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Museum Ludwig in Köln
Foto: Thomas Robbin · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Museum Ludwig

Kölner Museum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts am Dom, mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der drittgrößten Picasso-Sammlung der Welt.

ÖffnungszeitenEintritt ab 13,50 € Rollstuhlgerecht Restaurant

Aktuelle Ausstellungen

ab 18. Juli 2026

Schultze Projects #5: Jana Euler

Jana Euler gestaltet die große Stirnwand im Treppenhaus mit einem dreiteiligen Wandbild über das Sehen und Gesehenwerden im Museum; zu sehen voraussichtlich bis Juli 2028.

3. Oktober 2026 – 7. März 2027

Along the Color Line – Spuren einer transatlantischen Moderne

Große Jubiläumsausstellung zum 50. Geburtstag des Museums, die Kunst, Literatur und Musik der Schwarzen Diaspora – von der Harlem Renaissance bis heute – mit Werken der europäischen Moderne aus der Sammlung zusammenbringt.

31. Oktober 2026 – 4. April 2027

Man Ray: Kiki

Präsentation in den Fotoräumen über Entstehung und Geschichte von Man Rays Rückenakt der Kiki de Montparnasse mit aufgemalten Geigen-Schalllöchern, einem Schlüsselwerk des Surrealismus.

7. November 2026 – 4. April 2027

Lee Ufan – Wolfgang-Hahn-Preis 2026

Ausstellung zur Verleihung des 32. Wolfgang-Hahn-Preises an den südkoreanischen Künstler und Mitbegründer der Mono-ha-Bewegung, bekannt für seine reduzierte Malerei.

Über das Museum

Den Grundstein legte der Kölner Jurist Josef Haubrich, der der Stadt 1946 seine Sammlung von Expressionismus und Klassischer Moderne schenkte – als Ersatz für die in der NS-Zeit verlorenen Werke. Die Bestände gehörten zunächst zum Wallraf-Richartz-Museum und wuchsen 1957 und 1958 unter anderem um Gemälde Max Beckmanns und die Sammlung Strecker. Ende der 1960er Jahre kamen Leihgaben des Sammlerpaars Peter und Irene Ludwig hinzu.

Am 23. Februar 1976 schenkten die Ludwigs der Stadt 350 Werke moderner Kunst unter der Bedingung, ein eigenes Museum für die Kunst nach 1900 zu schaffen – das Gründungsdatum des Museum Ludwig. 1986 bezog es gemeinsam mit dem Wallraf-Richartz-Museum und der Philharmonie den Neubau von Peter Busmann und Godfrid Haberer zwischen Dom und Rhein, dessen Scheddach das Stadtbild bis heute prägt.

Nachdem die Ludwigs 1994 weitere 90 Werke Picassos gestiftet hatten, zog das Wallraf-Richartz-Museum aus; seit 2001 nutzt das Museum Ludwig das Gebäude allein. Zur Wiedereröffnung schenkte Irene Ludwig 774 weitere Picasso-Arbeiten, womit Köln nach Barcelona und Paris die drittgrößte Picasso-Sammlung besitzt.

Heute reicht die Sammlung von russischer Avantgarde, Expressionismus und Surrealismus über die umfangreichste Pop-Art-Sammlung außerhalb der USA bis zur Gegenwartskunst; die Sammlung Fotografie zählt rund 70.000 Werke. 2026 feiert das Museum sein 50-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm.

Highlights

  • Drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt
  • Umfangreichste Pop-Art-Sammlung Europas mit Werken von Warhol, Lichtenstein, Rosenquist und Wesselmann
  • Russische Avantgarde mit Arbeiten von Malewitsch, Rodtschenko, Popowa und Gontscharowa
  • Expressionismus aus der Sammlung Haubrich, u. a. Kirchner, Macke und Schmidt-Rottluff
  • Sammlung Fotografie mit rund 70.000 Werken
  • Museumsbau von Busmann + Haberer mit Scheddach direkt zwischen Dom und Rhein

