1. August 2026 – 17. Januar 2027
C'est la guerre! – 220 Jahre Schlacht von Jena und Auerstedt
Die Schau blickt auf die Doppelschlacht von 1806 und ihre Folgen für Preußen, die deutschen Staaten und die Stadt Apolda.

Museum zu Apoldas Glockengießerei und Textilindustrie mit Glocken zum Anschlagen – derzeit als „Museum auf Zeit“ im Eiermannbau, Eintritt frei.
1. August 2026 – 17. Januar 2027
Die Schau blickt auf die Doppelschlacht von 1806 und ihre Folgen für Preußen, die deutschen Staaten und die Stadt Apolda.
29. November 2026 – 10. Januar 2027
Kleine Winterausstellung über festliche Kleidung und Mode rund um das Weihnachtsfest.
Die Wurzeln des Museums reichen bis 1933 zurück, als ein Heimatverein unter dem Dach der „Grauen Schule“ eine erste stadtgeschichtliche Sammlung zeigte; zwei Jahre später zog sie in die Martinskirche um. 1951 kam die Sammlung in die klassizistische Villa Bahnhofstraße 41, ein 1854 errichtetes Fabrikantenhaus, das die Stadt 1924 erworben hatte. 1952 wurde dort das Glockenmuseum eingerichtet, dessen Grundstock die umfangreiche Sammlung der Apoldaer Gießerfamilie Schilling bildete.
Apolda war über Jahrhunderte eine Stadt der Glockengießer: Die Dynastien Rose, Ulrich und Schilling prägten das Handwerk ab dem frühen 18. Jahrhundert, und Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten die Betriebe Gebr. Ulrich und Franz Schilling Söhne zu den größten Gießereien Deutschlands. 1988 schloss die letzte Glockengießerei. Seit den 1960er Jahren weitete das Museum seinen Blick auf die allgemeine Kulturgeschichte der Glocke aus; zur Sammlung gehören rund 50 Turm-, Hand- und Tierglocken, darunter eine im 12. Jahrhundert gegossene Glocke, die als älteste Kirchenglocke Thüringens gilt.
Die zweite Säule ist die Textilgeschichte der Stadt, die als „Manchester Thüringens“ mit Strick- und Wirkwaren groß wurde. 2017 erhielt das Haus den Namen GlockenStadtMuseum. Wegen der Sanierung der Villa schloss es im Januar 2024; seit dem 25. Mai 2024 sind Dauer- und Sonderausstellungen als „Museum auf Zeit“ im Eiermannbau an der Auenstraße zu sehen.
Der Eintritt ist frei.
Im Interimsquartier ist der Eintritt laut Stadt Apolda und Museumsverband Thüringen frei. Führungen nach Vereinbarung. Ältere Portale nennen noch Eintrittspreise des Stammhauses (4 €, ermäßigt 2 €).
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
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| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nach Vereinbarung über die Museumsleitung. 3D-Rundgang auf der Website. Jährlich mehrere Sonderausstellungen zu kulturgeschichtlichen Themen. |
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