
Schloss Lustheim
Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums im kurfürstlichen Lustschloss mit der Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider.
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Über das Museum
Schloss Lustheim ließ Kurfürst Max Emanuel aus Anlass seiner Hochzeit im Juni 1685 als Jagd- und Gartenschlösschen von seinem Hofarchitekten Henrico Zuccalli errichten. Es liegt etwa 1300 Meter vom Alten Schloss Schleißheim entfernt am Ende der Mittelachse der Anlage. Den zweigeschossigen Festsaal und die kurfürstlichen Appartements schmücken Deckenfresken von 1686/87, die der Jagdgöttin Diana gewidmet sind und als erster Zyklus profaner Deckenmalerei in Bayern gelten.
Seit 1971 beherbergt das Schloss das erste Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums. Es nahm die vom Industriellen Ernst Schneider (1900–1977) dem Freistaat gestiftete Sammlung früher Meißener Porzellane auf, die in Umfang und Bedeutung nur mit der Porzellansammlung im Dresdner Zwinger vergleichbar ist. Die Präsentation im barocken Lustschloss erfüllt gewissermaßen den Traum vom „Porzellan-Schloss“, der August dem Starken versagt blieb.
Die über 2000 Objekte spannen den Bogen von der Gründung der Manufaktur 1710 bis zum Siebenjährigen Krieg: Geschirre und Figuren der Böttgerzeit, Chinoiserien des Malers Johann Gregorius Höroldt, „indianische“ Dekore und lebendig modellierte Tierfiguren von Johann Joachim Kaendler. Höhepunkte sind Teile des Sulkowski-Wappenservices und des Schwanenservices des Grafen Brühl.
Highlights
- Über 2000 Meißener Porzellane von 1710 bis zum Siebenjährigen Krieg
- Teile des Schwanenservices des Grafen Brühl
- Sulkowski-Wappenservice
- Tierfiguren und Erdteilgruppen von Johann Joachim Kaendler
- Deckenfresken zu Diana im kurfürstlichen Festsaal
Dauerausstellung
- Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider – Frühe Meißener Porzellane von 1710 bis zum Siebenjährigen Krieg im barocken Lustschloss Lustheim.
- Gegründet
- 1971
- Träger
- Bayerisches Nationalmuseum (Zweigmuseum; Gebäude: Bayerische Schlösserverwaltung)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4 € |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei; ebenso Schülerinnen und Schüler über 18 von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie Förder- und Krankenhausschulen. |
| Kombiticket Altes Schloss, Neues Schloss und Schloss Lustheim | 10 €ermäßigt 8 € |
Kartenzahlung an der Kasse nicht möglich.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Schloss ist nicht barrierefrei: Der Zugang erfolgt über sechs Stufen, das Untergeschoss ist nur über Treppen erreichbar. Türen mindestens 85 cm breit, Bodenbelag eben und rutschfest, Sitzgelegenheiten vorhanden. Auf dem Parkplatz Hochmuttinger Straße 54 gibt es keine ausgewiesenen Behindertenparkplätze; Weg zum Eingang rund 200 m auf befestigtem Kiesweg.
Kinder & Familie
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Lustheim (Bus 292, 295)
S-Bahn S1 (Richtung Freising/Flughafen) bis Oberschleißheim, weiter mit Bus 292 oder 295 (295 nur Montag bis Freitag) bis Haltestelle „Lustheim“.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden · 200 m zum Eingang
Parkplatz Hochmuttinger Straße 54, rund 200 m auf befestigtem Kiesweg zum Eingang. Am Neuen Schloss gibt es zusätzlich rund 120 gebührenpflichtige Pkw-Stellplätze.
- Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
Schloss Lustheim liegt am östlichen Ende der Schlossanlage Schleißheim; von der S-Bahn-Station Oberschleißheim zu Fuß etwa 30 Minuten. Anfahrt per Auto über A 92 (Ausfahrt Oberschleißheim), A 99 (Ausfahrt Neuherberg), B 13 oder B 471.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Private Aufnahmen in geringem Umfang ohne Blitz und Stativ sind kostenfrei erlaubt. |
| Hinweise | Öffentliche Führung jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr, kostenfrei zum Museumseintritt. |




