
Museum im Stern
Stadtmuseum von Warburg in einem der ältesten Steinhäuser der Stadt: Vor- und Frühgeschichte, Stadt-, Wirtschafts- und Kunstgeschichte bei freiem Eintritt.
Über das Museum
Das Museum im „Stern“ ist das Stadtmuseum der Hansestadt Warburg. Gegründet wurde es 1968; untergebracht ist es in einem ehemaligen mittelalterlichen Adelshof in der Warburger Neustadt, der zu den ältesten erhaltenen Steinhäusern der Stadt zählt. Im selben Haus befindet sich auch das Stadtarchiv mit bedeutenden mittelalterlichen Beständen.
1988 wurde das Gebäude modernisiert: Das Dachgeschoss erhielt einen Ausstellungs- und Vortragsraum, und das gesamte Haus wurde seither für Museumszwecke genutzt. Ein Museumsverein unterstützt die Arbeit und unterhält unter anderem eine Artothek.
Die Dauerausstellung gliedert sich in mehrere Abteilungen. Einen Schwerpunkt bildet die Vor- und Frühgeschichte mit einem tonnenschweren Wandstein aus einem Grab der Wartberg-Kultur, dessen eingeritzte Zeichen vom Leben jungsteinzeitlicher Bauern erzählen. Weitere Bereiche zeichnen die Entwicklung der Doppelstadt aus Alt- und Neustadt und der benachbarten Klosterherrschaften bis 1803 sowie den Wandel zur Marktstadt der Warburger Börde im 19. Jahrhundert nach. Die Kunstabteilung widmet sich dem Kupferstecher und Goldschmied Antonius Eisenhoit und dem Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun; einen Sammlungsschwerpunkt bilden Werke von Gottfried Beyer und der Malerfamilie Kohlschein. Wechselausstellungen zu Kunst, Archäologie und Lokalgeschichte ergänzen das Programm.
Highlights
- Bildstein aus einem Grab der Wartberg-Kultur (um 3200 v. Chr.)
- Geschichte der Doppelstadt Warburg und ihrer Klosterherrschaften bis 1803
- Werke von Antonius Eisenhoit und Johann Conrad Schlaun
- Gemälde der Künstlerfamilie Kohlschein und von Gottfried Beyer
- Historisches Steinhaus eines mittelalterlichen Adelshofs
Dauerausstellungen
- Vor- und Frühgeschichte – Funde aus dem Warburger Land von der Steinzeit an, mit dem verzierten Wandstein aus einem Grab der Wartberg-Kultur als Hauptstück.
- Stadt- und Wirtschaftsgeschichte – Die Entwicklung der Doppelstadt Warburg bis 1803 und ihr Wandel zum zentralen Marktort der Börde im 19. Jahrhundert.
- Kunstgeschichte – Arbeiten von Antonius Eisenhoit und Johann Conrad Schlaun sowie Gemälde von Gottfried Beyer und der Familie Kohlschein.
- Gegründet
- 1968
- Träger
- Hansestadt Warburg
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Sternstraße
Bushaltestelle Sternstraße.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Allgemeine Führungen sowie Themenführungen durch Dauer- und Wechselausstellungen (z. B. zum Haus als Archiv und Museum oder zu „Warburg und das Wasser“) nach Absprache; individuelle Wünsche werden berücksichtigt. |



