19. Juni 2026 – 1. November 2026
Im Fokus: Echt jetzt?!
Wie Fotos schon vor über hundert Jahren retuschiert wurden und wie heute KI-Deepfakes entstehen: Die Schau fragt nach echt und gefälscht und lädt zu eigenen Bildmanipulationen ein.

Landesmuseum für die Geschichte Baden-Württembergs seit dem 18. Jahrhundert an der Stuttgarter Kulturmeile – freitags freier Eintritt.
19. Juni 2026 – 1. November 2026
Wie Fotos schon vor über hundert Jahren retuschiert wurden und wie heute KI-Deepfakes entstehen: Die Schau fragt nach echt und gefälscht und lädt zu eigenen Bildmanipulationen ein.
19. Februar 2027 – 9. Januar 2028
Jüdisches Leben im Südwesten von der Französischen Revolution bis heute – erzählt nicht nur als Geschichte von Ausgrenzung, sondern vor allem als Geschichte von Gestaltung, Zugehörigkeit und Neuanfängen.
Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg wurde am 1. Oktober 1987 als landeseigene Einrichtung gegründet. Sein Auftrag: die Geschichte des Südwestens seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert zu sammeln, zu erforschen und zu vermitteln – also die Vorgeschichte und Entwicklung des 1952 gegründeten Bundeslandes aus den Ländern Baden, Württemberg und Hohenzollern.
Ein eigenes Haus erhielt das Museum erst gut 15 Jahre später: Am 13. Dezember 2002 öffnete die Dauerausstellung in einem Neubau an der Konrad-Adenauer-Straße, der nach Plänen von Michael Wilford und Manuel Schupp entstand und die Stuttgarter Kulturmeile zwischen Staatsgalerie, Landtag und Staatstheatern ergänzt.
Die Dauerausstellung „Landesgeschichte(n)“ führt chronologisch von der napoleonischen Neuordnung des Südwestens bis in die Gegenwart und fragt vor allem danach, wie die Menschen im Land an Politik und Gesellschaft teilhaben konnten. Hinzu kommen thematische Räume etwa zu Migration, Wirtschaft, Religion und Wissenschaft. Rund 1.500 Originalobjekte, zahlreiche Fotografien, Filme und Medienstationen gehören dazu. Jährlich ergänzen Sonderausstellungen das Angebot.
Zum Haus der Geschichte gehören außerdem mehrere Außenstellen, darunter der Erinnerungsort Hotel Silber in der ehemaligen Stuttgarter Gestapo-Zentrale, die Stauffenberg-Erinnerungsstätte im Alten Schloss sowie das Museum im ehemaligen Gefängnis auf dem Hohenasperg. Seit 2024 leitet Cornelia Hecht-Zeiler das Haus.
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Rentner*innen, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Nutzer*innen von bwegtPlus sowie Gruppen ab 10 Personen |
| Kinder & Jugendliche | –Kinder, Jugendliche und Schüler*innen haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 5 €Ermäßigter Eintritt für Rentner*innen. |
| Menschen mit Behinderung | 5 €Ermäßigter Eintritt für Schwerbehinderte. |
| Studierende & Azubis | 5 €Studierende und Auszubildende zahlen den ermäßigten Preis; Schüler*innen frei. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 € p. P.Gruppen ab 10 Personen zahlen den ermäßigten Preis. Führungen für Schulklassen: 2 € (1 Std.), 3 € (1,5 Std.) bzw. 4 € (2 Std.) pro Schüler*in, Stuttgarter Schulen 1,50 €; Buchung mindestens drei Wochen im Voraus. |
| Familien | –Kein eigenes Familienticket; Kinder und Jugendliche frei. |
| Sonderausstellung | 6 €Ermäßigt 3 €. |
| Kombiticket Dauer- und Sonderausstellung | 10 €Ermäßigt 6 €. |
Freier Eintritt: Jeden Freitag freier Eintritt für alle (Dauer- und Sonderausstellung).
Freier Eintritt u. a. mit Bonuscard + Kultur, für Bürgergeld-Empfänger*innen, Mitglieder von Museumsbund und ICOM, mit Museums-PASS-Musées, StuttCard oder ErlebnisCard, für Lehrkräfte, Landesbedienstete und Medienvertreter*innen.
Barrierefreier Zugang mit Aufzug von der Konrad-Adenauer-Straße; Aufzug mit niedrigen, kontrastreichen Tasten zu allen Ebenen; barrierefreies WC auf Ebene 3; Behindertenparkplätze in der benachbarten Tiefgarage. Leihrollstühle und leichte Klapphocker an der Kasse. Höranlagen mit Induktionsschleife bei Führungen; die digitale Plattform InGe unterstützt blinde und sehbehinderte Menschen. Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache auf der Website. Die Website weist auf zeitweise Aufzugsstörungen hin – vorab beim Besucherdienst nachfragen.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Multimedialer Rätselpfad „Der Dieb der Geschichte“ für Kinder von 8 bis 12 Jahren: Mit Missionsblock und Spezialgürtel (2 €) wird an Stationen gezeichnet, gemessen und genau hingeschaut. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.
Charlottenplatz · 5 Min. zu Fuß
Stadtbahn bis Charlottenplatz (U2, U4, U5, U6, U7, U11, U12, U14, U15) oder Staatsgalerie (U1, U2, U9, U14), jeweils ca. 5 Gehminuten; Bushaltestelle direkt vor dem Museum; vom Hauptbahnhof ca. 15 Minuten zu Fuß.
Parkplatz vorhanden
Tiefgarage „Haus der Geschichte“ direkt neben dem Museum (Einfahrt Konrad-Adenauer-Straße), außerdem Tiefgaragen „Schlossgarten“ und „Staatsgalerie“. Für Reisebusse gibt es eine Haltebucht vor dem Museum.
Café-Bistro-Bar „Tempus“ im Haus (seit 8. September 2026 wieder geöffnet). Barrierefreie Garderobe und Schließfächer.
Bis zu 125 Personen.
Vermietet werden der Otto-Borst-Saal (bis 125 Personen, mit Kinotechnik) und ein Seminarraum (bis 33 Personen in Konferenz-, 49 in Reihenbestuhlung); Technik und Medientechniker gegen Aufpreis. Anfragen an vermietungen@hdgbw.de.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Media Guides zur Dauerausstellung sowie die digitale Plattform InGe. Öffentliche Führungen laut Veranstaltungskalender; thematische Führungen und Workshops (60 oder 90 Minuten) für Schulklassen und Erwachsenengruppen, u. a. zu Revolution 1848, Weltkriegen, Demokratie- und Migrationsgeschichte sowie auf Deutsch/Französisch. Buchung über besucherdienst@hdgbw.de oder +49 711 212 3989. Schulführungen wahlweise 1, 1,5 oder 2 Stunden. |





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