Jüdisches Museum Steinbach am Glan
Das Museum dokumentiert über 200 Jahre jüdisches Leben in der einst größten jüdischen Landgemeinde der Westpfalz.
Über das Museum
Steinbach am Glan galt lange als „Juden-Steinbach“ und war eine der größten jüdischen Landgemeinden der Pfalz. Weil der Ort zur Grafschaft von der Leyen gehörte, konnten sich hier Jüdinnen und Juden niederlassen, während die Herzöge von Zweibrücken Ansiedlung und Geldgeschäfte untersagten. Zeitweise war etwa jeder dritte Einwohner jüdischen Glaubens.
Das Museum stellt mehr als 200 Jahre jüdischen Lebens im Ort und in der Region dar. Tafeln erzählen von der Gemeinde, in Vitrinen werden Kultgegenstände, Fotografien und Dokumente gezeigt. Thematisiert werden auch die Synagoge von 1725, die 1938 zerstört wurde, die jüdische Schule, die Mikwe von 1870 und der jüdische Friedhof, außerdem die Verfolgung in der NS-Zeit.
Das Haus liegt am Rundwanderweg Jüdische Kultur, der zum Begehbaren Geschichtsbuch der Verbandsgemeinde Oberes Glantal gehört.
Highlights
- Kultgegenstände, Fotos und Dokumente der Gemeinde
- Geschichte der Synagoge von 1725
- Schule, Mikwe und jüdischer Friedhof
- Station am Rundwanderweg Jüdische Kultur
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Hinweise | Besuche außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung; Ansprechpartner über die Verbandsgemeinde Oberes Glantal (06373 5040). |
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