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Leonhardi-Museum in Dresden
Foto: User:Kolossos · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Leonhardi-Museum

Städtische Galerie für zeitgenössische Kunst im malerischen Fachwerkhaus „Rothe Amsel“ in Loschwitz, mit Gemälden von Eduard Leonhardi.

ÖffnungszeitenEintritt ab 6 € Teilweise barrierefrei

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Das Haus im Loschwitzgrund geht auf eine schon im 16. Jahrhundert erwähnte Wassermühle zurück, die bis in die 1870er Jahre Mehl mahlte. 1879 kaufte der Landschaftsmaler Eduard Leonhardi (1828–1905), Schüler Ludwig Richters, das Anwesen, ließ Mühlen- und Stallgebäude durch ein Atelierhaus ersetzen und das Wohnhaus um ein Atelier erweitern. Der junge Maler Charles Palmié gab dem Fachwerkhaus Anfang der 1880er Jahre seine verspielte Bemalung mit Sprüchen und Zierrat; seither heißt es auch „Rothe Amsel“.

Leonhardi wollte hier jungen Kollegen günstige Wohn- und Arbeitsräume bieten, doch die Künstlergemeinschaft zerfiel bald. 1885 eröffnete er stattdessen ein Museum mit seinen eigenen Landschaftsbildern.

Im September 1963 gründeten Dresdner Künstler um Günter Tiedeken eine Arbeitsgemeinschaft, die im Oberlichtsaal des Ateliergebäudes eigene Ausstellungen veranstaltete. Bis 1990 entstanden so über 100 selbstorganisierte Schauen, die immer wieder mit der DDR-Kulturpolitik und der Staatssicherheit in Konflikt gerieten.

Seit 1991 ist das Leonhardi-Museum eine städtische Galerie, heute im Verbund der Museen der Stadt Dresden. Nach zweijähriger Sanierung öffnete es 2003 wieder. Im großen Saal und in den Kabinetten wechseln Einzel- und Themenausstellungen, oft mit regionalem Bezug, während das 1994 eingerichtete Leonhardi-Atelier dauerhaft Gemälde des Namensgebers zeigt. Konzerte mit Neuer Musik ergänzen das Programm.

Highlights

  • Fachwerkhaus „Rothe Amsel“ mit bemalter Fassade und Bergknappen-Figur
  • Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, oft mit Dresdner Bezug
  • Leonhardi-Atelier mit Landschaftsgemälden Eduard Leonhardis
  • Geschichte als selbstorganisierter Künstler-Ausstellungsort in der DDR
  • Freitags freier Eintritt

Dauerausstellungen

  • Landschaftsmalerei von Eduard Leonhardi – Im Leonhardi-Atelier hängen dauerhaft Waldlandschaften und Elbhang-Motive des Museumsgründers, Leihgaben der Erbengemeinschaft.
Gegründet
1963
Träger
Museen der Stadt Dresden
Leitung
Bernd Heise

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene6 €
Ermäßigt4 €Schüler, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Rentner u. a. mit Nachweis
Kinder & Jugendliche4 €bis 6 Jahre frei · Kinder unter 7 Jahren frei; Schülerinnen und Schüler zahlen den ermäßigten Preis.
Seniorinnen & Senioren4 €Ermäßigt für Rentnerinnen und Rentner
Menschen mit Behinderung3 €Begleitperson frei · 50 % Ermäßigung ab GdB 50.
Studierende & Azubis4 €Ermäßigt für Studierende und Auszubildende
Gruppen (ab 10 Pers.)5 € p. P.Ermäßigte in Gruppen 3 €, Schüler und Studierende in Gruppen 2,50 €.
Familien12 €Familienkarte Maxi: 2 Erwachsene und 1 bis 4 Kinder
Familienkarte Mini (1 Erwachsener und 1–4 Kinder)6 €
Führung (zzgl. Eintritt)3 €Schüler und Studierende 2 €
Jahreskarte Museen der Stadt Dresden60 €Ermäßigt 40 €, Partnerkarte für 2 eingetragene Personen 90 €; gilt ein Jahr in allen städtischen Museen.

Freier Eintritt: Jeden Freitag freier Eintritt

Freier Eintritt mit DresdenPass. Zahlung bar oder mit Karte.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Das historische Gebäude ist nur eingeschränkt barrierefrei: Die unteren Ausstellungsräume sind mit mobilen Rampen und Hilfe des Personals erreichbar, die oberen Räume derzeit nicht. Besuch bitte vorher telefonisch ankündigen. Informationen in Gebärdensprache auf der Website.

Kinder & Familie

Eintritt Kinderbis 6 Jahre frei
Familienticket12 € · Familienkarte Maxi: 2 Erwachsene und 1 bis 4 Kinder
  • Familienführungen & Workshops: nicht vorhanden

Familienkarten erhältlich; eigene Kinder- oder Familienprogramme werden nicht angeboten.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Körnerplatz

Bus 61, 63, 84 (DVB) und 521 (RBO) bis Körnerplatz; Straßenbahn 6 und 12 sowie Bus 65 bis Blasewitz Schillerplatz, dann zu Fuß über das Blaue Wunder. Stand- und Schwebebahn (Talstation) liegen ganz in der Nähe.

Mit dem Auto

Parkplatz gebührenpflichtig · 300 m zum Eingang

Gebührenpflichtiger öffentlicher Parkplatz an der Alten Feuerwache Loschwitz (Fidelio-F.-Finke-Straße, ca. 300 m) oder Schiller Galerie (ca. 1 km); am Straßenrand nur wenige kostenlose Plätze. Der Parkplatz oberhalb des Museums ist Gästen der Pension Loschwitz vorbehalten.

  • Behindertenparkplatz: nicht vorhanden

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen; Haltestelle der Hop-on-hop-off-Stadtrundfahrt „Blaues Wunder / Grundstraße“ etwa 40 m entfernt.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop
  • WLAN

Museumsshop mit Katalogen, Plakaten und Editionen. Rucksäcke sind in den Ausstellungen nicht erlaubt; Aufbewahrung über das Personal. Fahrradständer auf dem Gelände.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
FotografierenFotografieren und Filmen für private Zwecke erlaubt, ohne Blitz oder Zusatzlicht.
HinweiseFührung „Von der Hentschelmühle zum Leonhardi-Museum“ für 6–20 Personen individuell buchbar (Tel. 0351 268 3513).

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