Michael-Kirschner-Kulturmuseum
Denkmalgeschütztes Bauernanwesen in Stauf mit Wohnstallhaus, Scheunen und Originalinventar zum kleinbäuerlichen Leben des 19. und 20. Jahrhunderts.
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Über das Museum
Die Anfänge des Anwesens liegen im Jahr 1868: Johann Adam Kirschner und seine Frau Anna Katarina errichteten damals auf den Resten eines abgebrannten strohgedeckten Hauses ein neues Wohnstallhaus. Es blieb über drei Generationen im Besitz der Familie.
Michael Kirschner (1913–2000), der Enkel des Erbauers, vermachte den Hof testamentarisch der Dorfgemeinschaft Stauf e. V., die sich 1991 zusammengeschlossen hatte, um die Dorfgeschichte zu erforschen. In elf Jahren ehrenamtlicher Arbeit und mit öffentlicher Förderung wurde das Anwesen zum Museum ausgebaut, das am 1. Mai 2011 offiziell eröffnet wurde.
Zum Ensemble gehören heute das Wohnstallhaus von 1868, die Alte Scheune aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, ein hölzerner Schweinestall und die Neue Scheune von 1962. Die Räume sind mit dem ursprünglichen Inventar ausgestattet, in den Scheunen sind landwirtschaftliche Geräte und Maschinen sowie eingerichtete Kammern zu sehen. Die Restaurierung wurde 2009 vom Bezirk Mittelfranken ausgezeichnet, 2010 erhielt die Dorfgemeinschaft die Bayerische Denkmalschutzmedaille.
Highlights
- Wohnstallhaus von 1868 mit erhaltenem Originalinventar
- Fachwerk-Scheune aus dem 18. Jahrhundert mit Geräten und Werkzeugen
- Neue Scheune mit historischen Landmaschinen und Wohnkammern
- Café in der ehemaligen Stallung an Öffnungstagen
Dauerausstellung
- Kleinbäuerliches Anwesen mit Originalinventar – Wohnstallhaus, Alte Scheune, Neue Scheune und Schweinestall zeigen den Alltag und die weitgehende Selbstversorgung auf dem Land im 19. und 20. Jahrhundert.
- Gegründet
- 2011
- Träger
- Dorfgemeinschaft Stauf e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Wegen der historischen Bausubstanz und der Hanglage nicht vollständig barrierefrei: Das Erdgeschoss ist behindertengerecht zugänglich, Café und Sanitäranlagen sind nicht barrierefrei erreichbar.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Mit der Bahn von Nürnberg nach Allersberg oder Hilpoltstein, von dort mit dem Fahrrad (Gredl-Radweg Richtung Thalmässing, dann Wanderweg 9 des Naturparks Altmühltal nach Stauf).
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden · 250 m zum Eingang
Ausgeschilderter Museumsparkplatz in etwa 250 m Entfernung.
Von Norden (Nürnberg) A9 bis Ausfahrt Thalmässing, von Süden (München) A9 bis Ausfahrt Greding. Adresse: Stauf 16, 91177 Thalmässing.
Route planenService & Gastronomie
- Café
Cafeteria im ehemaligen Stall der Neuen Scheune an den Öffnungstagen, mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.





