Heimatmuseum Heuchelheim
Heimatmuseum im ehemaligen Bahnhof Kinzenbach mit Tante-Emma-Laden, Handwerkerstuben, Webstuhl und zwei historischen Schienenbussen.
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Über das Museum
Das Heimatmuseum Heuchelheim ist im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Kinzenbach untergebracht, einem roten Backsteinbau von 1877/78 an der früheren Bahnstrecke Lollar–Wetzlar, der „Kanonenbahn“, die bis 1983 in Betrieb war. 1985 kaufte die Gemeinde Heuchelheim das Haus, ließ es gründlich renovieren und übergab es dem Arbeitskreis Heimatmuseum, dem heutigen Heimat- und Geschichtsverein Heuchelheim-Kinzenbach. Im April 1989 wurde es eingeweiht; die Exponate hatte der Kreis seit 1976 zusammengetragen.
Leitmotiv ist der Wandel „vom Bauerndorf zum Industriestandort“. Auf rund 495 Quadratmetern sind Trachten, Wäsche, Geschirr und landwirtschaftliche Geräte, ein Bauernbett und ein funktionierender Webstuhl von 1845 zu sehen, außerdem Werkzeuge vieler Handwerke vom Schneider bis zum Sattler. Die fast 200-jährige Tradition der Flachs- und Leinenverarbeitung und die 1895 gegründete Zigarrenindustrie, die das Ortsleben fast ein Jahrhundert prägte, kommen ebenfalls zur Sprache.
Ein Tante-Emma-Laden und ein Wohnzimmer der 1950er-Jahre, ein Spielzimmer und ein Schulzimmer der 1930er-Jahre ergänzen den Rundgang. Zwei historische Schienenbusse hinter dem Haus erinnern an die Bahngeschichte, und eine Heimatstube dokumentiert Vertreibung und Eingliederung der Vertriebenen.
Highlights
- Ehemaliger Bahnhof Kinzenbach von 1877/78
- Tante-Emma-Laden und Wohnzimmer der 1950er-Jahre
- Funktionierender Webstuhl von 1845
- Zwei historische Schienenbusse
- Heimatstube der Vertriebenen
Dauerausstellungen
- Vom Bauerndorf zum Industriestandort – Trachten, landwirtschaftliche Geräte, Webstuhl und Handwerkerwerkzeuge zeigen den Wandel des Ortes bis zur Zigarrenindustrie.
- Tante-Emma-Laden und Wohnzimmer der 1950er-Jahre – Liebevoll eingerichteter Laden und Wohnzimmer, dazu ein Spielzimmer und ein historisches Schulzimmer der 1930er-Jahre.
- Heimatstube der Vertriebenen – Exponate von Vertriebenen aus Böhmen, Mähren, Schlesien und Ungarn dokumentieren Vertreibung und Eingliederung in Heuchelheim und Kinzenbach.
- Gegründet
- 1989
- Träger
- Heimat- und Geschichtsverein Heuchelheim-Kinzenbach e.V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Zur Ausstellung gehören ein Spielzimmer und ein Tante-Emma-Laden; zwei Schienenbusse hinter dem Haus können besichtigt werden.
Anreise & Parken
Das Museum befindet sich im ehemaligen Bahnhof Kinzenbach, Bahnhofstraße 30.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Hochzeiten / Trauungen
Standesamtliche Trauungen im Heimatmuseum; Informationen über die Gemeindeverwaltung Heuchelheim.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen für Gruppen nach Voranmeldung, auch außerhalb der Öffnungszeiten; auf Wunsch mit Bewirtung durch Kaffee und Kuchen. |



