
Museum Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg
Museum in den erhaltenen Teilen einer ottonischen Klosterkirche mit Krypten und Nonnenempore auf dem Quedlinburger Münzenberg.
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Über das Museum
Die Klosterkirche St. Marien entstand 986 als Teil eines Benediktinerinnenklosters auf dem Münzenberg. Gestiftet hatte es Äbtissin Mathilde des Quedlinburger Reichsstifts, eine Tochter Kaiser Ottos des Großen, zur Erinnerung an ihren in Italien gestorbenen Bruder Otto II. Bis zur Auflösung des Klosters 1536 diente die Kirche religiösen Zwecken; danach wurde sie über Jahrhunderte profan genutzt und mit zwölf Wohnhäusern über- und umbaut. Dennoch lassen sich bis heute Apsis, Querhaus, dreischiffiges Langhaus und Westbau einer ottonischen Basilika ablesen.
1994 erwarb der Professor Siegfried Behrens mit seiner Frau eines der Häuser, in denen wesentliche Teile der Kirche überdauert hatten. Durch weitere Ankäufe, Tauschgeschäfte und viel Verhandlungsgeschick führten die beiden die verstreuten Bereiche über Jahre wieder zusammen. 2006 brachten sie drei Häuser mit den wichtigsten Resten in eine Stiftung ein, die heute von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz verwaltet wird. 2009 wurde ihr Einsatz mit dem Romanik-Preis des Landes Sachsen-Anhalt gewürdigt.
Nach rund zwanzig Jahren Erschließung wurde das Museum 2015 offiziell eröffnet; seit 2017 liegt es an der Tourismusroute Straße der Romanik. Zu sehen sind West- und Ostkrypta, Teile von Mittel- und Seitenschiffen, die Nonnenempore und archäologisch gesicherte mittelalterliche Grablegen. Zahlreiche Fundstücke wie Halbsäulen, Kapitelle und Reliefs vermitteln ein lebendiges Bild mittelalterlicher Baukunst. Den Museumsbetrieb trägt ein Verein, der ohne öffentliche Zuschüsse auskommt.
Highlights
- West- und Ostkrypta der ottonischen Klosterkirche
- Nonnenempore sowie Reste von Langhaus und Querhaus
- Archäologisch gesicherte mittelalterliche Gräber
- Fundstücke wie Kapitelle, Halbsäulen und Reliefs
- Aussichtsterrasse mit Blick auf Schlossberg und Stiftskirche
Dauerausstellung
- Klosterkirche St. Marien – Rundgang durch die ottonische Anlage – Der Rundgang führt durch Krypten, Nonnenempore, erhaltene Kirchenschiffe und Fundstücke der ottonischen Klosterkirche.
- Gegründet
- 2015
- Träger
- Museumsverein Klosterkirche auf dem Münzenberge e.V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 1 € p. P.Spende pro Person für Gruppenführungen; Anmeldung über das Kontaktformular des Vereins |
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Der Eintritt ist frei. Der Museumsverein freut sich über Spenden (Spendenkasse im Raum mit den Kopfnischengräbern); für größere Spenden wird auf Wunsch eine Spendenbescheinigung ausgestellt.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Fußweg vom Markt zum Münzenberg führt über eine Treppe mit 108 Stufen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Der Eingang liegt im Haus Münzenberg 4. Vom Markt geht es über Blasiistraße, Hohestraße, Alte-Topf-Straße und Weststraße zu einem Fußweg, der über eine Treppe hinauf zum Münzenberg führt. Die Aussichtsterrasse ist während der Öffnungszeiten zugänglich (Privatbesitz, Zutritt mit Erlaubnis des Eigentümers).
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
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| Hinweise | Gruppenführungen ab 10 Personen können über den Museumsverein angemeldet werden. Gelegentlich gibt es gemeinsame Sonderführungen mit dem Domschatz Quedlinburg. |