Dauerausstellungen

  • Sammlung Museum Ludwig – Wechselnde Präsentation der Sammlung vom Expressionismus und der russischen Avantgarde über Picasso und den Surrealismus bis zu Pop Art und Gegenwartskunst.
Gegründet
1976
Träger
Stadt Köln
Leitung
Dr. Yilmaz Dziewior
Besucher pro Jahr
ca. 304.942 (2017)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene13,50 €
Ermäßigt9,50 €Studierende, Auszubildende, Wehrdienstleistende und Bundesfreiwilligendienstleistende, Mitglieder von BBK und IGBK, ehrenamtliche Jugendleiter:innen sowie Inhaber:innen von Ehrenamtskarten
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler:innen haben freien Eintritt in Sammlung und Sonderausstellungen.
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermäßigung genannt.
Menschen mit Behinderung6,75 €Begleitperson frei · Menschen mit einem GdB ab 50 zahlen die Hälfte des regulären Eintritts; Begleitpersonen mit Merkzeichen B im Ausweis frei.
Studierende & Azubis9,50 €Studierende der Kunst und Kunstgeschichte an Hochschulen in Köln oder Bonn haben freien Eintritt.
Gruppen (ab 20 Pers.)10 € p. P.Ab 20 Personen pro Person. Schulklassen inkl. zwei Lehrkräften frei. Führungen über den Museumsdienst Köln; Gruppen mit eigener Führung in Sonderausstellungen müssen sich anmelden (Buchungspauschale 25 €, für Schulen entfällt sie), in der Sammlung fällt keine Gebühr an.
Familien–Kein eigenes Familienticket, da Kinder und Jugendliche frei sind; die MuseumCard Family (30 €) gilt für zwei Erwachsene und zwei Kinder in allen städtischen Museen.

Freier Eintritt: KölnTag am ersten Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen): Kölner:innen ganztägig freier Eintritt, alle anderen zahlen ab 17 Uhr 7 €

Das Ticket gilt für die Sammlung und alle Sonderausstellungen; Online-Tickets mit Zeitfenster. Freier Eintritt u. a. für Kölner:innen am Geburtstag, Köln-Pass-Inhaber:innen, Geflüchtete (+1 Begleitperson), Inhaber:innen der Kölner Künstlerkarte und Mitglieder der Fördervereine sowie von ICOM und Museumsbund. MuseumCard Single 18 € (zwei aufeinanderfolgende Öffnungstage in allen städtischen Museen, am ersten Tag inklusive ÖPNV in Köln); Jahreskarte der Kölner Museen inklusive Sonderausstellungen 90 €; mit KölnCard 20 % Rabatt. Öffentliche Führungen durch Sonderausstellungen 2 € zzgl. Eintritt, durch die Sammlung kostenlos zzgl. Eintritt. Audioguide 3,50 €.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Ebenerdiger Behinderteneingang mit Lift an der Bischofsgartenstraße 1 (Südseite, Klingel in 110 cm Höhe); alle Ausstellungsbereiche per Aufzug erreichbar. Drei rollstuhlgerechte WCs mit Notruf, Leihrollstühle und Klapphocker an der Garderobe, Induktionsschleifen bei Führungen. Zwei Behindertenparkplätze an der Bischofsgartenstraße. Für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es die Gesprächsführung „Über Worte zu Bildern“ (2 € zzgl. Eintritt, Anmeldung über den Museumsdienst Köln); Führungen in Gebärdensprache bei ausgewählten Veranstaltungen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Kinderwagenfreundlich
  • Wickelmöglichkeit
  • Kindergeburtstage

Eigener Audioguide für Kinder; Familienführungen, Wochenend-Workshops, Ferienprogramme und Kindergeburtstage (ca. 2,5 Std.) über den Museumsdienst Köln. Kinderwagen dürfen in die Ausstellung, Wickeltisch im Toilettenbereich des Eingangsfoyers. Kinder unter 12 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Dom/Hauptbahnhof

Direkt gegenüber Köln Hauptbahnhof (Fern-, Regional- und S-Bahn, auch vom Flughafen Köln/Bonn) und der U-Bahn-Haltestelle Dom/Hauptbahnhof.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Kein eigener Besucherparkplatz; in unmittelbarer Nähe liegen Parkhaus Dom, Tiefgarage Rheingarten und Parkhaus Groß St. Martin. Zwei Behindertenparkplätze an der Bischofsgartenstraße nahe dem ebenerdigen Eingang.

  • Behindertenparkplatz
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Service & Gastronomie

  • Café
  • Restaurant
  • Museumsshop
  • Garderobe
  • Schließfächer
  • WLAN

Café-Restaurant „Ludwig im Museum“ (Di–Sa 9–24 Uhr, So 9–21 Uhr, Mo Ruhetag), auch von außen zugänglich. Museumsshop der Buchhandlung Walther König. Bewachte Garderobe und Schließfächer; Taschen über DIN A4, Rucksäcke und Schirme müssen abgegeben werden. Kostenloses WLAN „Museum Ludwig“.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Firmenveranstaltungen

Keine allgemeine Raumvermietung ausgeschrieben: Exklusive Abendveranstaltungen im Museum sind Unternehmen vorbehalten, die Museumspartner werden.

Anfrage & Details

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Führungenja
Audioguideja (DE, EN)
Angebote für Schulenja
FotografierenIn der Sammlung für private Zwecke ohne Blitz, Stativ und Selfie-Stick erlaubt; in Wechselausstellungen gilt teils ein Fotoverbot

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