13. März 2026 – 9. März 2027
Wunderwaffen. Propaganda und Kriegstechnik im Nationalsozialismus
Die Schau untersucht, wie das NS-Regime Waffen wie V1 und V2 medial als „Wunderwaffen“ inszenierte, und verfolgt diese Rhetorik bis in heutige Debatten.

Militärgeschichte vom Spätmittelalter bis heute im Dresdner Arsenal mit Daniel Libeskinds markantem Keil – ein Museum über Krieg, Gewalt und Gesellschaft.
13. März 2026 – 9. März 2027
Die Schau untersucht, wie das NS-Regime Waffen wie V1 und V2 medial als „Wunderwaffen“ inszenierte, und verfolgt diese Rhetorik bis in heutige Debatten.
9. Oktober 2026 – 31. August 2027
Über 200 Gemälde, Grafiken und Skulpturen von rund 100 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Bernhard Heisig und Werner Tübke, zeigen das Spannungsfeld zwischen Staatsauftrag und künstlerischer Eigenständigkeit in der NVA-Kunst.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Arsenalhauptgebäude der Dresdner Albertstadt, das 1873 bis 1877 errichtet wurde. Ab 1897 zeigte das Haus Waffensammlungen, später als Königlich-Sächsisches Armeemuseum. Nach Kriegsende 1945 wurden die Bestände weitgehend von der Roten Armee beschlagnahmt.
1961 eröffnete in Potsdam das Deutsche Armeemuseum der DDR, das 1972 nach Dresden umzog und als Armeemuseum der DDR in das Arsenal einzog. Nach der Wiedervereinigung übernahm die Bundeswehr das Haus und führt es seit 1990/91 als Militärhistorisches Museum der Bundeswehr; es ist das Leitmuseum im Museums- und Sammlungsverbund der Bundeswehr und untersteht dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften in Potsdam.
Nach mehrjährigem Umbau durch den Architekten Daniel Libeskind wurde das Museum am 14. Oktober 2011 wiedereröffnet. Ein keilförmiger Neubau aus Stahl und Glas durchbricht seither den klassizistischen Altbau und erinnert an die Zerstörung Dresdens im Februar 1945; von der Aussichtsplattform „Dresden-Blick“ geht der Blick über die Stadt.
Auf rund 10.000 Quadratmetern verbindet die Dauerausstellung einen chronologischen Rundgang durch die deutsche Militärgeschichte im europäischen Kontext mit einem Themenparcours im Libeskind-Bau, der nach Ursachen und Folgen von Gewalt fragt – etwa zu Krieg und Erinnerung, Tieren im Militär oder Leiden im Krieg. Gezeigt werden über 10.000 Exponate aus einer Sammlung von mehr als 700.000 Objekten. Zum Museum gehört die Außenstelle auf dem Flugplatz Berlin-Gatow.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3 €Studierende, Auszubildende, Schüler ab 18 Jahren, Empfänger von Bürgergeld/ALG II, Menschen mit Schwerbehindertenausweis (ab GdB 50) u. a. |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 3 €Begleitperson frei · Ermäßigt mit Schwerbehindertenausweis (ab GdB 50); Begleitperson frei, wenn im Ausweis vermerkt. |
| Studierende & Azubis | 3 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 4 € p. P.Ab 10 Personen, Anmeldung erforderlich; ermäßigte Gruppen 2 €, Kombi-Ticket Gruppe 6 € (erm. 3 €). Schulgruppen frei. |
| Familien | 7 €Zwei Erwachsene mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren; Familien-Kombiticket 10 €. |
| Sonderausstellung | 5 €Ermäßigt 3 €, Gruppen 4 €. |
| Kombi-Ticket Dauer- und Sonderausstellung | 7 €Ermäßigt 4 €. |
| Jahreskarte | 15 €Ermäßigt 10 €. |
Freier Eintritt: Freier Eintritt für alle montags ab 18 Uhr und an den übrigen Öffnungstagen ab 17 Uhr.
Freier Eintritt u. a. für Angehörige der Bundeswehr und NATO-Streitkräfte, Mitglieder von ICOM und Museumsbund sowie des Fördervereins. Keine Online-Tickets, Kauf an der Museumskasse.
Alle Etagen und Ausstellungen barrierefrei zugänglich. Barrierefreie WCs im Erdgeschoss und im 2. OG. Fünf Behindertenparkplätze am Museum. Rollstühle und Rollatoren kostenfrei an der Garderobe. Sitzgelegenheiten in den Ausstellungen. Führungen in einfacher Sprache buchbar. Assistenzhunde mit Nachweis erlaubt.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 7 € · Zwei Erwachsene mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren; Familien-Kombiticket 10 €. |
Familienführung mit „FLOHrian“ (ab 5 Jahren, 60 Min., in den Schulferien täglich außer Mi, anschließend Bauaktion), Ferienworkshops, zwei kostenlose Museumsquiz-Hefte (ab 6 Jahren), Leseecke ab 3 Jahren, Live-Speaker für Fragen. Kinder bis 7 Jahre nur in Begleitung Erwachsener. Kinderwagen erlaubt, Buggys an der Garderobe ausleihbar, Wickelmöglichkeiten im EG und 2. OG.
Stauffenbergallee / Militärhistorisches Museum
Straßenbahn 7 und 8, Bus 64 bis „Stauffenbergallee / Militärhistorisches Museum“
Parkplatz kostenlos
Kostenfreier Parkplatz auf dem Museumsgelände mit 45 Pkw-, 5 Behinderten- und 6 Busstellplätzen.
Mit dem Auto über die A4, Abfahrt Dresden-Hellerau.
Route planenKein Café – Automaten mit Snacks sowie kalten und heißen Getränken im Foyer; Essen und Trinken nur im Foyer und im Freigelände. Bücher und Gutscheine an der Museumskasse. Kostenlose Garderobe und Schließfächer; Taschen über 30 × 45 × 15 cm müssen abgegeben werden. Hunde nur angeleint im Außengelände.
Auf der offiziellen Website keine Angaben zur Raumvermietung.
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Private Aufnahmen ohne Blitz und Stativ erlaubt; gewerbliche Foto- und Filmaufnahmen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung |
| Hinweise | Öffentliche Überblicksführung Sa/So 15 Uhr (60 Min., ohne Anmeldung), weitere öffentliche Themenführungen 38–60 Min.; 90-minütige Überblicksführungen für Gruppen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch (Anmeldung: mhmbesucherservice@bundeswehr.org). Kostenloser Multimedia-Guide an der Kasse; QR-Codes führen zu Hörstationen. Angebote für Schulklassen. |
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