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Museum Geismar in Frankenberg (Eder)
Foto: Jens Freitag · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Museum Geismar in Frankenberg (Eder) – Bild 1 von 1
Foto: Jens Freitag · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Museum Geismar

Kleines Heimatmuseum in Frankenberg-Geismar zu Flachsverarbeitung und Weberei sowie zum historischen Kupfer- und Silberbergbau, Besuch nach Absprache.

Öffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt frei

Über das Museum

Das Museum wird vom Heimat- und Kulturverein Geismar betrieben, der 1996 im Anschluss an die 800-Jahr-Feier des Ortes gegründet wurde, um altes Brauchtum zu bewahren. Seither hat der Verein unter anderem einen restaurierten Webstuhl von 1786 wieder in Betrieb genommen und kann damit den gesamten Weg vom Flachs zum fertigen Leinen vorführen, von der Aussaat bis zum Tuch.

Ein zweiter Schwerpunkt ist der Bergbau, der rund um Geismar von 1590 bis 1818 Kupfer und Silber förderte und nur im Dreißigjährigen Krieg ruhte. In der Blütezeit arbeiteten täglich rund 180 Bergleute dort, drei Viertel von ihnen aus dem Dorf selbst. Maßstabsgetreue Modelle im Verhältnis 1:20, Reste aus den Schmelzöfen, Werkzeuge, Fossilien und Erze machen diese Geschichte anschaulich; Besucher können mit Grubenlampe durch einen nachgebauten Stollen kriechen.

Seit 2014 ist das Museum Anlaufpunkt des GeoPfads Geismar im Geopark GrenzWelten. Zum Vereinsgelände gehören außerdem ein Kräutergarten und das Backhaus des Dorfes, in dem regelmäßig Brot nach alter Art gebacken wird.

Highlights

  • Dauerausstellung „Vom Flachs zum Leinen“ mit Schau- und Mitmachstationen
  • Webstuhl aus dem Jahr 1786, wieder in Betrieb genommen
  • Kupfer- und Silberbergbau mit Modellen im Maßstab 1:20 und nachempfundenem Stollen
  • Fossilien und Erze, darunter die „Frankenberger Kornähre“
  • Ausgangspunkt des GeoPfads Geismar

Dauerausstellungen

  • Vom Flachs zum Leinen – Alle Arbeitsschritte von der Aussaat bis zum gewebten Tuch werden mit historischen Geräten wie Flachsbrechen, Hecheln, Spinnrad und Webstuhl gezeigt und können zum Teil selbst ausprobiert werden.
  • Kupfer- und Silberbergbau in Geismar – Modelle im Maßstab 1:20, Bildtafeln, Werkzeuge, Fossilien und Erze erzählen von zwei Jahrhunderten Erzabbau; ein nachgebauter Stollen lässt sich mit Grubenlampe erkunden.
Träger
Heimat- und Kulturverein e. V. Geismar 1996

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Eintritt ist frei.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Mitmach- & Anfassstationen

Beim Thema Flachs gibt es Schau- und Mitmachstationen, einige Funktionsmodelle der Bergbauausstellung dürfen selbst ausprobiert werden, und der nachgebaute Stollen lädt zum Hindurchkriechen mit Grubenlampe ein. Schulklassen und Kindergärten aus der Umgebung besuchen das Museum regelmäßig.

Anreise & Parken

Der GeoPfad Geismar führt vom Museum durch das ehemalige Bergbaugebiet.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

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Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen in der Ausstellung und auf dem GeoPfad für interessierte Gruppen, besonders Schulklassen; Terminvereinbarung per Telefon.

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