Kunstausstellung mit Werken von Kindern, Jugendlichen und der Künstlerin Birgit Verena Kratzer über das Dorf Grünenbaindt. Eröffnung am 24.10.2026, weiterer Öffnungstag am 01.11.2026.
Über das Museum
Der Heimatverein Reischenau gründete das Museum 1978 und zeigte die Sammlung zunächst in zwei Räumen im Erdgeschoss des Dinkelscherbener Rathauses. Nach dem Umbau des Rathauses mussten die Bestände in das Obergeschoss ziehen, 1993 folgte der Umzug in den historischen Zehentstadel. Das Gebäude entstand 1801 als letztes Bauwerk unter der Herrschaft des Domkapitels, nachdem der frühere Zehentstadel auf der Burg Zusameck für die abgabepflichtigen Bauern zu beschwerlich gewesen war. Die Marktgemeinde Dinkelscherben kaufte ihn 1992, der Verein sanierte ihn 1993 mit Zuschüssen, Spenden und viel Eigenleistung.
Die Sammlung deckt die Reischenau ab, die Beckenlandschaft westlich von Augsburg mit dem Hauptort Dinkelscherben. Eine Abteilung zeigt Funde von der Steinzeit bis in die Neuzeit, vor allem aus den Grabungen von 1979 bis 1985 auf dem Gelände der abgetragenen Burg Zusameck. Eine volkskundliche Abteilung dokumentiert Land-, Forst- und Hauswirtschaft, Handwerk und Gewerbe sowie Feuerlöschgeräte.
Die Scherer-Galerie bewahrt einen Großteil des Nachlasses der Malerbrüder Scherer aus Ettelried, darunter Joseph Scherer als bedeutenden Glasmaler des 19. Jahrhunderts, mit rund 700 Skizzen, Zeichnungen, Entwürfen und Kartons. Hinzu kommen Gemälde der Dinkelscherber Künstlerin Anna Stobitzer (1876–1948).
Highlights
Scherer-Galerie mit Nachlass der Glasmaler-Brüder Scherer
Rund 700 Skizzen, Zeichnungen und Entwürfe
Funde von der Burg Zusameck von der Steinzeit bis zur Neuzeit
Volkskundliche Sammlung zu Landwirtschaft, Handwerk und Feuerwehr
Gemälde und bemalte Glasvasen von Anna Stobitzer
Historischer Zehentstadel von 1801
Dauerausstellungen
Scherer-Galerie – Skizzen, Entwürfe, Kartons und Glasfenster der Malerbrüder Scherer in wechselnden Präsentationen.
Archäologische Zeugnisse und Burg Zusameck – Funde von der Steinzeit bis zur Neuzeit, vor allem aus den Grabungen auf dem Burgplatz, sowie Rekonstruktionsversuche der Burg.
Volkskundliche Sammlung – Werkzeuge und Geräte aus Land-, Forst- und Hauswirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Feuerlöschwesen eines Marktortes.
Gegründet
1978
Träger
Heimatverein Reischenau e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
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Hinweise
Gruppen ab fünf Personen und Schulklassen können außerhalb der regulären Öffnungstage telefonisch einen Termin vereinbaren.