Museum jüdischer Geschichte und Kultur
Städtisches Museum im ehemaligen Rabbinatshaus in Aschaffenburg zur Geschichte der jüdischen Gemeinde von 1267 bis zur NS-Verfolgung; Eintritt frei.
Über das Museum
Der Anstoß für das Haus kam 1978, als ehemalige jüdische Aschaffenburger erstmals wieder ihre Heimatstadt besuchten. Dabei zeigte sich, wie wenig über die Zeit des Nationalsozialismus vor Ort bekannt war. Um diese Lücke zu schließen, wurde 1984 im restaurierten Rabbinatshaus ein jüdisches Dokumentationszentrum eröffnet.
Das Gebäude, ein früheres Schul- und Rabbinatshaus, steht auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge. Instandsetzung und Umgestaltung des Hauses und des Synagogenareals wurden vom Förderkreis Haus Wolfsthalplatz e. V. unterstützt. 2007 erhielt die Einrichtung den Namen Museum jüdischer Geschichte und Kultur und gehört seither zu den städtischen Museen Aschaffenburgs.
Die Dauerausstellung zeichnet die Geschichte der jüdischen Gemeinde von den Anfängen im Jahr 1267 bis zur Verfolgung in der NS-Zeit nach. Zu sehen sind unter anderem Torawimpel, Kultgegenstände, historische Fotografien jüdischer Geschäfte und eine dreidimensionale Rekonstruktion der früheren Synagoge. Für Nachfahren und Interessierte gibt es in Zusammenarbeit mit Stadt- und Stiftsarchiv Unterstützung bei der Familienforschung.
Highlights
- Geschichte der jüdischen Gemeinde von 1267 bis zur NS-Verfolgung
- Torawimpel und Kultgegenstände
- Historische Fotografien jüdischer Geschäfte
- 3D-Rekonstruktion der früheren Synagoge
- Eintritt frei
Dauerausstellungen
- Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte und Kultur – Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Aschaffenburgs von 1267 bis zur NS-Verfolgung mit Kultgegenständen, Fotografien und einer Synagogenrekonstruktion.
- Gegründet
- 1984
- Träger
- Stadt Aschaffenburg
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellung liegt im Erdgeschoss; zum Eingang führen laut Haus sieben Stufen. Begrenzte Behindertenparkplätze direkt vor dem Haus, acht weitere in der Tiefgarage Stadthalle.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Stadthalle
Buslinien 1, 4, 6 und 10 bis Haltestelle Stadthalle; vom Hauptbahnhof etwa 10 Minuten zu Fuß.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Tiefgarage Stadthalle mit acht Behindertenparkplätzen.
- Behindertenparkplatz
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen für Schulklassen und Erwachsene mit den Aschaffenburger Gästeführern, Termine nach Anfrage. Es gibt auch einen Stadtrundgang „Jüdisches Leben in der Stadt – Stolpersteine“ (Treffpunkt Tourist-Information, 6,50 € pro Person). |




