27. März 2026 – 3. Januar 2027
Shilpa Gupta. What Still Holds
Die indische Künstlerin befragt mit Installationen wie der begehbaren Buchstabenskulptur TRUTH Sprache, Macht und Kontrolle – im Dialog mit der Beuys-Präsentation.

Museum für zeitgenössische Kunst der Nationalgalerie im letzten erhaltenen Berliner Kopfbahnhof – mit Werken von Beuys bis heute und großen Sonderschauen.
27. März 2026 – 3. Januar 2027
Die indische Künstlerin befragt mit Installationen wie der begehbaren Buchstabenskulptur TRUTH Sprache, Macht und Kontrolle – im Dialog mit der Beuys-Präsentation.
1. Mai 2026 – 10. Januar 2027
In der Historischen Halle bauen Performer*innen und Publikum aus 400.000 Holzwürfeln wechselnde Landschaften, begleitet von Gesang.
3. Juli 2026 – 14. März 2027
Skulpturen und raumbezogene Installationen von acht Leipziger Bildhauerinnen, die mit Stein, Stahl, Fasern und Ton gesellschaftliche Fragen verhandeln.
11. September 2026 – 20. Juni 2027
Erste große Retrospektive des japanischen Komponisten in Europa mit raumgreifenden Klang- und Bildinstallationen in den Rieckhallen.
ab 9. Oktober 2026
Tacita Dean und Bruce Nauman, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson und Tomás Saraceno, die einst nebenan Ateliers hatten, zeigen neue großformatige Arbeiten; Laufzeit bis auf Weiteres.
13. November 2026 – 4. April 2027
Erste Berliner Einzelausstellung der französischen Konzeptkünstlerin seit über 20 Jahren mit Werkgruppen aus Fotografie, Text und Video zu Erinnerung und Verlust.
Das spätklassizistische Empfangsgebäude entstand in den 1840er-Jahren als Endpunkt der Bahnstrecke nach Hamburg und ist der einzige erhaltene der großen Berliner Kopfbahnhöfe. Schon 1884 endete der Personenverkehr; ab 1906 diente der umgebaute Bau mit neuer Haupthalle und Seitenflügeln als Verkehrs- und Baumuseum. Nach schweren Kriegsschäden blieb er jahrzehntelang geschlossen, weil das Gelände in West-Berlin der DDR-Reichsbahn unterstand.
Erst 1984 ging das Areal an den West-Berliner Senat über. Anlass für die Umnutzung war die bedeutende Sammlung des Bauunternehmers Erich Marx mit Hauptwerken von Joseph Beuys, Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Cy Twombly. Nach dem Umbau durch Josef Paul Kleihues eröffnete die Stiftung Preußischer Kulturbesitz das Haus im November 1996 als Museum für Gegenwart der Nationalgalerie.
In den folgenden Jahren kamen die Sammlung Marzona mit Konzeptkunst und Arte Povera sowie – zunächst als umstrittene Leihgabe, später teils geschenkt – die Friedrich Christian Flick Collection hinzu, die in den angrenzenden Rieckhallen gezeigt wurde. Um deren geplanten Abriss wurde lange gerungen.
Seit 2022 leiten Sam Bardaouil und Till Fellrath das Haus, das inzwischen den Namen „Nationalgalerie der Gegenwart“ trägt und sich stärker als offener Ort für die Stadtgesellschaft versteht. 2026 feiert es sein 30-jähriges Bestehen mit einer neuen Sammlungspräsentation zur Berliner Kunstszene seit 1989 und zahlreichen Sonderausstellungen.
| Erwachsene | 16 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 8 €Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende mit ALG I, Schwerbehinderte ab GdB 50 (mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei (kostenloses Ticket an der Kasse oder online). |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung. |
| Menschen mit Behinderung | 8 €Begleitperson frei · Ermäßigung ab GdB 50; notwendige Begleitperson frei, sofern im Ausweis vermerkt. |
| Studierende & Azubis | 8 €Studierende der UdK Berlin und der Kunsthochschule Weißensee frei; angemeldete Lehrveranstaltungen frei. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | –Kein Gruppenrabatt. Gruppen ab 10 Personen mindestens 2 Wochen vorher anmelden (10 € Gebühr pro Gruppe zzgl. Eintritt, entfällt für Schul- und Studierendengruppen); Fremdführung 50 € pro Gruppe; Führung durch Guide des Museums 60 Min. 100 €. |
| Familien | –Kein reguläres Familienticket; ermäßigte Familientickets nur an Familiensonntagen (siehe weitere Tickets). |
| Familiensonntag (2 Personen, davon eine unter 18) | 10 €Inkl. Programm und Eintritt in alle Ausstellungen |
| Familiensonntag (ab 3 Personen, davon eine unter 18) | 15 €Inkl. Programm und Eintritt in alle Ausstellungen |
| Museumspass Berlin (3 Tage) | 32 €Ermäßigt 16 € |
| Jahreskarte der Staatlichen Museen | –Basic, Classic, Classic Plus; bis 30.4.2027 darf eine Begleitperson gratis mit (Jubiläumsangebot) |
Freier Eintritt: Jeden ersten Sonntag im Monat (Museumssonntag Berlin)
Tageskarte inkl. Sonderausstellungen; Vorverkauf online jeweils 28 Tage im Voraus. Frei außerdem u. a. für Empfänger*innen von Bürgergeld, Wohngeld, Grundsicherung oder Asylbewerberleistungen, ICOM/DMB, Presse, Fördervereinsmitglieder. Multimedia-Guide im Preis enthalten. Die Preisseite nennt für den Museumspass Berlin zwei verschiedene Preise (32 € bzw. 29 €).
Das Hauptgebäude ist laut Museum vollständig rollstuhlgeeignet; der Zugang zu den Rieckhallen (u. a. Ausstellung Ryuichi Sakamoto) ist derzeit nicht barrierefrei – Hilfe am Infostand an der Kasse. Inklusive Angebote über das Vermittlungsprogramm Volkswagen Group Art4All.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Monatliche Familiensonntage und offenes Atelier für Familien (sonntags ab 12 Uhr) und Workshops für 6- bis 12-Jährige. Kostenloses Familienheft „Ich versteh nur Bahnhof“ an der Kasse (mit Familienticket oder Jahreskarte). Laut Benutzungsordnung der Staatlichen Museen können bestimmte Kinderwagen gegen vom Museum gestellte Wagen getauscht werden müssen; Kinder dürfen nicht in Rückentragen oder auf den Schultern getragen werden.
Hauptbahnhof
S- und U-Bahn Hauptbahnhof (S3, S5, S7, S9, U5); Tram und Bus bis Hauptbahnhof
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Die Staatlichen Museen nennen keine Parkplätze und empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.
Restaurant Konstantin und Buchhandlung Walther König (zu Museumsöffnungszeiten). Kostenlose Garderobe/Schließfächer; größere Taschen und Rucksäcke müssen abgegeben werden, kein Reisegepäck.
Vermietung über Museum&Location (Veranstaltungs-GmbH der Staatlichen Museen) für Tages- und Abendveranstaltungen; Innenhof in der warmen Jahreszeit für Empfänge.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Tageskarte ohne festes Zeitfenster. Führungen und Workshops über den Museumsdienst Berlin buchbar; Gruppen ab 10 Personen müssen sich anmelden, Fremdführungen sind anmelde- und gebührenpflichtig. Performances in der Historischen Halle Di, Do, Fr, Sa 14–17 Uhr (bis 10.1.2027). |
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