
Kalkofenmuseum Untermarchtal
Restaurierter Schachtofen eines Kalkwerks mit Museum zur Geschichte des Kalkbrennens an der B 311.
Über das Museum
Der Kalkofen in Untermarchtal war von 1923 bis 1939 in Betrieb und ist das letzte erhaltene kleine Kalkwerk mit Schachtofen im Alb-Donau-Raum. Danach dienten die Gebäude als Remise und standen lange leer.
1984 kaufte das Land Baden-Württemberg die Anlage und überließ sie 1986 dem Schwäbischen Heimatbund in Erbpacht. Zwischen 1986 und 1990 wurde sie restauriert und zum technischen Museum ausgebaut. Den Museumsbetrieb übernimmt die Ortsgruppe Untermarchtal.
Zur Anlage gehören ein Schachtofen mit siebenmetrigem Schornstein und eine Werkhalle mit weitgehend original erhaltenen Einrichtungen zum Löschen, Sieben und Abfüllen des Kalks, die bei Führungen vorgeführt werden. Eine Ausstellung erzählt die Geschichte des Kalk- und Zementbrennens von der Römerzeit bis heute.
Highlights
- Letzter erhaltener kleiner Schachtofen im Alb-Donau-Raum
- Betriebsfähige Sieb- und Abfüllanlage bei Führungen
- Ausstellung zur Geschichte des Kalk- und Zementbrennens
- 15-minütiger Film über den Betrieb 1923–1939
- Ehemaliger Steinbruch und Trockenrasen am Gelände
- Gegründet
- 1990
- Träger
- Schwäbischer Heimatbund (Ortsgruppe Untermarchtal)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 2 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 1 €Jugendliche |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 1,50 € p. P.Gruppen ab 15 Personen, pro Person |
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
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Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Der Kalkofen liegt direkt an der B 311 zwischen Ehingen und Riedlingen.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen erläutern die Arbeit im Steinbruch und am Ofen und nehmen die Anlage in Betrieb; auch nach Vereinbarung. Ein Führer zum Museum ist über den Schwäbischen Heimatbund erhältlich. |





