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Museum Folkwang in Essen
Foto: Julius1990 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Museum Folkwang

Essener Kunstmuseum mit Meisterwerken vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und großer Fotosammlung – der Eintritt in die Sammlung ist frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht Restaurant

Aktuelle Ausstellungen

17. Juli 2026 – 8. November 2026

Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell

Große Retrospektive zum Wegbereiter des Realismus, gegliedert nach Selbstbild, sozialer Wirklichkeit, Erotik, Landschaft und Exil; kostenpflichtig.

12. Juni 2026 – 18. April 2027

Kate Newby – I'm asking

Ortsspezifische Installation der neuseeländischen Künstlerin im Übergang zwischen dem Museumsbau von 1960 und dem Chipperfield-Bau, u. a. mit Beton und in Essen gefundenem Glas.

Über das Museum

Das Museum geht auf den Hagener Bankierssohn Karl Ernst Osthaus zurück, der 1902 in Hagen das Folkwang Museum eröffnete; den Namen entlehnte er der altnordischen Edda. Beraten von Henry van de Velde, kaufte Osthaus früh Werke der französischen Moderne, etwa 1901 Renoirs „Lise mit dem Sonnenschirm“, zeigte 1905 als erstes deutsches Museum eine van-Gogh-Ausstellung und stellte Brücke und Blauen Reiter aus. Kunst aus Afrika, Asien und der islamischen Welt präsentierte er gleichrangig daneben.

Nach Osthaus' Tod erwarben Essener Bürger, Unternehmen und die Stadt 1922 die Sammlung und vereinten sie mit dem Städtischen Kunstmuseum Essen; seither gehört sie Stadt und Folkwang-Museumsverein gemeinsam. Unter Ernst Gosebruch zählte das Haus zu den führenden Museen der Moderne, bis die Nationalsozialisten 1937 mehr als 1.400 Werke beschlagnahmten und Bomben die Gebäude teilweise zerstörten.

1960 eröffnete ein Neubau, und Direktoren wie Paul Vogt bauten die Sammlung mit Rückerwerbungen und Werken des Abstrakten Expressionismus wieder auf. 1978 kam die Fotografische Sammlung hinzu, 2008 das Deutsche Plakat Museum. 2010 wurde der Erweiterungsbau von David Chipperfield eingeweiht.

Seit 2015 ist der Eintritt in die Sammlung dank der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung frei; 2020 vereinbarten Stiftung und Stadt, dies dauerhaft beizubehalten. 2019 kürte die deutsche Sektion des Kunstkritikerverbands AICA das Folkwang zum Museum des Jahres. Seit 2018 leitet Peter Gorschlüter das Haus.

Highlights

  • Pierre-Auguste Renoir: „Lise mit dem Sonnenschirm“
  • Paul Cézanne: „Der Steinbruch Bibémus“
  • Vincent van Gogh: Bildnis Armand Roulin
  • Barnett Newman: „Prometheus Bound“ und weitere Werke des Abstrakten Expressionismus
  • Fotografische Sammlung und Deutsches Plakat Museum
  • Erweiterungsbau von David Chipperfield (2010)

Dauerausstellungen

  • Neue Welten. Dialog der Künste – Die kostenlose Sammlungspräsentation erzählt in 29 Räumen epochen- und medienübergreifend Geschichten der Kunst vom 19. Jahrhundert bis heute, mit wechselnden Neuerwerbungen.
Gegründet
1902
Träger
Stadt Essen (Sammlung gemeinsam mit dem Folkwang-Museumsverein e. V.)
Leitung
Prof. Peter Gorschlüter
Besucher pro Jahr
ca. 175.213 (2024)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Sammlung für alle frei. In der Sonderausstellung „Ich, Gustave Courbet“ zahlen Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren den ermäßigten Preis von 12 €.
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermäßigung genannt.
Menschen mit Behinderung–Begleitperson frei · Sammlung frei. In der Sonderausstellung zahlen Menschen mit Behinderung (ab GdB 70) den ermäßigten Preis von 12 €, eine Begleitperson (GdB 70 mit Merkmal) ist frei.
Studierende & Azubis–Sammlung frei; Sonderausstellung ermäßigt 12 € für Schüler:innen und Studierende.
Gruppen–Kein Gruppentarif nötig, da die Sammlung frei ist. Buchbare Führungen für Gruppen bis 20 Personen: Sammlung 60 Min. 80 €, 90 Min. (auch zur Architektur) 100 €, Sonderausstellung 60 Min. 80 € zzgl. Eintritt; Englisch, Französisch, Niederländisch oder Italienisch jeweils 20 € Aufpreis. Buchung über das Besucherbüro (+49 201 8845 444).
Familien–Für die Sonderausstellung „Ich, Gustave Courbet“ Familienkarte 33 € (zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern von 6–18 Jahren) bzw. 17 € (ein Erwachsener mit bis zu vier Kindern).

