std.
Audioguideja
Angebote für Schulennein
FotografierenFotografieren für private Zwecke erlaubt; gewerbliche Nutzung nur nach Rücksprache. Mitarbeitende bitte nicht fotografieren.
HinweiseFür einen ersten Überblick reichen etwa 15 Minuten, für einen ausführlichen Rundgang empfiehlt das Museum 45 bis 60 Minuten. Gruppenführungen (ideal 10–12 Personen, bis zu 90 Minuten) nach Anmeldung, möglichst zwei bis drei Wochen im Voraus; auf Anfrage auch Themenführungen, etwa kombiniert mit einer Wanderung zu früheren Glashüttenplätzen. Audiobeiträge und Videos zu einzelnen Objekten über QR-Codes in der Ausstellung. Programme für Schulklassen sind im Aufbau; Klassen können sich schon jetzt melden.

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