
Industrie-Museum Ennepetal
Industriemuseum in einer ehemaligen Eisengießerei in Ennepetal mit Mitmach-Gießerei, Schmiede, historischen Maschinen und Gussexponaten.
Über das Museum
Das Museum liegt auf dem Gelände der früheren Eisengießerei F. W. Kruse KG an der Ennepe im Ortsteil Altenvoerde. Das dreigeschossige Backsteingebäude ließ die Holzschraubenfabrik Bödeker, Ebbinghaus & Co. in den Jahren 1891 und 1896 errichten; je Geschoss tragen 60 gusseiserne Säulen die Decken und das Scheddach. Von 1951 bis 2005 nutzte die Gießerei Kruse das Gelände. Das Schieferhaus, ein später verschiefertes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, wurde einst von den Betreibern eines nahen Hammerwerks als Wohnhaus gebaut. Beide Gebäude stehen seit 1984 unter Denkmalschutz.
Schon die Firma Kruse hatte ein kleines firmengeschichtliches Museum eingerichtet. Seit 2002 führt der Förderkreis Industriekultur Ennepetal das Haus weiter, 2010 kam die vom Initiator Prof. Reinhard Döpp gegründete Stiftung Industrie-Kultur Ennepetal hinzu. Getragen wird der Betrieb weitgehend von Ehrenamtlichen.
Gezeigt werden Kundengussstücke, Maschinenteile, gegossene Ofen- und Kaminplatten sowie Kunst- und Gebrauchsgegenstände, oft im Vergleich von Rohguss und Fertigprodukt. Ein eigener Raum versammelt Funktionsmodelle von Friedrich Wilhelm Schlottmann zu Köhlerei, Eisenverhüttung, Wasserkraft, Hammerwerken und Gießereien der Region. In der Vorführgießerei und der Schmiede wird Technik an den Öffnungstagen lebendig vorgeführt.
Highlights
- Vorführ- und Mitmach-Gießerei
- Sammlung historischer Öfen und Ofenplatten
- Funktionsmodelle zur regionalen Industriegeschichte
- Dampfmaschinen-Modelle
- Fabrikbau mit 60 gusseisernen Säulen je Geschoss
Dauerausstellungen
- Guss- und Schmiedeerzeugnisse – Kundengussstücke, Maschinenteile, Ofen- und Kaminplatten der früheren Gießerei Kruse, teils im Vergleich von Rohguss und fertigem Produkt.
- Modelle zur Industriegeschichte – Teils bewegliche Modelle von Friedrich Wilhelm Schlottmann zu Köhlerei, Eisenverhüttung, Wasserkraft, Hammerwerken und Gießereien der Region.
- Gegründet
- 2002
- Träger
- Stiftung Industrie-Kultur Ennepetal / Förderkreis Industriekultur Ennepetal e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Mitmach-Gießen für Kinder | 4 €Unkostenbeitrag, das Gussstück darf mitgenommen werden |
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Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
- Kindergeburtstage
An den Öffnungstagen formen Kinder unter Anleitung eigene Stücke, die nach dem Abguss mitgenommen werden dürfen; auch kleine Schmiedestücke sind möglich. Kindergeburtstage mit Gießen nach Absprache.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Loher Straße
RE 4 oder RE 7 bis Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg); ab Busbahnhof Ennepetal Linie 572 bis Loher Straße oder Linie 511 bis Klutert bzw. Altenvoerde Mitte, dann zu Fuß.
Mit dem Auto über die A 1 (Ausfahrt Wuppertal Nord oder Gevelsberg), die A 43 (Kreuz Wuppertal Nord) oder die A 45 (Ausfahrt Hagen Süd oder Lüdenscheid Nord) Richtung Schwelm/Gevelsberg, dann nach Ennepetal.
Route planenService & Gastronomie
- Café
Museums-Café im Schieferhaus mit Kaffee, Torten und Kuchen sowie Grillstand an den Öffnungstagen.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
- Hochzeiten / Trauungen
Bis zu 450 Personen.
Veranstaltungssaal für bis zu 450 Personen mit Industrieküche, Café mit Garten für bis zu 60 Personen sowie Außengelände für Märkte und Feste.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Gruppenführungen nach telefonischer Absprache. Als außerschulischer Lernort für Schulklassen nach vorheriger Terminabstimmung. An den Öffnungstagen Oldtimer- und Motorradtreffen auf dem Gelände. |




