24. April 2026 – 8. November 2026
Krishna. Religion, Kunst und Popkultur
Über 100 Objekte aus der eigenen Sammlung zeigen den hinduistischen Gott Krishna in Kult, klassischer Kunst und moderner Popkultur.

Eines der ältesten ethnologischen Museen Deutschlands an der Maximilianstraße, mit Kunst und Alltagskultur aus Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien.
24. April 2026 – 8. November 2026
Über 100 Objekte aus der eigenen Sammlung zeigen den hinduistischen Gott Krishna in Kult, klassischer Kunst und moderner Popkultur.
16. Oktober 2026 – 18. Oktober 2026
Dreitägige Präsentation von Blumengestecken der traditionellen Ikenobō- und der modernen Sōgetsu-Schule.
23. Oktober 2026 – 2. Mai 2027
Japanische Farbholzschnitte aus drei Jahrhunderten erzählen vom Kabuki-Theater und dem Starkult um seine Schauspieler.
26. November 2026 – 30. Mai 2027
Werke und Lebensgeschichten von Menschen aus großen Flüchtlingslagern weltweit, ergänzt um Positionen in München lebender Künstlerinnen und Künstler.
Die Wurzeln des Museums reichen in die Kunstkammer der Wittelsbacher zurück, die schon ab dem 16. Jahrhundert Objekte aus fernen Weltregionen sammelte. 1862 wurde mit dem Forschungsreisenden Moritz Wagner der erste Konservator der Ethnographischen Sammlung berufen, 1868 öffnete das Ethnographische Museum in den Arkaden am Hofgarten für das Publikum. Damit zählt es zu den ältesten Häusern dieser Art in Deutschland.
Seit 1926 hat das Museum seinen Sitz im repräsentativen Bau an der Maximilianstraße 42, den Eduard Riedel zwischen 1859 und 1865 ursprünglich für das Bayerische Nationalmuseum errichtet hatte. Aus der Ethnographischen Sammlung wurde 1917 das Museum für Völkerkunde; seit 2014 trägt es den Namen Museum Fünf Kontinente.
Die Bestände umfassen Objekte aus fünf Jahrhunderten, teils auch deutlich ältere archäologische Stücke, und wachsen heute vor allem durch zeitgenössische Kunst. Das Museum setzt sich offen mit seiner Geschichte auseinander, die neben wissenschaftlicher Neugier auch von kolonialer Aneignung geprägt war, und betreibt eigene Provenienzforschung.
Dauerausstellungen widmen sich unter anderem Südwestasien und Nordafrika, Ozeanien, Myanmar, Subsahara-Afrika sowie Zentral- und Südamerika; hinzu kommen ein Buddha-Saal und eine Schau zum Japan-Maler Wilhelm Heine. Die Nordamerika-Abteilung soll im Frühjahr 2027 neu eröffnen.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4 €Senioren ab 65, Studierende, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 zahlenden Personen, Freiwilligendienstleistende u. a. (Tarifbestimmungen der staatlichen Museen Bayerns) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler frei. |
| Seniorinnen & Senioren | 4 €Ab 65 Jahren |
| Menschen mit Behinderung | 4 €Begleitperson frei |
| Studierende & Azubis | 4 € |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 4 € p. P.Ab 15 zahlenden Teilnehmern ermäßigt |
| Sonntagseintritt Dauerausstellungen | 1 € |
| Sonderausstellung | 6 €Ermäßigt 5 € |
| Kombiticket Dauer- + Sonderausstellung | 9 €Ermäßigt 7 €; nicht sonntags |
| Jahreskarte | 30 €Ermäßigt 25 €; inkl. Sonderausstellungen |
Freier Eintritt u. a. für Lehrkräfte mit Schulklassen, ICOM-Mitglieder, Journalisten und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte. Tickets an der Kasse oder online.
Stufenloser Eingang über die Knöbelstraße (klingeln), der Haupteingang an der Maximilianstraße hat sieben Stufen. Aufzüge zu allen drei Ausstellungsetagen, Leihrollstühle und Rollatoren nach Voranmeldung, Induktionsschleife im Vortragssaal. Assistenzhunde bitte vorher anmelden; Begleitung durch Personal nach telefonischer Absprache.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Kreativ-Workshops für Kinder (teils ab 6 Jahren mit Begleitung) laut Kalender; kostenloses Mitmachheft für alle Dauerausstellungen an der Kasse. Kindergeburtstage (120 oder 150 Minuten, bis 12 Kinder) über das MPZ. Unter 18 Jahren freier Eintritt.
U4/U5 Lehel, S-Bahn Isartor, Tram 17, 19 und 21 Maxmonument
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Keine Parkmöglichkeit genannt; das Museum empfiehlt ausdrücklich die öffentlichen Verkehrsmittel.
Barrierefreier Zugang über die Knöbelstraße (vorher anrufen).
Route planenCafé Vista im Foyer mit Bio-Produkten und wechselndem Mittagstisch (Di–So 9:30–17:30 Uhr). Museumsshop und öffentliche Fachbibliothek im Haus.
Bis zu 200 Personen.
Veranstaltungssaal für bis zu 200 Personen mit Technik für Vorträge und Symposien, Foyer für Empfänge; Führungen als Begleitprogramm buchbar.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Regelmäßig öffentliche Führungen, Kuratorinnenführungen und Familienangebote laut Veranstaltungskalender; Programme für Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen. Gebuchte Führungen dauern in der Regel 60 Minuten, vertiefende Führungen 90 Minuten. |
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