Haus Brandenburg der Stiftung Brandenburg
Dokumentationszentrum zum historischen Ostbrandenburg und zur Neumark in Fürstenwalde mit Museum, Archiv und Bibliothek.
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Über das Museum
Das Haus Brandenburg dient der Überlieferung und Dokumentation des historischen Ostbrandenburg, also der Gebiete östlich von Oder und Lausitzer Neiße. Die Stiftung Brandenburg wurde am 11. Mai 1974 von der Landsmannschaft in Stuttgart gegründet. Nach der Wiedervereinigung suchte die Landsmannschaft ein neues Domizil in Odernähe und erwarb 1998 ein Grundstück in Fürstenwalde, auf dem das Haus Brandenburg gebaut wurde. Es wurde am 11. Mai 1999 eröffnet; seit 2002 gehört es der Stiftung, die hier seit 2007 auch ihren Sitz hat.
Das Museum ist historisch gewachsen: Erinnerungsstücke, Alltagsgegenstände und Sammlungen der Heimatkreise aus der Neumark wurden dem Haus gestiftet. Nach einer Neugestaltung 2023 ist der etwa 100 m² große Ausstellungsraum zweigeteilt. Ein Teil zeigt chronologisch einen Querschnitt der Sammlungen, beginnend mit dem Pokal der Züllichauer Tuchmacherinnung von 1670 über die Trockenlegung des Warthebruchs und die Besiedlung unter Friedrich dem Großen bis zu Alltagsleben, Flucht und Vertreibung, der Arbeit der Heimatkreise und dem heutigen Kontakt zur polnischen Bevölkerung.
Im anderen Teil des Raums wechseln Wanderausstellungen, im Dachgeschoss gibt es Sonderausstellungen. Ergänzt wird das Museum durch Archiv und Bibliothek; die Stiftung sieht sich im Sinne der deutsch-polnischen Versöhnung.
Highlights
- Pokal der Züllichauer Tuchmacherinnung von 1670
- Trockenlegung des Warthebruchs und Besiedlung unter Friedrich dem Großen
- Sammlungen der Heimatkreise (u. a. Landsberg/Warthe, Sternberg, Arnswalde, Soldin)
- Objekte zu Flucht und Vertreibung
- Archiv und Bibliothek zu Ostbrandenburg und Neumark
Dauerausstellung
- Ostbrandenburg in den Sammlungen der Stiftung – Chronologischer Querschnitt durch die Sammlungen von der Neumark im 17. Jahrhundert über Flucht und Vertreibung bis zur Arbeit der Heimatkreise und zum Kontakt mit Polen.
- Träger
- Stiftung Brandenburg
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Zugang erfolgt über eine Treppe oder einen rollstuhlgeeigneten Weg; die Dauerausstellung ist ebenerdig erreichbar. Sonderausstellungen werden im Dachgeschoss gezeigt. Bestände aus Archiv und Bibliothek werden bei Bedarf im Erdgeschoss bereitgestellt.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Fürstenwalde (Spree) · 5 Min. zu Fuß
Vom Bahnhof Fürstenwalde etwa 5 Minuten zu Fuß.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkmöglichkeiten auf dem Grundstück.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Voranmeldung erbeten. Anfragen sind auch auf Englisch und Polnisch möglich. |
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