Museum für Bergbau und Stadtgeschichte Obernkirchen
Museum im alten Schulgebäude am Kirchplatz zu Steinkohlebergbau, Glashütten, Sandstein und Stadtgeschichte Obernkirchens; Eintritt frei.
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Über das Museum
Das Museum zeigt Obernkirchen als industrielles Herz des Schaumburger Landes. Es ist in einem klassizistischen ehemaligen Schulgebäude am Kirchplatz untergebracht, gegenüber der gotischen Stiftskirche St. Marien und dem mittelalterlichen Klosterkomplex. Im Mittelpunkt von Sammlung und Ausstellung steht der rund 500 Jahre währende Steinkohlenbergbau der Region mit Brikettfabrik, Liethstollenrevier und Ziegelei.
Als Folgeindustrie siedelten sich zwei Glashütten an, die auf die Steinkohle als Energieträger setzten; ihre rund zweihundertjährige Geschichte ist ebenfalls dargestellt. Hinzu kommen die Sandsteinbrüche am Bückeberg, in denen der Obernkirchener Sandstein seit weit über tausend Jahren abgebaut wird, samt der Arbeit im Steinbruch und in den Steinhauerwerkstätten.
Der stadtgeschichtliche Teil beginnt im Eingangsbereich mit einem Lapidarium aus Bauspolien und Fundstücken aus Sandstein, etwa dem Marienstein aus dem 15. Jahrhundert und einem Wappenstein, der den Beginn des organisierten Steinkohlenbergbaus markiert. Besonders sehenswert ist die komplett erhaltene Offizin der privilegierten Apotheke Gebrüder Pape. Träger ist die Stadt Obernkirchen, betrieben wird das Haus vom Verein Kulturfenster Obernkirchen. Zum Museum gehören zwei Außenstellen: die historische Schlosserei Bornemann, ein technisches Baudenkmal aus dem frühen 19. Jahrhundert, und seit 2015 eine Ausstellung zum Reifensteiner Verband und zur Landfrauenschule im Stift Obernkirchen.
Highlights
- Rund 500 Jahre Steinkohlenbergbau rund um Obernkirchen
- Geschichte der beiden Glashütten
- Obernkirchener Sandstein und die Arbeit im Steinbruch
- Lapidarium mit Bauspolien im Eingangsbereich
- Erhaltene Offizin der Apotheke Gebrüder Pape
- Außenstelle Historische Schlosserei Bornemann
Dauerausstellungen
- Bergbau, Glas und Sandstein – Steinkohlenbergbau mit Brikettfabrik, Liethstollenrevier und Ziegelei, die Geschichte der Glashütten sowie Gewinnung und Verarbeitung des Obernkirchener Sandsteins.
- Stadtgeschichte mit Lapidarium und Apotheke Pape – Bauspolien aus Sandstein erzählen von Wallfahrt, Reformation, Renaissance und Bergbau; dazu die erhaltene Offizin der barocken Schalterapotheke Gebrüder Pape.
- Träger
- Stadt Obernkirchen; Betreiber Kulturfenster Obernkirchen e.V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Besuch ist kostenlos; Spenden in den Museumsspartopf sind willkommen.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Das Museum liegt mitten in der Stadt am Kirchplatz, gegenüber der Stiftskirche St. Marien.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Thematische Sonderführungen (Bergbau, Sandstein, Glasherstellung, Stadtgeschichte) sowie Besuchstermine für Schulklassen, Geburtstage und Seniorengruppen nach Vereinbarung; kombinierte Stadtführung mit Museumsbesuch über die Info-Galerie Obernkirchen. Pilgerstempel (Pilgerweg Loccum–Volkenroda, Sigwardsweg) gibt es im Museum; der Obernkirchener Skulpturenpfad beginnt und endet am Museum. Den Schlüssel zum alten jüdischen Friedhof im Uhlebruchtal gibt es im Museum oder in der Info-Galerie. |




