
Goldbergmuseum
Ehrenamtlich betreutes Archäologiemuseum im alten Rathaus von Goldburghausen mit Modellen und Funden zum steinzeitlichen Leben auf dem Goldberg.
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Über das Museum
Das Goldbergmuseum zeigt, wie die Menschen auf dem Goldberg im Nördlinger Ries von der Jungsteinzeit bis in die Eisenzeit lebten. Untergebracht ist es im ehemaligen Rathaus von Goldburghausen, einem Ortsteil von Riesbürg. Die Idee zu einem Museum direkt am Fundort hatte der pensionierte Lehrer Hans Pfletschinger, der schon als Kind auf dem Berg Funde gemacht hatte; gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Arbeitskreis richtete er die Ausstellung ein. Eröffnet wurde das Haus Mitte der 1980er-Jahre.
Der Goldberg war über rund 3.700 Jahre hinweg mehrfach besiedelt. Bekannt wurde er durch die Grabungen von Gerhard Bersu, der das Plateau weitgehend archäologisch untersuchte. Ein großer Teil der frühen Funde, die in Stuttgart lagerten, ging im Zweiten Weltkrieg verloren; heute gezeigte Stücke sind zum Teil Lesefunde.
Besonders anschaulich sind die von Pfletschinger selbst gebauten Modelle von Wohnhäusern, Werkzeugen und Fuhrwerken. An einem Webstuhl-Modell und an Steinbohrer und Steinsäge können Besucher ausprobieren, wie aufwendig steinzeitliche Handarbeit war. Ergänzt wird die Schau durch Pläne, Fotos und Rekonstruktionszeichnungen; draußen führen Rundwanderwege mit Infotafeln über den Goldberg.
Highlights
- Modelle steinzeitlicher Häuser, Werkzeuge und Fuhrwerke
- Mitmachstationen: Webstuhl, Steinbohrer, Steinsäge
- Funde und Dokumentation zur Besiedlung des Goldbergs (ca. 4000 bis 300 v. Chr.)
- Rundwanderwege mit Infotafeln auf dem Goldberg
- Ehrenamtlich betreut, Führungen im Museum und auf dem Berg
Dauerausstellung
- Leben in der Steinzeit – Modelle, Funde, Pläne und Rekonstruktionen zu den jungsteinzeitlichen und eisenzeitlichen Siedlungsphasen auf dem Goldberg mit Mitmachstationen zu Steinbearbeitung und Weben.
- Gegründet
- 1984
- Träger
- Gemeinde Riesbürg (ehrenamtlich betreut vom Arbeitskreis Goldbergmuseum)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 3 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 1,50 €Kinder |
| Gruppen (ab 5 Pers.) | –Führungen für Gruppen ab 5 Personen nach Anmeldung. |
Führung im Museum (ca. 1 Stunde) 30 € zuzüglich Eintritt, Führung auf dem Goldberg (ca. 1,5 Stunden) 60 €.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist laut Museum nicht barrierefrei zugänglich.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Mitmach- & Anfassstationen
Die Ausstellung ist sehr anschaulich gestaltet und eignet sich laut Museum besonders für Kinder und Familien. Steinbohrer, Steinsäge und Webstuhl-Modell dürfen ausprobiert werden.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Goldburghausen
Bushaltestelle Goldburghausen.
Das Museum liegt im alten Rathaus, Eingang links.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Hinweise | Führungen im Museum und auf dem Goldberg nach Anmeldung, auf Anfrage auch zu den Offnethöhlen. Zusätzlich gibt es drei Rundwanderwege mit sieben Infotafeln auf dem Goldberg. |