Die ständige Sammlung ist an allen Öffnungstagen kostenlos; Zeitfenster-Tickets können optional online gebucht werden. Kostenpflichtig sind große Sonderausstellungen, derzeit „Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell“ (bis 8.11.2026): 16 €, ermäßigt 12 € (Kinder und Jugendliche von 6–18, Schüler:innen, Studierende, Menschen mit Behinderung ab GdB 70, Bundesfreiwilligendienstleistende, Sozialhilfebeziehende). Freier Eintritt in die Sonderausstellung u. a. mit ICOM-, CIMAM- und Presseausweis, Ehrenamtskarte NRW/Essen sowie für Mitglieder des Folkwang-Museumsvereins; RuhrKultur.Card einmal jährlich. Freiwilliges Klimaticket 1 €. Audioguide zur Sammlung 4 €, Museums-App kostenlos.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Haupteingang über eine flache Rampe, zusätzlich Aufzug von außen und aus der Tiefgarage; alle Ebenen barrierefrei. Vier Behinderten-WCs, vier Behindertenparkplätze in der Tiefgarage. Lupen, Klapphocker und eine begrenzte Zahl Rollstühle zum Ausleihen. Regelmäßige Führungen in Gebärdensprache und in Leichter Sprache sowie Führungsgespräche für Menschen mit Demenz; bei Veranstaltungen Hörunterstützung über die App Sennheiser MobileConnect. Assistenzhunde erlaubt.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops

Familienführungen und Gespräche für Familien (sonntags), offene Familienworkshops am Samstag für Kinder ab 5 Jahren, Kunstwerkstatt für Schulkinder, Ferienakademie und zweimal jährlich Familientage. Kinder unter 10 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Rüttenscheider Stern · 7 Min. zu Fuß

Straßenbahn 103, 106, 107 und U11 bis Rüttenscheider Stern, dann etwa 7 Minuten zu Fuß; vom Südausgang des Essener Hauptbahnhofs rund 20 Minuten Fußweg über die Huyssenallee.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Museumseigene Tiefgarage mit 125 Plätzen und 4 Behindertenparkplätzen (Einfahrtshöhe 2 m, rund um die Uhr geöffnet); weitere Parkhäuser: Hotel Mercure, Philharmonie, Stadtgarten. Busparkplätze an der Kahrstraße.

  • Behindertenparkplatz

16 kostenlose Fahrradstellplätze in der Tiefgarage, weitere am Museumsplatz; E-Bike-Ladestationen gegen Schlüsselpfand.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café
  • Restaurant
  • Museumsshop
  • Garderobe
  • WLAN

Restaurant-Café „Edda“ im Neubau mit Terrasse (Sa–Mi 11–17 Uhr, Do/Fr 11–19 Uhr, Mo geschlossen). Buchhandlung Walther König am Haupteingang, ohne Eintritt zugänglich. Taschen, Schirme, Jacken und Rucksäcke müssen an die Garderobe; es finden Taschenkontrollen statt. Freies WLAN. Lesesaal Di–Fr 10–18 Uhr.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Private Feiern
  • Firmenveranstaltungen
  • Hochzeiten / Trauungen

Bis zu 400 Personen.

Vermietung und Catering über das Restaurant Edda im Museum: Hirschland-Saal (Empfänge bis 200, Gala-Dinner bis 130 Personen), Private Dining Room (bis 20), Restaurant exklusiv (bis 80) und Terrasse; Veranstaltungen insgesamt bis 400 Personen, auch Geburtstags- und Hochzeitsfeiern.

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja
Audioguideja (DE, EN)
Angebote für Schulenja
FotografierenIn der Sammlung für private Zwecke ohne Blitz erlaubt, Selfie-Sticks nicht; in Wechselausstellungen grundsätzlich untersagt

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